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Herzlich Willkommen bei Lichtblick Nepal e.V.

 


"Wir vergessen Euch nicht!"



 +++CORONA - KRISE+++

"Bitte achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund!"


"Tausende Menschen starben bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg.

Wir machen weiter."


Corona in Nepal

"Aktuelle Lage" - ein Bericht von Sunita

Aus Nepal erreicht uns aktuell folgender Lagebericht:

 

"Die Regierung hat beschlossen, die laufende landesweite Sperrung zu verlängern, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In den letzten Tagen sind viele Menschen aus Indien angekommen. Obwohl nach der Sperrung Tausende von ihnen auf der anderen Seite der Grenze angehalten wurden, wurden diejenigen, die es nach Nepal geschafft haben, in Quarantäneeinrichtungen gebracht, wo sie in unmittelbarer Nähe zueinander leben und viele Dinge teilen.

 

Letzte Woche kündigte das Stadtbüro ein Lebensmittelpaket für die Familien an, die von der von der Regierung erzwungenen Sperrung betroffen sind, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Erleichterung sollte an die Familien der Tagelöhner und der Armen verteilt werden. Gemäß einem Programm folgte die Gemeinde Panchkhal und verteilte Lebensmittelpakete an Behinderte, alleinstehende Frauen und arme Familien der Apghari-Station 12 durch den stellvertretenden Bürgermeister (Präsidenten) von Laxmi Danuwar.

 

In Zusammenarbeit mit lokalen und verschiedenen Vereinen wurden Pestizide von der lokalen Vereinigung verbreitet, um vor den Covid 19 der globalen Epidemie geschützt zu werden. Der Vorsitzende der Station 8, die Gemeinde Panchkhal und der stellvertretende Vorsitzende von Ujyalo Nepal, Sanjay Tamang, leisten gute Arbeit in der Sperrzeit von Covid 19.

1. Durch Feuer verbreitete Pestizide Bridget und Polizei zur Vorbeugung und Bekämpfung von Infektionen.

2. Während der Sperrung wurden viele Gemeindemitglieder in Kathmandu blockiert, so dass Sanjay selbst Risiken einging und Busse von Ktm nach Panchkhal mietete und sie nachts frei transportierte.

 

Alle Bürger haben Sanjay Tamang und Ujyalo Nepal ebenfalls gute Wünsche für seine Gesundheit und Unterstützung gedankt.

 

Ihre Sunita"

(April 2020)

 

 


They are the CHAMPIONS !!!

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg


© ms, jb - Pokal: kisspng.com
© ms, jb - Pokal: kisspng.com

Sie haben es schon wieder getan: Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg haben erneut mit tollen Aktionen an ihrem Gymnasium  Gelder eingesammelt, um ihre Freundinnen und Freunde an der nepalesischen Schule „Shree Chandeni Secondary School“ in Zero Kilometer zu unterstützen. Fußballturniere, Weihnachts- und Nepalbasare…alles Initiativen mit herausragendem sozialen Engagement, um den Ärmensten der Armen auf der anderen Seite der Erde zu helfen und ihren Paten in Nepal ein wenig mehr Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben.

In den vergangenen Jahren haben die Schülerinnen und Schüler damit bereits über 40.000,- € für Nepal gespendet. Damit seid Ihr CHAMPIONS bei Lichtblick Nepal e.V.

 

Zwischenzeitlich wurden auch die Weichen, gestellt, damit sich die Schülerinnen und Schüler in Zukunft besser persönlich kennen lernen und austauschen können. An der Shree Chandeni Secondary School wurden Stromleitungen verlegt, Computer installiert und das Internet aktiviert. Damit können nun die rund 6.500 km zwischen Schmallenberg und Zero Kilometer in wenigen Sekunden überwunden und endlich auch persönliche „digitale Brieffreundschaften“ geschlossen werden. Da werden sicherlich einige Freundschaften entstehen!

 

Ganz herzlichen Dank an die CHAMPIONS des Gymnasiums Schmallenberg für Eure tolle Unterstützung!!!!


Impressionen 2019!

