+++ TOP AKTUELL: Jacken an Kinder in Lhubu und Lamatar verteilt +++ Lichtblick Nepal e.V. aktuell in Nepal wieder vor Ort unterwegs +++

Erdbeben, Verein, Hilfe, Nepal, Lichtblick, Kinder, Vergessen, Not

Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Wir vergessen Euch nicht !!

Trümmer, Hilfe, Spenden, Wiederaufbau, Unterstützung
(© jb) Freude über die Hilfe !!

"Tausende Menschen starben im vergangenen Jahr bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg. Doch wir machen weiter."



Leuchtende Kinderaugen in Lamatar


"Das Ujyalo Team und die Schule sagen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Denken Sie weiter an uns!"

Neues Jahr, neue Ziele

Hilfe, Projekt, Spenden, Hausbau
© ng "Lagebesprechung - Norbert, Johannes, Heinrich

Das neue Jahr hat begonnen, Zeit, um die Pläne für 2017 zu schmieden. Manche Dinge sollen neu angestoßen werden, bei anderen gilt es die kleinen Stellschrauben zu finden oder noch zu justieren. Die Schule in Zero Kilometer beispielweise, für die die Verträge mittlerweile gezeichnet wurden oder das Hausbauprojekt mit Training durch "Build up Nepal" in Shikharpur. Mit dabei schon seit Herbst letzten Jahres: Heinrich Strohmeyer, selbst seit Jahrzehnten ein "Nepalese", der Menschen und das Land so gut kennt, wie Johannes und Norbert. Alte Freunde finde so wieder zusammen. Danke für die Unterstützung!!! Und im Februar geht es für Heinrich gleich wieder los...

Ersten Schulbänke geliefert

© am
© am

Freude bei unseren Freunden von Ujyalo Nepal. Amrit Malli und sein Vater Bishnu dürfen die ersten 30 Schulbänke der Shree Narayansthan School in Shikapur überreichen. Frisch zusammen geschweißt und im typischen nepalesischen blau angepinselt. Ob den Kindern nun das Lernen gleich mehr Freude bereitet?  Bishnu jedenfalls scheint sich an seine Kindheitstage zurück zu erinnern, in denen er gern solche stabilen Schulmöbel gehabt hätte.

Kinder - Bildung ist ihre einzige Chanche

© Video: Johannes Börger, Musik: mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Hilfe für querschnittsgelähmten Jungen

Es ist Herbst 2016, rund 1 1/2 Jahre nach den schweren Erdbeben. Nepal ringt weiter um ein Stück Normalität. Johannes Börger ist mit 17 Freunden und Reiselustigen wieder in Nepal unterwegs, um die Schönheit des Landes und die Freundlichkeit der Menschen kennen zu lernen - trotz der Zerstörungen und der fortwährend fehlenden Unterstützung durch den Staat. "Trekking ist wieder sicher möglich." Allein durch ihre Anwesenheit leisten diese Touristen, vorwiegend aus dem Sauerland, einen ganz wesentlichen Beitrag für das Land und die Menschen. Doch damit nicht genug: Heute können und Johannes und Co. dem 9jährigen Roman Dhakal eine freudige Botschaft überbringen: Roman ist teilweise querschnittgelähmt. Für eine Grundversorgung ist durch eine private Initiative Gott sei Dank gesorgt, doch eine normale  Entwicklung ist allein dadurch für den Jungen unter den schwierigen Bedingungen in Nepal kaum möglich. Heute kann Johannes Roman und seiner Familie mitteilen, dass LICHTBLICK NEPAL e.V. die zusätzlichen Kosten für dessen  Pflege und Schulbildung übernehmen wird. Die Freude ist groß. Tourismus und humanitäre Hilfe gehören in Nepal zusammen - heute noch mehr, als früher.

