Wir sagen Danke!!

„Dem Bedürftigen zu geben, heißt nicht       schenken, sondern säen.“

(Spruch aus dem Baskenland)      

Spende, Hilfe, Not, Kinder, Zerstörung
Gymnasium Schmallenberg "Wandern für die Andern"

"Aashaa" - das heißt "Hoffnung"

In den Tagen nach den verheerenden Erdbeben unterstützten uns viele Menschen mit Spenden. Sie verbanden ihre Hilfen mit dem Wunsch, zumindest das größte Leid der Menschen zu mindern und Ihnen wenigstens die Hoffnung wieder zurückzugeben.

Uns erreichten Spenden von den Großen und den Kleinen, von Reichen und Hilfsbedürftigen, von Vereinen und von Unternehmen. Besonders bewegt waren wir von der Spontanität und von dem Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde. So drückten uns Kinder aus der Nachbarschaft 5 € ihres Kommuniongeldes in die Hand, um es einem Kind in Nepal zu geben, das selbst noch nie Taschengeld erhalten hat. Oder wir fanden Umschläge in unseren Briefkästen vor – ohne Namen und ohne Anschrift.



...und sprich darüber

Die Hilfsbereitschaft hat bis heute nicht nachgelassen. Wir empfinden das als großen Vertrauensvorschuss. Dafür gilt allen Spenderinnen und Spendern ein riesiges Dankeschön!

Viele Spender möchten gern im Hintergrund bleiben und nicht genannt werden. Einige Spendenaktionen möchten wir hier dennoch vorstellen, um das Engagement  hervorzuheben und der Hilfsbereitschaft ein Gesicht zu geben. „Tue Gutes und sprich darüber.“

 

Kinder der Grundschule Bödefeld beim Verkauf von Schmunzelsteinen
Kinder der Grundschule Bödefeld beim Verkauf von Schmunzelsteinen


"Wandern für die Andern"

Schüler des Gymnasiums Schmallenberg bauen zerstörte Schule wieder auf

Gymnasium Schmallenberg, Schüler helfen Schüler, Patenschaft
Schecküberreichung am "Tag der offenen Tür"

Auch heute – viele Monate nach der Katastrophe – kann der Unterricht an der Schule in der Ortschaft Zero Kilometer nur in provisorischen Hütten stattfinden. Die meisten Gebäudeteile sind einsturzgefährdet und baufällig. Staatliche Hilfe hat die Schule bis heute nicht erreicht – zur Reparatur fehlt einfach das Geld. Nun steht der zweite harte Winter nach den Zerstörungen vor der Tür,

die Gegend dort gehört zu den ärmsten in Nepal. Doch für die Kinder an der „Shree Chandenee Secondary School“ gibt es

Hoffnung. 

Das haben sie einer tollen Aktion von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Schmallenberg zu verdanken. Dort findet jährlich die Aktion „Wandern für die Andern“ statt. Viele großzügige Eltern, Großeltern und Freunde zahlen für jeden Kilometer, den ihre „Kleinen“ erwandern einen kleinen Sponsorenbetrag, der schließlich einem guten Zweck zugutekommt. Das ist für jede Schülerin und jeden Schüler Motivation genug, sich richtig ins Zeug zu werfen und sich noch ein bisschen mehr als üblich zu quälen. 15.000 € sind in diesem Jahr zusammen gekommen !!! Ganz bewusst wollte die Schülerinnen und Schüler aus dem Sauerland in diesem Jahr einen Verein aus der Heimat unterstützen. Die Idee, über „Lichtblick Nepal e.V.“ eine Patenschaft für den Wiederaufbau einer konkreten Schule in Nepal zu übernehmen, fiel sofort auf große Zustimmung. Die Kinder waren begeistert und hatten gleich viele tolle Ideen. Mittlerweile sind die Bauanträge in Nepal eingereicht, die nepalesischen Patenkinder in Zero Kilometer wissen längst von ihrem Glück. Schon bald können wir hoffentlich die ersten Fotos vom Wiederaufbau, von den Schülerinnen und Schülern der „Shree Chandenee Secondary School“ an ihre Förderer in Schmallenberg schicken. Vielleicht werden sie alle dann auch „globusübergreifend“ direkt miteinander in Kontakt treten. Ein Sprachproblem dürfte es nicht geben, schließlich gehört „Englisch“ in den Nepal zu den Unterrichtsfächern. „Wandern für die Andern“. Passender kann

das Motto der Aktion nun tatsächlich auch nicht sein, denn Wandern gehört zu Nepal wie der Schnee zum Himalaya. Riesiges

Dankeschön für Eure tolle und vorbildliche Aktion !!