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Der Jahresrückblick 2019 zum Herunterladen - viel Spaß!
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Den Ärmsten der Armen die Hand reichen

Glücklich: nagelneuer Rollstuhl und wärmende Jacken

Während seiner Projektvisite im Oktober 2019 wurde Norbert Grobbel am Wegesrand auf ein älteres Ehepaar aufmerksam, welches um Hilfe bat. Der Gesundheitszustand eines 82jährigen ließ es nicht mehr zu, dass er sich selbstständig fortbewegen konnte. Sein Wunsch war, einen funktionsfähigen Rollstuhl zu bekommen, um sein Haus wieder, zumindest einige Meter, verlassen zu können.Dieser Wunsch ging nun in Erfüllung. Freudig überreichen unsere Freunde von Ujyalo Nepal dem älteren Ehepaar einen nagelneuen Rollstuhl. Mit ihrer Hilfe darf der ältere Herr erstmalig Platz nehmen, er kann sein Glück kaum fassen. Zudem wurde dem Paar noch wärmende Daunenjacken für die kalten Wintertage geschenkt. Beide danken ausdrücklich den Spendern aus Deutschland!


Infektionsgefahr und Müllentsorgung

Verbrennungsofen finanziert

Die Müllentsorgung ist in Nepal ein großes Problem. Nicht selten sieht man an den Straßen kleine lodernde Feuer, aus denen schwarzer Rauch aufsteigt. Immer wieder entsorgen die Menschen insbesondere ihren Plastikmüll, in dem sie ihn einfach verbrennen. Das schädigt die Gesundheit der Menschen und geht zu Lasten der Umwelt – doch den meisten Nepalesen sind diese Folgen nicht bewusst.

 

Hier haben wir versucht, gemeinsam mit unseren Freunden von Ujyalo Nepal, einen Anstoß zu geben: In den Krankenstationen (sogenannte „Health Posts“), in denen wir auch aktiv sind,  stellt sich die Frage der Entsorgung noch dringlicher, insbesondere wenn es um die Entsorgung hochinfektiöser Spritzen und von benutztem Wund- und Verbandmaterial geht - INFEKTIONSGEFAHR!

 

In einem Health Post in der Region Panchkal haben wir deshalb einen Ofen bauen lassen, der auf Grund der hohen Temperaturentwicklung allen Anforderung an eine ordnungsgemäße und sichere Entsorgung gewährleistet. Dieser hat 5.000,- € gekostet - Geld, das zweifelsfrei sehr gut angelegt worden ist. Die wenige Asche kann nach dem Verbrennungsvorgang ohne Probleme risikolos auf den Feldern verteilt werden. Bei den letzten Projektvisiten inspizierten Johannes Borger und Norbert Grobbel den Ofen und warben bei dem Hospitalpersonal für die sachgerechte Nutzung.  Das Personal hat mittlerweile den Nutzen erkannt und verbrennt die infektiösen Materialien wie erhofft. Nun soll der nächste Schritt erfolgen: Wir möchten, dass die infektiösen Materialien im Zuge der Verteilung von Medikamenten an weiteren 10 Health Posts in den Bergen in sicheren Taschen gesammelt und schließlich zentral verbrannt wird. Weiter noch: Solche Öfen eignen sich auch zur Verbrennung des restlichen Mülls – die nepalesischen Bürgerinnen und Bürger sollen selbst entscheiden, ob dieses ein förderungswürdiges Projekt in der Zukunft für sie sein kann.



Neues Team von Ujyalo Nepal

Netzwerk und Nachhaltigkeit

Von links nach rechts: Sunita Younjan, Project Coordinator, Merina Chitrakar, EC Member, Vishnu Prashad Sharma Gyawali, Secretary, Prabharkar Mahajan, Chairman, Sonam Sherpa, Tresurer, Sanjay Tamang, Vice-Chairman, Ram Kumar Shrestha, EC Member, Ram Prasad Khanal, Legal Advisor, nicht im Bild: Dr. Rabindra Ghole EC Member

Im Oktober 2019 fanden die Neuwahl des Vorstandes von Ujyalo Nepal in Kathmandu statt. Mittlerweile liegen 4 Jahre erfolgreiche Arbeit hinter dem Verein, viel Hilfe konnte geleistet, viele Ideen eingebracht und viele neue Initiativen gestartet werden. Der Verein verfügt mittlerweile über eine gutes, intensives Netzwerk, insbesondere in den Regionen Panchkal und Bethanchowk, die ganz besonders von den schweren Erdbeben im Jahr 2015 betroffen waren. Die kleinen Dörfer liegen zumeist fernab der großen Verkehrsstraßen Nepals und außerhalb der populären Trekkinggebiete – auf Hilfe warten viele der dort leben Menschen, die überwiegend den unteren Kasten zuzuordnen sind, weiterhin vergebens. Dank der fleißigen Arbeit unserer Freunde in Nepal hat sich Ujyalo Nepal gerade in diesen, teils schwer zu erreichenden Krisengebieten mittlerweile einen guten Namen erarbeitet – unsere Freunde haben jederzeit ein offenes Ohr für die Menschen und versuchen zu helfen, wo es nur geht. Die Vereinsmitglieder können sich dabei auch auf die Hilfe und Unterstützung der örtlichen Gemeinden und politisch Verantwortlichen verlassen – ein unschätzbarer Vorteil, damit die Aktivitäten des Vereins in den Dörfern effektiv und nachhaltig wirken.