Bildung ist die Bank der Armen

Volkshochschule, Olpe, Voß, Bildung, Schulen, Zukunft
© mari

 „Bildung verdampft nie – sie ist zukunftsbeständig und sie wird sich auszahlen.“ Jochen Voss, Leiter der VHS Olpe brachte es im Rahmen einer Info-Veranstaltung unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V.“ auf den Punkt. Viel ist im vergangenen Jahr mithilfe der Spendengelder bereits in den Erdbebengebieten erreicht worden: Rund 1000Notbehausungen für Familien konnten errichtet werden, warme Decken und Vliesjacken für ältere Menschen und Schüler wurden ausgegeben, Wasserfilter wurden aufgebaut. Einer der nächsten Schritte sei nun u.a. die Schaffung einer Struktur, die auf Bildung setzt. Konkret auch an diesem Ziel arbeiten Norbert Grobbel und Johannes Börger zusammen mit ihren Teams in Deutschland und Nepal bereits seit rund 12 Monaten, Tag für Tag. Mittlerweile konnten trotz vieler bürokratischer Hürden und politisch bedingter Erschwernissen Nepal in den Dörfern 15 Räume in 5 Schulen repariert werden. Jetzt findet dort wieder regelmäßig Unterricht statt. Das Eis scheint gebrochen, die Spendengelder können zunehmend besser, dank des funktionierenden Zusammenspiels der beiden Vereine, 1:1 direkt bei den Menschen investiert werden. Neben der fortwährenden Hilfe für alleinerziehende Frauen und Witwen sowie älteren Menschen wird der Verein zukünftig weiter ganz besonders auf Nachhaltigkeit setzen: Frauenhäuser werden repariert oder neu gebaut, nepalesische Selbsthilfegruppen sollen unterstützt werden und den Menschen in den Dörfern sollen technische Hilfestellungen sowie Baumaterial und einfache, händisch zu bedienende Werkzeuge und Maschinen zum Wiederaufbau ihrer Häuser zur Verfügung gestellt werden. Ganz wichtig dabei ist, da sind sich Norbert Grobbel und Johannes Börger einig, dass die Menschen in den Dörfern selbst aktiv mitwirken und ihr Schicksal und ihre Zukunft so selbst „in die Hand nehmen“. Darauf legen Norbert Grobbel und Johannes Börger besonders wert. Das ist auch notwendig, denn bis heute hat sie die Situation der Opfer – nach rund einem Jahr - kaum spürbar verbessert.

Artikel: Sauerlandkurier vom 20.6.2016

Schulbetrieb in Deupur aufgenommen

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© jb

Dicht gedrängt sitzen rund 30 Kinder auf den engen Bänken und lauschen den beherzten Worten und Gesten ihres Lehrers. In dieser Schule in Deupur hat der Unterricht wieder begonnen und damit auch ein Stück Normalität für die Kinder nach den schweren Beben. Unserem Team in Nepal sowie Johannes Börger und Norbert Grobbel ist es gelungen, in kürzester Zeit den Wiederaufbau des stark beschädigten Schulgebäudes zu realisieren. Eine lohnende Kraftanstrengung und ein schöner Erfolg. Für die Kinder heißt es nun wieder - lernen. Für sie gibt es langfristig nur eine Chance, um aus der Spirale der Armut auszubrechen - Bildung.

"Blankets" in Hoksey VDC

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In den vergangenen Tagen konnten Bishnu und Amrit Malli von unserem Ujyalo Nepal Team, unterstützt von einigen Freunden, über 300 warme Decken an hilfsbedürftige Menschen verteilen. Sie warteten sehnsüchtig auf den LKW. Als er endlich vorfuhr, war die Freude groß. Die Menschen bildeten eine lange Schlange und nahmen voller Stolz und Dankbarkeit die „blankets“ entgegen. Mittlerweile sind hier die Nächte bitterkalt und die Häuser der Dorfbewohner völlig unzureichend isoliert. Dass diese Maßnahme trotz der schwierigen Versorgungslage in Nepal realisiert werden konnte, ist ganz besonders dem tollen Engagement unserer Freunde und Partner von Ujyalo Nepal zu verdanken… Bildergalerie

Warme Decken für die Ärmsten

© am, Dankbar!
© am, Dankbar!