"Bildung ist die Bank der Armen"

Spendengruppe Heid über nimmt Kosten für Reparatur ein Schule von 20.000 €

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© Foto privat

Die Mitglieder der Spendengruppe Heid haben mit ihrer finanziellen Unterstützung vielen Schülerinnen und Schüler aus dem Umfeld von Shikharpur die Möglichkeit gegeben, wieder in ihren Lebensalltag zurück zu finden und auch so die traumatischen Erlebnisse ein Stück weit zu verarbeiten. Sie arbeiten nun wieder tagtäglich (wie wir uns überzeugen konnten) mit viel Fleiß und Ehrgeiz, auch während der Monsunzeit und der kalten Wintertage an ihrer Bildung und damit ihrer Zukunft. Respekt und Danke der Spendengruppe Heid für diese tolle Unterstützung !!!

„Man muss das Elend mit den Händen und nicht mit dem Mund

anpacken!“ Diesem Leitmotiv Pestalozzis verschreibt sich seit über 25 Jahren (!) eine kleine Gruppe hilfsbereiter Menschen aus der kleinen Ortschaft Heid, nahe Olpe gelegen. Sie konzentrieren sich bei ihrer Hilfe auf die Unterstützung von Kindern, die in Armut leben, Hunger, Katastrophen, Unterdrückung, Kriegen ausgesetzt sind und so ihrer Hoffnung und Zukunft beraubt werden. Durch den persönlichen Kontakt der Mitglieder zu „ihrem“ Ortsvorsteher Nobert Grobbel fand man nach der Erdbebenkatastrophe in Nepal schnell zueinander. Obgleich die Lebenssituation in Nepal schon jetzt, ein Jahr nach den Beben, nicht mehr im öffentlichen Interesse steht, war die Bereitschaft der Spendengruppe Heid groß, auch diesen Kindern zu helfen. Schon nach wenigen, unbürokratisch geführten Gesprächen war ein passendes Projekt gefunden: Eine Schule in Shikharpur. Sie war durch die Beben erheblich beschädigt worden. Eigentlich, so Norbert Grobbel, kommt die Reparatur einen Neubau gleich, war doch bis auf die Stahlkonstruktion das Gebäude zerstört

worden. Die Spendengruppe Heid erklärte sich sofort bereit, die kompletten Kosten für die Instandsetzung zu übernehmen: beachtliche 20.000,- € (!). Mit dem Wiederaufbau konnte, nachdem Norbert Grobbel und Johannes Börger bei den örtlichen Behörden noch einige „dicke Bretter“ zu bohren hatten, alsbald begonnen werden. Mittlerweise stehen die Maßnahmen vor dem Abschluss. Erstmalig erhält die Schule auch ein Entwässerungssystem für Regenwasser, dass in einen Sammelbehälter geleitet wird. Von dort können nun auch Toiletten versorgt werden, was Schülern und Lehrer das mühsame und stundenlange herantragen von Wasser erspart. Zwischenzeitlich konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden.

 

Homepage "Spendengruppe Heid"



"Krach am Bach"

Rocken für einen guten Zweck

Am Rande des Konzerts: Norbert Grobbel, Burkhard Ross, Bernhard Bürger, Johannes Börger
Am Rande des Konzerts: Norbert Grobbel, Burkhard Ross, Bernhard Bürger, Johannes Börger
© Fotos: Gudrun Schulte (derwesten)
© Fotos: Gudrun Schulte (derwesten)

Am Rande des Open-Air-Festivals im Kurpark in Eslohe im August 2015 übergeben Bernhard Bürger und Burkhard Ross unserem Verein die Spende. Eine Tafel mit Bildern und Zeitungsausschnitten gibt den Besuchern einen kleinen Einblick in die Geschehnisse in Nepal und die Arbeit von Lichtblick Nepal e.V. Danke für die tolle Unterstützung !