 

Ein runderneuertes, engagiertes Team von Ujyalo Nepal steht nun in den Startlöchern, um die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahr fortzuführen. Unser aller Dank gilt den Mitgliedern, die in den letzten Jahren zum Gelingen der Arbeit beigetragen haben. Wir wünschen dem neuen Team viel Erfolg und ein gutes Händchen für die bevorstehenden Aufgaben!!

Frisches Wasser für Khash Kumary Adhikari

Wasserprojekt in Lamdi

Details werden besprochen.
Details werden besprochen.

Khash Kumary Adhikari ist 72 Jahre alt. Sie lebt in der Gemeinde Panchkhal, im Ort Lamdi. Noch vor einem Jahr gab es in dem Dorf erhebliche Probleme mit der Wassergewinnung.  Die Bewohner mussten am frühen Morgen zu einer Quelle laufen und es mühsam in Behältern zu ihren Häusern schleppen. Sie verbrachten jeden Tag allein mehr als 2 Stunden mit dieser wichtigen Tätigkeit. Ein alter, sehr kleiner Wassertank war nach vielen Jahren versandet und gebrauchsunfähig. 

In der Gemeinde Panchkhal  ist Ujyalo Nepal bereits seit einigen Monaten mit verschiedenen Projekten aktiv. Die Tätigkeiten unseres Vereins haben sich dort herumgesprochen. Und so verwunderte es nicht, dass die Dorfbewohner aus Lamdi schließlich den Kontakt zu Ujyalo Nepal fanden und um Unterstützung baten. Selbstverständlich halfen wir: Durch verschiedene Maßnahmen – unter anderem wurden 108 Wasserarmaturen zur Verfügung gestellt – konnte bewirkt werden, dass den Menschen nun täglich 1,5  Stunden frisches, fließendes Wasser zur Verfügung steht. Ujyalo Nepal hat die Maßnahmen mit 4.000,- € unterstützt, die Gesamtkosten des Projektes betrugen rund 40.000,- €. Die  restliche Finanzierung erfolgte über Zuschüsse der Gemeinde und den Eigenanteilen der Dorfbewohner, die gleichsam ihren finanziellen Obolus leisteten und selbst tatkräftig „Hand anlegten“.

© Fotos Sunita
© Fotos Sunita

Insgesamt wurde dort die  Wasserversorgung für über 100 Haushalte verbessert. In der Gemeinde Panchkhal zeigt sich zudem sehr schön, wie sich verschiedene Projekte (Schulausstattung, Bildung, Gesundheit) vernetzen lassen und so gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine größere Effektivität und Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Khash Kumary Adhikari und die anderen Dorfbewohner bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern in Deutschland und natürlich auch bei Sunita mit ihren fleißigen Helfern von Ujyalo Nepal!


Erstmalig im Leben

Training für junge Lehrkräfte

© Fotos yo
© Fotos yo

Freudige Nachrichten erhalten wir aus Bethanchock, Bezirk Kavre. Dort konnten, dank der Initiative und Finanzierung von Uyjalo Nepal, 27 Erzieherinnen und Lehrkräfte, die überwiegend an Grundschulen arbeiten, pädagogisch geschult werden. Für einige von Ihnen war es die erste Schulung in ihrem Leben: In Nepal werden vielfach Lehrkräfte für Kindergärten und Grundschulen aus den Schülerinnen  und Schülerinnen rekrutiert, die gerade die 10. Klasse absolviert haben. Diese verfügen  insofern zumeist über keinerlei pädagogische Ausbildung.