Für die Bewohner von Mahankhal Chaur war dieser Samstag ein ganz besonderer Freudentag. Bereits frühzeitig kamen sie zusammen, um auf „den“ Lastkraftwagen zu warten. Seine Ladung: dicke, gepolsterte, warme Decken. 315 Stück, gut in wasserdichten Taschen verpackt. Endlich können unsere Freunde von Ujyalo Nepal die "blankets“ an diejenigen, die infolge der Zerstörungen durch die Erdbeben den winterlichen Temperaturen in besonderem Maße schutzlos ausgesetzt wären, verteilen: Ältere, alleinstehende Menschen, Witwen und Familien aus den niedrigeren Kasten. Sie selbst sind selbst finanziell nicht in der Lage, für den notwendigen Schutz zu sorgen. Eine Isolierung der Häuser noch vor den ersten, kühlen Wintertagen war wegen der Energiekrise in Nepal nicht möglich. Die Blockade nach Indien verhinderte den Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials oder machte ihn unbezahlbar. So hatten unsere Freunde von "Ulyalo Nepal" die Idee, diese wärmenden Decken zukaufen und zu verteilten. Heute sind die Bewohner von Mahankhal Chaur unendlich dankbar für diese Hilfe…Bildergalerie

Auf 2500 Metern: Schulkinder überwintern in Zelten

Lichtblick, Kinder, Winter, Zelte, Hilfe, Spende
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Melamchi Ghyang, auf rund 2500 m Höhe gelegen, befindet sich mitten im Epizentrum des schweren Erdbebens im Sindhupalchok. Als wir im Herbst 2015 auf das Dorf stießen, zeigte sich uns zunächst ein Bild völliger Zerstörung. Doch die Bewohner wirkten etwas optimistischer und agiler als andere. Neben den Trümmern ihrer Häuser hatten sie wetterfeste und ansprechend wirkenden Hütten und Lodgen hergerichtet und boten vorbeiziehenden Wanderern wieder sichere Unterkünfte und eine gute Versorgung. Schlimm hat es jedoch die Schule des Dorfes getroffen, der Wiederaufbau gestaltet sich schwierig. Mindestens 140 Schülerinnen und Schüler müssen dort nun den kalten, langen Winter in einfachen Zelten verbringen. Als wir die Schule besuchen, sind die Kinder bei ihren Eltern….mehr hier

Danke für Ihre Spende!

© ms "Freude auch über kleine Geschenke"
© ms "Freude auch über kleine Geschenke"

Acht Monate sind nun seit den schweren Erdbeben vergangen. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnte wir vielen Erdbebenopfern unbürokratisch helfen und die Leiden der Menschen etwas lindern. Der Verein "Lichtblick Nepal e.V." sagt deshalb ganz herzlich Danke für diese tolle Unterstützung! Johannes Börger, Norbert Grobbel und Franz-Josef Pape wünschen Ihnen allen, stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer des Projektes frohe und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das ausführliche Dankschreiben hier.

Trekking in Nepal möglich

© ms
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Nein - persönlich haben wird die großen, berühmten Trekkingtouren in der Everestregion und den Annapurna-Circuit in diesem Jahr nicht getestet.  Aber wir haben in Nepal mit Menschen gesprochen, die ein halbes Jahr nach den Erdbeben  diese beiden berühmten Klassiker gegangen sind - vor ihrer Tour und nach ihrer Tour. Ihr eindeutiges Fazit: Traumhaft schön, keine Beeinträchtigungen durch die Erdbeben. Die Menschen in den Bergen hoffen wieder auf die Touristen. In diesem Jahr hatten die Trekker die höchsten Berge der Welt fast für sich allein...Impressionen

Besuch in Kaule

© ms, Bildmitte: Unser Helfer "Amrit"
© ms, Bildmitte: Unser Helfer "Amrit"