Frauen spenden für Frauen

KfD Neukirchen zahlt Unterricht

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Die Frauen aus Naya-Gaun in "ihrem" Klassenzimmer
© Fotos: ms
© Fotos: ms

Die Frauen freuen sich über die großzügige Unterstützung und senden herzliche Grüße an die KfD Neukirchen. Ihre Botschaft an die Frauen in Deutschland, in nepalesischer Schrift auf Transparent geschrieben, lautet: " „Ein herzliches Dankeschön von den nepalesischen Frauen für die Unterstützung. Selbstbestimmung der Frauen. Für eine leuchtende Zukunft und eine fortschrittliche Gesellschaft.“

 



Grundschule Bödefeld

Von Schmunzelgesichtern und Flaschenpfand

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Kinder malen Schmunzelgesichter auf die Steine

Direkt nach den schweren Beben im Frühjahr 2015 ergriffen Elke Gierse-Heißer, Vera van Doorn, Andrea Vollmer und Stefanie Schifft die Initiative und führten mit einer Schaar von Kindern der sauerländischen Gemeinschaftsgrundschule Bödefeld verschiedenste Aktionen durch, um Spendengelder für Nepal zu sammeln. Am „Hollen-marschwochenende“ in Bödefeld verkauften die Kinder über 10 Stunden lang Steine, die sie zuvor mit Schmunzelgesichtern bemalt und mit netten Geschichten versehen hatten. Ein voller Erfolg!

 

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Geschafft! Säcke voller Plastikflaschen im Hintergrund

In 12 (!) Dörfern rund um die Ortschaft Bödefeld sammelten die Kinder bei den Bewohnern Leergut ein, um das Flaschenpfand einzulösen und zu spenden. Viele Menschen, die keine PET-Flaschen besaßen, spendeten spontan ganze Leergutkisten oder auch Geld.


Sponsorenlauf

Mit viele Energie und Motivation nahmen Kinder der Grundschule, des Kindergartens und einige Schüler einer weiterführenden Schule an einem Sponsorenlauf teil. Für jede Runde, die sie auf der 400 m langen Strecke absolvierten, gab es von den Sponsoren einen kleinen Geldbetrag als Spende für die Nepalhilfe. Das motivierte schließlich den ein oder anderen, bis zu 21 Runden zu laufen. Schließlich ließen sich auch einige Lehrer und der Moderator der Veranstaltung anstecken und sie drehten ebenfalls eine Runde für Nepal. Auch im Zusammenhang mit einem Luftballon-Weitflugwettbewerb wurde von den Schülern Geld für Nepal gesammelt.

Von all den Aktionen angesteckt, spendete schließlich die „ehemalige 4“ der Grundschule Bödefeld den „Nepalkids“ den Betrag von 100,- €. Es war die Siegprämie, welche die Klasse gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Bathen bei einem Staffellauf in Schmallenberg gewonnen hatte.


Scheckübergabe an Johannes Börger im Lichtwerk in Schmallenberg
Scheckübergabe an Johannes Börger im Lichtwerk in Schmallenberg

Das große Finale

Ergriffen und voller Stolz überreichen die Kinder Johannes Börger als Resultat ihrer zahlreichen Aktionen im September einen Spendenbetrag von über 6.000,- € (!).Eltern und Lehrer sind sich einig, dass die Kinder trotz - oder gerade wegen ihrer Mühen - aus ihren Hilfsaktionen auch sehr viel für sich selbst mitgenommen haben. Sie haben Hilfe als etwas erfahren, was auch der eigenen Seele gut tut und die Kinder zutiefst befriedigt. Durch ihr unglaubliches Engagement dürften sie einigen Menschen in Nepal überhaupt erst ermöglicht haben, in Zukunft wieder ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Diese Tragweite wird unseren „kleinen Helden“ jedoch wohl erst später im Leben so richtig bewusst werden.