Von den sogenannten "Government Teachers", also den staatlich finanzierten und an Hochschulen ausgebildeten Lehrkräften gibt es leider nicht genügend – auf rund 40 Schülerinnen und Schüler entfällt regelmäßig nur ein staatlicher Lehrer.  Deshalb versuchen die Menschen in den Dörfern die entstehenden Lücken mit nicht oder wenig qualifizierten Lehrern zu schließen, indem sie Schulabsolventen anheuern.  Diese „Laien“, auch das soll erwähnt werden, sind oftmals motivierter als die "Staatsdiener" und sehr dankbar für jedes Training,  dass sie absolvieren dürfen. Genau diesen Eindruck gewannen auch Sonam Sherpa, Sanjaya Tamang und Pravakar Maharjan, die sich für Uyjalo Nepal vor Ort selbst ein Bild von dem Projekt machten. Alle Teilnehmerinnen beschrieben die Trainingstage als lang, anstrengend, jedoch auch als sehr lohnenswert. Und sie waren am Ende glücklich: Alle schlossen mit einem Zertifikat ab. So war es schließlich allzu verständlich, dass  sich auch der Vorsitzende der Gemeinde, Herr Prem Bahadur Timalsinal überaus glücklich über das hohe Engagement  zeigte. Er dankte ganz besonders unsere Mitarbeiterin Sunita für ihren besonders großen Einsatz und ihr hohes Organisationsgeschick. Für Sunita ist die Arbeit jedoch noch nicht getan:

In den kommenden Wochen wird sie die Schule regelmäßig aufsuchen und schauen, ob die Trainingsinhalte durch die Lehrkräfte auch in der Praxis umgesetzt werden oder eventuell weitere Hilfestellungen  notwendig sind. Sollte Unterrichtsmaterial fehlen, wird Uyjalo Nepal selbstverständlich weitere Unterstützung gewähren. Am Ende des Projektes, darüber sind sich alle Beteiligten im Klaren, geht es nur um ein Ziel: den Kindern zu besseren Lernerfolgen zu verhelfen. 


Hilfe in höchster Not

Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt

(© ng) Unglück in Bethanchowk
(© ng) Unglück in Bethanchowk

 

Ein Hilferuf ereilte unsere Mitarbeiterin Sunita in den letzten Tagen aus Sanu Dahai. Dieses kleine Dorf liegt in Bethanchowk, der Heimatregion unseres Vorsitzenden von Ujyalo Nepal, Dr. Rabindra Ghole. Bereits seit einigen Monaten ist Sunita  in der Gegend aktiv, sie hat mehrere Projekte angestoßen, die nun nach und nach realisiert werden. Doch nun war sofortige und unbürokratische Hilfe gefragt: Das Haus einer Familie stand plötzlich in Flammen, die Bewohner konnten einige der notwendigsten Sachen gerade noch vor dem Feuer retten. Doch das Haus brannte bis auf die Mauern ab. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklärten sich schnell bereit zu helfen und stellten der Familie für den Wiederaufbau einen Geldbetrag von 50.000 Rupien zu Verfügung. Damit kann die schlimmste Not der Familie gemildert werden. Die Bewohner der Region betrachten diese Unterstützung auch als Zeichen der tiefen Verbundenheit von Ujyalo Nepal mit der Dorfbevölkerung.


Riesige Freude in Anaikot

Schon mit 30 €-Spende Lebensbedingungen erheblich verbessert

© Fotos ng
© Fotos ng

Norbert Grobbel ist aus Nepal zurück gekehrt - mit schönen Nachrichten aus Anaikot:

 

Frisches Trinkwasser für 350 Bewohner von Anaikot!

Große Einweihungsfeier des fertig gestellten Trinkwasserprojektes in Anaikot am 06. März 2019 !

 

 

"Liebe Freunde von Lichtblick Nepal e.V.:

 

Alle Bewohner des Dorfes hatten sich im Schatten des großen Peeple Tree in der Mitte Dorfes zur feierlichen Einweihung der neuen Wasserleitung eingefunden. Zuvor besichtigte das Ujyalo Nepal Team in Begleitung von Norbert Grobbel und Martin Nijeholt die Pumpstation und brachte mit den Dorfbewohnern am Hochbehälter das Schild mit Angaben der Arbeitsgemeinschaft/Finanzierung an. Anschließend wurde beim Peeple Tree die Wasserzapfstelle von dem zweiten Vorsitzenden Bishnu Malli und dem Bürgermeister Mahesh Kharel feierlich mit Beifall geöffnet. Bei den anschließenden, durchaus langen Festreden, gingen die Beteiligten auf die Mühen und immer wieder aufgetretenen Hindernissen im Zuge der Umsetzung ein.  Jetzt ist die Freude über das erreichte Ziel riesengroß. Dank der Unterstützung von Lichtblick Nepal haben in Anaikot, Kavre Distrist in Nepal, jetzt über 70 Haushalte frisches Trinkwasser. Dieses Dorf wird auf einem Höhenrücken in der Nähe von Panchkhal/Dhulikhel wird vorrangig von Menschen aus den niedrigeren Kasten mit allen damit verbundenen Nachteilen in der nepalesischen Gesellschaft bewohnt.