Wir wurden auf eine Projekt in der kleinen Ortschaft Kaule, rund 25 km nordwestlich von Kathmandu aufmerksam gemacht. Dort sollte, mit Unterstützung eines deutschen Vereins, ein sogenanntes "Erdsackhaus" errichtet worden sein: einfach zu bauen, erdbebensicher, kostengünstig und mit ähnlichem Komfort, wie die durch die Erdbeben zerstörten Häuser. Wir besuchten Kaule...mehr dazu

Den Familien fehlen die Männer

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Dörfern, die besonders stark vom Erdbeben betroffen ist, springt unseren Helfern ein Umstand immer wieder ins Auge: Den Familien fehlen die Männer. Die meisten von ihnen suchen als Wanderarbeiter in der Golfregion ihr Glück. Damit stehen die zurückgebliebenen Frauen und älteren Menschen oft alleine da, um sich gegen die Folgen des Unglücks und gegen die Armut zu stemmen. Eigentlich ist der Alltag schon hart genug, doch nun müssen auch noch Haus und Felder wieder neu aufgebaut werden. Johannes Börger trifft auf eine solche Familie...weiter lesen

Fortschritte trotz Hindernissen

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Die aktuelle Blockade von Versorgungswegen nach Indien  führt in ganz Nepal zu Energieengpässen. Auch die Arbeit unseres Teams wird dadurch erschwert. Trotz aller Schwierigkeiten gibt es dennoch gute Fortschritte, wie hier in Shikarpur...weitere Infos

Bilder der Zerstörung

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Während weite Teile Kathmandus, entgegen den ersten Medienberichterstattungen, unversehrt geblieben sind, stellt sich die Lage in den Orten nördlich von Dhulikhel völlig anders dar. In größeren Ortschaften ist die Infrastruktur erheblich beeinträchtig, auf den Straßen sitzen Frauen und klopfen aus dem Schutt der Häuser Ziegel sauber. Kleine Dörfer in den Bergen sind völlig zerstört... Momentaufnahmen

 

Tragisches Schicksal

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Ihr Mann ist in den Bergen ums Leben gekommen. Aus Planen und Stöcken hat sich die alleinerziehende Mutter  einen provisorischen Verschlag in den Trümmern ihres Hauses gebaut. Den Monsun können die beiden zunächst  in einem Shelter verbringen. Sie sollen jedoch ein neues Haus  bekommen...weiter lesen


Medizin unter freiem Himmel

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In Lamusangu, zwischen Dhulikhel und Jiri, wurde durch den Malteser Hilfsdienst eine provisorische Krankenstation errichtet. Unsere Helferin Marianne a Nijeholt leistet hier Erste Hilfe und unterstützt bei der Wundversorgung.  Die Menschen schöpfen Hoffnung, es hat sich  im Erdbebengebiet herum gesprochen, dass es Hilfe gibt...weiter lesen

Wandern im Erdbebengebiet?

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Seit den schweren Erdbeben bleiben die Touristen aus. Damit haben auch viele Menschen eine wesentliche Erwerbsgrundlage verloren, die ihnen bislang ein menschenwürdiges Leben und den Kindern ein Stück Zukunft gesichert hat. Wie kann ihnen geholfen werden? Ab wann und wo kann wieder sicher gewandert werden? Was wünschen sich die betroffenen Menschen....weiter lesen

Herzlicher Empfang

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Über 1000 Schulen dürften in Nepal durch das Beben zerstört worden sein. Ein regulärer Unterricht kann dort nicht mehr stattfinden. Viele Eltern müssen ihre Kinder zu Freunden und Verwandten geben, da sie zu Hause mit dem Wiederaufbau ihrer Häuser und der dringenden Bestellung ihrer teils erheblich beschädigten Felder beschäftigt sind. Als unser Helferteam eine Schule besucht, wird ihnen ein herzlicher Empfang bereitet...Video schauen