Auch der SAUERLANDKURIER berichtete....hier lesen



Arthur und Alexander

"Longboarden statt Zocken"

Spende, Longboarden, soziales Engagement, Jugendliche
© Wischmann, Witten

Was Arthur und Alexander da im Juli 2015 geleistet haben, ist aller Ehren wert. In nur 5 Tagen absolvierten die beiden 15jährigen auf ihren Longboards den Ruhrtalradweg – insgesamt 230 km, vom Ruhrkopf nahe Winterberg bis zur Rheinorgane in Duisburg. Sportlich war das eine ambitionierte, kraftzerrende Angelegenheit. Doch darum ging es ihnen nicht: Bei „Surfen“ am Kemnader See kam dem Wittener Arthur und seinem Berliner Cousin Alexander die Idee, den gesamten Ruhrtalradweg unter dem Motto „Longboarden statt Zocken“ zu absolvieren und dabei Spendengelder für Nepal zu sammeln. Eine tolle Idee war geboren, doch war sie auch zu realisieren? Arthur und Alexander schafften es. Sofort fanden sie Unterstützung bei Eltern und Freunden. Viele Personen, Vereine und Unternehmen unterstützten sie und spendeten fleißig: mal 50 Cent pro gefahrenen Kilometer, mal einen großzügigen Geldbetrag, mal neue Kugellager, Skate-Tools, Sweatshirts…..

Hier ist die Longboardaktion im Video...ansehen

Spende, Longboarden, soziales Engagement, Jugendliche
© Wischmann, Witten

Schließlich wurden auch Printmedien und sogar die Fernsehender SAT 1 NRW und WDR-Lokalzeit wurden auf das tolle Engagement der beiden Longboarder aufmerksam und berichteten eifrig. Auch Johannes Börger jubelte direkt aus Dhulikhel (Nepal), als er von der Idee erfuhr: „Ich freue mich zu sehen, was alles möglich ist und ich lerne auf meine alten Tage täglich dazu!“

Spende, Longboarden, soziales Engagement, Jugendliche
© Wischmann, Witten

Nach pedantischer Vorbereitung und intensivem Konditionstraining starteten die beiden planmäßig

am 20.07.2015 an der Ruhrquelle. Dort wurden sie von Johannes Börger persönlich auf die Reise geschickt. Bis zu 11 Stunden standen Arthur und Alexander täglich auf ihren Brettern, bis sie nach 5 Tagen schließlich erschöpft und überglücklich den Rhein in Duisburg erreichten.


© www.ruhrtalradweg.de
© www.ruhrtalradweg.de
Spende, Longboarden, soziales Engagement, Jugendliche
© Wischmann, Witten

Zeit und den Blick für die Schönheit des Ruhrtals dürften die beiden während ihrer anstrengenden Tour nicht gehabt haben. Doch wichtiger war ihnen, ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen. Sie setzten eine geniale Idee in eine tolle und erfolgreiche Aktion um. Durch ihre Mühen sammelten sie schließlich den unglaublichen Spendenbetrag von über 6.000,- € für die Erdbebenopfer in Nepal. Aber mehr noch: Sie haben auch anderen, gerade Jugendlichen vorbildlich gezeigt, wie sich sogar trendiger Sport mit sozialem Engagement verbinden lässt. Der Kick, den die Aktion bei Arthur und Alexander auslöste, ging weit über das hinaus, was sich so mancher vom Surfen und Gamen im Internet erhofft. Ihr Motto halt: „Longboarden statt Zocken.“ Dankeschön für die tolle Aktion!!

Spenden, Aktion, Longboarden, Soziales Engagement, Jugendliche
© Wischmann, Witten

Ein kleiner Tipp noch: Der weltberühmte und traumhaft schöne „Annapurnacircle“ im Westen Nepals hat ebenfalls eine Länge von rund 230 km. Vielleicht bekommen die beiden in paar Jahren auch mal Lust auf eine Trekkingtour der Extraklasse. Nur: 5 Tage werden dann nicht reichen und ihre Longboards werden sie dort auch nicht benutzen

können :-). Wir wünschen Ihnen auch dieses tolle Erlebnis !