Die unterhalb vom Dorf gelegene Quellfassung mit einem 20 qm großen Tank, einer Pumpe, einer Leitung zu dem 300 m höher gelegenen 80 qm Hochbehälter, und ein Verteilnetz zu jedem Haus wurden mit Gesamtkosten von ca. 35.000,- € im Dorf Anaikot errichtet. Zur Errichtung und zum Betrieb des Wassernetzes wurde im Dorf Anaikot ein Wasserverband mit verbindlichen Strukturen  gegründet. Unser Partnerverein Ujyalo Nepal unterstütze das Projekt mit einem Betrag von 11.000,- €, sowie mit fachlicher Beratung durch unser Mitglied Sanjay Tamang und Mitarbeiter Amrit Malli.  Die übrigen Kosten sind von der Gemeinde in Panchkhal und durch Eigenleistung aller Dorfbewohner erbracht worden. In Managementfragen wird der Wasserverband weiterhin von Sanjay Tamang, auf Grund seiner bisher 10 jährigen Erfahrung im eigenen Dorf, weiterhin ehrenamtlich unterstützt.

Jeder Haushalt hat jetzt eine eigene Zapfstelle mit Wasseruhr. Das Alltagsleben gerade der Frauen hat sich deutlich positiv verändert. Besonders in den kühleren Morgenstunden musste bisher täglich das benötigte Wasser für den Haushalt und das Vieh mühsam von Frauen, Männern  und Kindern auf dem Rücken von der Quelle zum Haus etwa 250 Höhenmeter hoch heraufgetragen werden. Dazu wurden jeweils 1,5 Stunden benötigt (je Tour 20-30 ltr/Person). Die verfügbare Wassermenge war durch diesen Arbeitsaufwand entsprechend begrenzt. Die Kinder machten dieses häufig vor dem Gang zur Schule mit kleineren Kanistern oder Körben mit Flaschen.

Die Vorteile des jetzt über das Leitungsnetz verfügbaren Wassers liegen auf der Hand:

 

-   Die Eltern können morgens die Kinder auf den Weg zur Schule vorbereiten und ihnen das nötige Lunchpaket mitgeben.

-   Die Männer gehen ihrer Arbeit im Feld und beim Hausbau nach und verdienen mehr Geld in durch die eingesparte Zeit.

-   Die Hygiene wird deutlich verbessert, weil man bei der Körperpflege nicht mehr mit dem Wasser sparen muss.

-  Im Nahbereich der jeweiligen Wasserzapfstelle wird der kleine Gemüsegarten für den Eigenbedarf, oder auch Verkauf von Gemüse, bewässert.

-   Die Viehhaltung wird mit genügend Wasser ausgedehnt. So bietet die Haltung von weiteren Hühnern,  eine zusätzliche Einkommensquelle für die Familie.

 

Die monatlichen Aufwendungen für das Wassergeld (Stromkosten, Ansparungen für Instandhaltung, Entlohnung Wassermeister) werden max. einem Tageseinkommen eines Bauarbeiters (ca. 8,- €)  in Nepal liegen.  Dieses wenden die Familien in Anbetracht der o. a. Vorteile gern auf. Die Dorfbewohner hatten durch unsere Arbeiten in Shikharpur von Ujyalo Nepal gehört und ihr Anliegen an uns herangetragen. Heinrich Strohmeier hat dann in Verbindung mit Ujyalo Nepal maßgeblich das Projekt begleitet, vielen Dank an Heinrich!

 

Ihr Norbert Grobbel"


Herzlich Willkommen Sunita Youjan!!

Ujyalo Nepal begrüßt neue Mitarbeiterin

© Fotos ng
© Fotos ng

Dear Sunita,

 

we look forward to your help and support in our projects and wish you a lot of joy and success in your work!