Hand in Hand neu beginnen

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n den Dörfern Naja und Garki Gaun arbeiten wir Hand in Hand mit den Einwohnern und errichten Notunterkünfte. Für ältere  oder alleinstehende  Menschen mit Kindern, die keine Unterstützung haben, beschäftigen wir Arbeiter. Eine 82-jährige Frau hat alles verloren. Ihr konnten wir ein Shelter errichten, damit sie Schutz vor dem drohenden Monsun findet. Hier wird sie von  Natascha Kempf vom WDR interviewt...weiter lesen

Idylle und Zerstörung

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Marianne a Nijeholt  half 2 Wochen in einer Krankenstation in Lamusangu. In den wenigen freien Stunden, die ihr blieben, richtete sie ihren Blick auf die Natur und Menschen. "Das Beben hat Nepal verändert." Inmitten  atemberaubender Natur versuchen die Menschen  durch harte Arbeit und viel Beharrlichkeit  wieder in den Alltag zurückzukehren. Idylle und Zerstörung, das ist das "neue" Bild Nepals...weiter lesen

Schule im Notbetrieb

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In einer großen Schule in der Deupur, in der bis zu 500 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Umgebung unterrichtet worden sind, wurden sämtliche Klassenräume durch das Erdbeben zerstört. Bis zum Winter läuft sie im Notbetrieb...weiter lesen

Krankenhaus völlig zerstört

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Jiri, eine für nepalesische Verhältnisse größere Ortschaft, rund 190 km östlich von Kathmandu und nah an der tibetischen Grenze gelegen, bietet ein Bild völliger Zerstörung.  Das Krankenhaus wurde  früher von den Menschen, die tief in den Bergen leben,  trotz tagelanger Märsche aufgesucht. Bereits im Herbst `15 konnte ein Gebäudeteil dank unserer Hilfe  wieder genutzt werden...weiter lesen

Blinder Mann obdachlos

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Dem puren Zufall war es zu verdanken, dass das Team auf einen älteren blinden Herrn stieß. Seit Wochen lebte er mit seinem Hund bettelnd und ungeschützt in einem Verschlag aus Planen und Stöcken... weiter lesen

Heinrich Strohmeyer berichtet brandaktuell aus Nepal:

 

"Ein weiteres Mal konnten wir leichte Winterjacken verteilen. Heute waren es die Schüler und Schülerinnen der Shree Gyan Jyoti Lower Secundary School in Lamatar, Lalitpur, die sich freuen konnten. Auch wenn der Winter sich langsam dem Ende zuneigt, ist es morgens und abends noch empfindlich kühl, so dass die Jacken heiß begehrt waren. An dieser Schule werden 43 Schüler/Innen im Alter von 3 bis 12 Jahren unterrichtet. Sie werden von 6 Lehrer/Innen betreut und es stehen 7 Klassenräume zur Verfügung. Leiterin Frau Bishnu Bondari Thapa hat sich mit uns riesig für ihre „Kinder“ gefreut. Diese kommen vorrangig aus Tamang-Familien, die hierher emigriert sind. Es passiert schon mal, dass nicht an jedem Tag alle Schüler und Schülerinnen zum Unterricht erscheinen können. Sie helfen ihren Eltern u.a. bei der Arbeit (Feldarbeit, Hausbau, Straßenbau) oder passen auf ihre kleineren Geschwister auf. Wir sind hier in dieser Schule sicherlich nicht das letzte Mal aktiv. Es fehlt leider, wie bei vielen staatlichen Schulen, auch hier an Schul- und Lernmaterial für die Schüler/Innen. Aber, wir arbeiten dran!"