 

Welcome to Ujyalo Nepal !!

Sehr zur Freude aller greifen unsere Projekte mehr und mehr, immer mehr Anfragen und Bitten um Unterstützung erreichen unsere Freunde von Ujyalo Nepal. Auch aus diesem Grund freuen wir uns, dass wir die sympathische Sunita Youjan zur Unterstützung unserer Arbeit gewinnen konnten. Sunita ist studierte Sozialwissenschaftlerin, 37 Jahre alt und wohnt in Kathmandu. Sie unterstützte und leitete  über 10 Jahre verschiedene Entwicklungsprojekte in den Krisengebieten Nepals. Sunita gehört der Ethnie der Tamang an, ihre einfühlsame und kommunikative Art wird uns so einen besseren und direkten Zugang zu den oft benachteiligten Frauen ermöglichen. Wir wünschen uns, und sind uns dank Sunitas Mithilfe sicher, dass wir in Zukunft diese benachteiligten Frauen noch intensiver in unsere Projekte einbinden können. Sunita bildet für uns die ideale Ergänzung zur Arbeit von Amrit, der sich so stärker den Bauprojekten und damit verbundene, oft mühsame und schwierige Fragen der Logistik kümmern kann. Beiden wird zukünftig ein größeres Büro in Kalanki (Kathmandu) zur Verfügung stehen, um dort notwendige Büroarbeiten erledigen und die Projekte besser koordinieren zu können.



Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Trümmer, Hilfe, Spenden, Wiederaufbau, Unterstützung
(© ms)




Endlich sprudelndes Wasser

WESTFALENPOST berichtet

Ein schöner Bericht über unsere Vereinsarbeit in Nepal ist am 4.12.2018 in der WESTFALENPOST erschienen. Hier geht`s zum Artikel... 

 

Am 8.12.2018 erschien zudem ein Interview mit Johannes (rechts).


Täglich zwei Stunden frisches Wasser

Wasserprojekt Jor Peepal

In Jor Peepal, in den oberen Regionen Shikharpurs gelegen, mussten die Bewohner nach den schweren Erdbeben lange Wegstrecken auf sich nehmen, um sauberes Wasser aus entlegenen Brunnen zu holen. Dieser lieferte in der Trockenzeit zudem noch zu wenig Wasser.  Die Beben hatten “ihre” bisherigen Quellen verschüttet. Viele Familien mussten so mit nur 30 ltr. Wasser/Tag auskommen. Diese schwierige Zeit liegt nun hinter ihnen. Die Dorfbewohner konnten mit Hilfe der Unterstützung von Ujyalo Nepal mittlerweile den vorhandenen Wasserbehälter reparieren , und die Zuleitungen von einem weiteren höheren Tankbehälter zum Tank reparieren. Dann wurde ein Verteilnetz direkt zu ihren Wohnhäusern mit einer Wasseruhr/Haushalt neu verlegt. Ujyalo Nepal unterstütze das Dorf mit einem Betrag von ca. 6.000,- €, das entspricht 80,00 €/Haushalt. Die Dorfbewohner selbst erledigten alle Erdarbeiten und Handwerkerleistungen. Sie gründeten einen Wasserbeschaffungsverein zur Organisation der Maßnahme und zukünftigen Wartung und Instandhaltung der Leitungen. Die Menschen ersparen sich dadurch wertvolle Zeit, die sie nun wieder nutzen können, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Gegenwärtig wird das Wasser für 2 Stunden täglich zu den Häusern gepumpt, und zwar eine Stunde am Morgen und eine Stunde am Abend. Jeder Haushalt erhält zunächst mit der monatlichen Grundgebühr von 1250 Rupien (das sind umgerechnet ungefähr 1,25 €) ca. 3 m³ Wasser im Monat. Weitere Wassermengen müssen äquivalent bezahlt werden. Die Dorfbewohner sind überaus dankbar und glücklich. (© am)


Ausbau der Sanitäranlagen

Unterstützung von Kindern mit Behinderung

© Fotos jb, am
© Fotos jb, am

Kirtipur ist eine kleine Stadt im Kathmandutal, die auf einem kleinen Höhenzug am südwestlichen Stadtrand von Kathmandu liegt. In diesem historischen, einst von Newaris gegründeten Ort, der heute noch über eine gut erhaltene Altstadt mit Tempel- und Teichanlagen verfügt, befindet sich auch die INDIRAYANI BASIC SCHOOL, auf dessen Gelände - dank des vorbildlichen Engagements des  deutschen Vereins "Nepalhilfe Kirtirpur e.V." und ihres Initiators Wilfried Gerfen - das ICP-Therapiezentrum betrieben wird. In dem Zentrum werden derzeit 18, teils schwer behinderte Kinder betreut, denen es auf Grund ihrer Einschränkungen nicht möglich ist, eine reguläre Schule zu besuchen. Hauptverantwortliche Lehrerin ist Prakriti Bhattarai, die selbst körperlich beeinträchtigt ist. Neben ihr gibt es eine weitere fleißige und helfende Mitarbeiterin namens Lanita Thapa. Zudem wird das Zentrum von den Familien der Kinder voll unterstützt, indem jeweils ein Mitglied aus jeder Familie, die abwechselnd als Pflegekräfte teilnehmen, einen Tagesdienst leistet. Täglich kommen Mütter mit ihren Sprösslingen zur Schule und pflegen, schulen und erziehen sie dort gemeinsam. Durch einen zufälligen Kontakt stellten unsere Freunde in Nepal fest, dass die Sanitäranlage in dem Therapiezentrum einer Modernisierung bedurfte. Dies ist nun erfolgt: Dank der großen Unterstützung aus Deutschland, haben wir nun in dem  Therapiezentrum eine behindertengerechte Toilette errichten lassen – sehr zur Freude der Mütter und Kinder!!


"Das Lächeln nicht verloren"

Fortschritte in Bakultar

Langsam, aber stetig geht es voran. Die Planung, mit dem dem behinderten jungen Menschen und seiner Familie geholfen werden soll, gehen voran.

Zur Erinnerung: Der 27-jährige Niroj Sunuwar lebt derzeit mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern   in Bakultar, Paanchkhal, Niroj ist seit 4 Jahren vom Bauchbereich bis zu seinen Füßen halbseitig gelähmt. Um ihm eine medizinische Behandlung zugute kommen zu lassen, hatten seine Eltern Geld bei einer in  Paanchkhal lebenden Person aufgenommen und dafür als Sicherheit ihr Land verliehen. Bis zum letzten Jahr hatte es die Familie irgendwie geschafft, Raten für den Kredit zurück zu zahlen, doch der Geldgeber behandelte sie ungefähr, so dass die Familie in eine finanziell prekäre Situation geriet. Unsere Vereine beschlossen nach reiflicher Prüfung der Faktenlage die Familie zu unterstützen.  So konnte alsbald mit dem Bau des Hauses begonnen werden. Zudem finanzieren unsere Vereine in Teilen die medizinische Versorgung von Niroj Sunuwar. Niroj und seine Familie sind für die unerwartete und großzügige Hilfe aus Deutschland äußerst dankbar.













Schmeckt oder schmeckt nicht?

Qualitätskontrolle an der Shree Golmadevi Grundschule

 

Amrit Malli und unser Sozialarbeiter Herr Pawan, der zwischenzeitlich zur Unterstützung der vielfältigen Hilfsmaßnahmen von Ujyalo Nepal in der Region um Shikharpur gewonnen werden konnte, besuchten in den vergangenen Tagen spontan die Shree Golmadevi Grundschule, um sich ein persönliches Bild über die Qualität des Schulessen zu machen. Ihr Fazit: Die Speisen sind – für nepalesischen Verhältnisse – ausgewogen und gesund. Es gibt wechselnd verschiedene leckere Reis- und Linsengerichte, Reispudding und Obstsalat. Doch die schärfsten Kritiker sind die Kinder selbst. Was sagen sie? Wir denken – ein Blick in Ihre Gesichter reicht…  





Schulkindergarten in Shikhapur eingerichtet

Schulkindergarten, Spende, Wiederaufbau, Shikharpur, Lernen, Bildung
© Fotos hs

15 Mädchen und 11 Jungen warteten am 28. Februar 2017 in Lower Shikharpur schon sehnsüchtig auf den Kleintransporter. Als Bishnu, Amrit und Heinrich Strohmeyer endlich eintrafen, war die Freude bei den Kindern groß, denn der Transporter hatte wertvolle Fracht an Bord. Auf der Ladefläche lagen all die Materialien (Auslegeteppich, Sitzkissen und Bezüge und Tische), die für die Einrichtung des Klassenzimmers des Schulkindergartens an der Narayansthan Elementary School bestimmt waren. Amrit und sein Vater Bishnu richteten schnell den Raum ein, dann war der große Moment gekommen. Mit leuchtenden Augen bezogen die 4 bis 5jährigen - und mit Ihnen ihre beiden Lehrerinnen Frau Ambika Devi Gautam und Frau Laxmi Duial - endlich „ihren“ Schulraum.