Warme Jacken für Kinder in Lhubu

Mitten im Winter konnten (endlich) warme Jacken an Kinder in der kleinen Ortschaft Lhubu verteilt werden. Die Familien dort verbringen nun schon den zweiten kalten Winter in ihrem kleinen Heimatdorf. Die Lebensbedingungen sind weiter schlecht, die provisorischen Häuser, in denen die meisten leben müssen, bieten nicht den gewohnten Schutz vor Kälte. Nun helfen wärmende Jacken, die Not ein wenig zu lindern. Unsere Freunde Bishnu, Prabhakar und weitere Helfer von Ujyalo Nepal  freuen sich, "ihre Geschenke" an die mit Spannung wartenden Kinder verteilen zu können. Großes Dankeschön allen Spendern!!   Fotos: Amrita Malli

Patenschaft - Gymnasium Schmallenberg baut zerstörte Schule wieder auf

© Foto: Nina Kownacki (Westfalenpost)
© Foto: Nina Kownacki (Westfalenpost)

Zwei heftige Erdbeben erschütterten im letzten Jahr die „Shree Chandenee Scondary School“ in Nepal, zerstörten die Gebäude und vernichteten wichtiges Inventar. Die Lage in den Erdbebengebieten hat sich bis heute, gerade für die Kinder, nicht verbessert – im Gegenteil, vielfach weiter verschärft. Gerade die jungen Menschen in den Dörfern haben das Trauma kaum überwunden und fürchten um ihre Zukunft. Sie suchen auch über Schule und Bildung den Weg zurück in ihren Alltag. Für die Kinder der „Shree Chandenee Scondary School“ in Zero Kilometer besteht nun aber Hoffnung: Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg möchten ihnen mit einer tollen Aktion helfen…mehr lesen

Trekking vor Traumkulisse

Johannes Börger bewanderte im Herbst 2016 mit Trekkingfreunden aus dem Sauerland die Gegend nahe des Annapurnamassivs. Mit dabei: Sherpas aus dem Erdbebengebieten. Sie wünschen sich, dass die Touristen wieder nach Nepal kommen, ihr Land kennen lernen und ihnen Arbeit geben. Trekking ist wieder sicher möglich. Tolle Impressionen, die Lust auf mehr machen !!

© Video: Johannes Börger, Musik: mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Schutzengel zurück in Lamusangu

Planen, Klinik, provisosrischen, medizinische Hilfe, Wundheilung
© mn

Marianne a Nijeholt ist wieder zurück in Lamusangu. In dieser Ortschaft, zwischen Dhulikhel und Jiri ,wurde wenige Tage nach den Erdbeben eine provisorische Klinik unter Planen errichtet. Jede fleißige und kompetente Hand wurde benötigt, um unter den schwierigsten Bedingungen die Leiden der Opfer zu lindern. Mit dabei: Marianne. Trotz aller Belastungen scheute sie auch nach ihrer Arbeit in der Klinik die Anstrengungen nicht, einem kleinen Mädchen hoch in den Bergen zu helfen, welches schwere Verbrennungen erlitten hatte. Nun ist Marianne in Begleitung ihres Mannes zurückgekehrt. Das Mädchen und ihre Familien freuen sich riesig, als der `Schutzengel Marianne` plötzlich vor der Hütte steht. Das Mädchen wirkt quicklebendig, die Wunden sind verheilt, nur ein paar Narben sind geblieben. Eine Geschichte, ein wenig, wie im Märchen. Hier geht`s nach Lamusangu...

Unsere Touristen im Erdbebengebiet

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© jb - Abschied in Johannes Haus in Kathmandu, mit dabei Bishnu und Chandra