 

Für unser Projekt ist damit der letzte Schritt zur Unterstützung dieser Schule getan. Nach dem Bau zweier neuer Schulgebäude plus Dachrinnen, Wasserleitungen und einem Wassertank, der Einrichtung von acht Klassen mit 30 Sitzbänken/Tischen zeigten sich Direktor Tikha Bahadur Khafle und sein Bruder Dhauda Praad Khaple (Vors. des Schulkomitees) sehr zufrieden und glücklich. Sie bedankten sich nochmal ganz herzlichen Dank bei Ujyalo Nepal für die vielfältige Unterstützung. Ujyalo Nepal wünscht den Kindern und Lehrern viel Glück und Freude für die Zukunft!!!

 






Warme Decken für die Ärmsten

© am, Dankbar!
© am, Dankbar!

Für die Bewohner von Mahankhal Chaur war dieser Samstag ein ganz besonderer Freudentag. Bereits frühzeitig kamen sie zusammen, um auf „den“ Lastkraftwagen zu warten. Seine Ladung: dicke, gepolsterte, warme Decken. 315 Stück, gut in wasserdichten Taschen verpackt. Endlich können unsere Freunde von Ujyalo Nepal die "blankets“ an diejenigen, die infolge der Zerstörungen durch die Erdbeben den winterlichen Temperaturen in besonderem Maße schutzlos ausgesetzt wären, verteilen: Ältere, alleinstehende Menschen, Witwen und Familien aus den niedrigeren Kasten. Sie selbst sind selbst finanziell nicht in der Lage, für den notwendigen Schutz zu sorgen. Eine Isolierung der Häuser noch vor den ersten, kühlen Wintertagen war wegen der Energiekrise in Nepal nicht möglich. Die Blockade nach Indien verhinderte den Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials oder machte ihn unbezahlbar. So hatten unsere Freunde von "Ulyalo Nepal" die Idee, diese wärmenden Decken zukaufen und zu verteilten. Heute sind die Bewohner von Mahankhal Chaur unendlich dankbar für diese Hilfe…Bildergalerie

Mitten im Winter konnten (endlich) warme Jacken an Kinder in der kleinen Ortschaft Lhubu verteilt werden. Die Familien dort verbringen nun schon den zweiten kalten Winter in ihrem kleinen Heimatdorf. Die Lebensbedingungen sind weiter schlecht, die provisorischen Häuser, in denen die meisten leben müssen, bieten nicht den gewohnten Schutz vor Kälte. Nun helfen wärmende Jacken, die Not ein wenig zu lindern. Unsere Freunde Bishnu, Prabhakar und weitere Helfer von Ujyalo Nepal  freuen sich, "ihre Geschenke" an die mit Spannung wartenden Kinder verteilen zu können. Großes Dankeschön allen Spendern!!   Fotos: Amrita Malli

Schutzengel zurück in Lamusangu

Planen, Klinik, provisosrischen, medizinische Hilfe, Wundheilung
© mn

Marianne a Nijeholt ist wieder zurück in Lamusangu. In dieser Ortschaft, zwischen Dhulikhel und Jiri ,wurde wenige Tage nach den Erdbeben eine provisorische Klinik unter Planen errichtet. Jede fleißige und kompetente Hand wurde benötigt, um unter den schwierigsten Bedingungen die Leiden der Opfer zu lindern. Mit dabei: Marianne. Trotz aller Belastungen scheute sie auch nach ihrer Arbeit in der Klinik die Anstrengungen nicht, einem kleinen Mädchen hoch in den Bergen zu helfen, welches schwere Verbrennungen erlitten hatte. Nun ist Marianne in Begleitung ihres Mannes zurückgekehrt. Das Mädchen und ihre Familien freuen sich riesig, als der `Schutzengel Marianne` plötzlich vor der Hütte steht. Das Mädchen wirkt quicklebendig, die Wunden sind verheilt, nur ein paar Narben sind geblieben. Eine Geschichte, ein wenig, wie im Märchen. Hier geht`s nach Lamusangu...

 © jb