Unsere Trekkinggruppen im Herbst 2016 kurz vor der Heimreise. Nepal: Nicht nur Krisengebiet, sondern auch Wanderziel? Der bekannt, internationale Reiseführer "Lonely Plant" veröffentlicht in diesen Tage wieder seine Reisetrends für`s nächste Jahr. Auf Platz 5 der "TOP TEN LÄNDER": Nepal. Beim besten Preis-Leistungsverhältnis rangiert Nepal sogar auf Platz 1! Über die Gründe können nun 17 Reiselustige berichten, die gemeinsam mit Johannes Börger in den Bergen des Himalaya unterwegs waren und nah bei den Menschen gelebt und viel mit ihnen gesprochen haben. Traumhaftschöne, überwältigende Natur, äußerst gastfreundliche, höfliche und bescheidene Menschen und dazu faszinierende Kulturen. Das ist ein reise wert. Und? Was ist mit den Erdbebengebieten? Die Gäste konnten sich in Begleitung von Johannes und einigen nepalesischen Freunden selbst vor Ort ein Bild machen, mit den Menschen in den Erdbebengebieten reden und Eindrücke über die Fortschritte unserer Aufbauhilfe sowie den damit verbundenen praktischen Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten gewinnen. Für alle Reisenden war das eine besondere, eine wertvolle Erfahrung. Und auch die Opfer der Beben profitieren sehr von diesen Besuchen. Sie wünschen sich "ihre" Trekkinggäste zurück und freuen sich sehr über das Verständnis und Interesse, das ihnen gegenüber aufgebracht wird. Sie möchten nicht vergessen werden - und wir wollen sie nicht vergessen. Danke allen Reisenden und Gästen für Ihr Interesse !!!

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© Fotos: jb

Fertig ! Schule in Shikharpur repariert

Frohe Kunde aus Shikharpur. Das Schulgebäude ist repariert, der Schulbetrieb kann wieder, wie in der Zeit vor den schweren Erdbeben, stattfinden. Einige Lehrer und Schüler haben sich vor dem in blau strahlenden Gebäude für ein Foto aufgestellt. Das Gebäude ist voll funktionsfähig und erdbebensicher. Dankenswerterweise hatte die Spendengruppe Heid die Kosten für die Wiederherstellung  des Gebäudes und der Anlagen übernommen. Hier kehrt nun endlich wieder ein Stück Normalität, ein Stück Alltag für die Menschen des Dorfes ein.

Spendengruppe Heid übernimmt Kosten für Schulreparatur

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© Foto privat

Als Jochen Voß, Leiter der VHS Olpe, die Info-Veranstaltung zur aktuellen Lage in

den Erdbebengebieten Nepals und der geleisteten Hilfe unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V" beendete, richtete er den Fokus seines Resümees nochmals ganz speziell auf die aktuelle, schwierige Bildungssituation. „Bildung ist die Bank der Armen“, so sein Fazit und zugleich sein Appell an die Zuhörer. Die „Spendengruppe Heid“, die seit über 25 Jahren weltweit Menschen in Not, vor allem Kinder, finanziell unterstützt, nahm sich diese Botschaft zu Herzen. Sie übernahm die Kosten von 20.000 € für die Instandsetzung der Schule in Shikharpur. Die jungen Schülerinnen und Schüler dort haben so wieder ein schulisches Zuhause gefunden…weiter lesen

Als hätte gestern die Erde gebebt

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© Aufnahme von Johannes Börger im Frühjahr 2016
Erdbeben, Zerstörung, keine Hilfe vom Staat, Resignation
© jb

Gut ein Jahr später an gleicher Stätte. Johannes Börger in engem Austausch mit Opfern der Erdbeben. Die Situation - ernüchternd. Als hätte die Erde gestern gebebt. Die Menschen müssen weiter in provisorischen Hütten und Verschlägen hausen. Von staatlicher Hilfe keine Spur. Das einzige, was scheinbar funktioniert, sind kleine, private Initiativen und Hilfsmaßnahmen. Gemeinsam mit Mitgliedern von Uyjalo Nepal inspiziert Johannes den Fortschritt unserer Maßnahmen. Neue Hilfen, die direkt den Menschen vor Ort zukommen werden, sind in Vorbereitung...Bilder

Den Versprechen Taten folgen lassen

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© am Junge und Großmutter in unserem Projekthaus

Wenige Wochen nach den verheerenden Erdbeben stießen wird auf zwei Familien, die dringender als andere Hilfe benötigten. Ein Junge hatte seine Eltern verloren und wurde allein von der Großmutter erzogen. Eine junge Frau fanden wir ebenfalls allein mit ihrem Sohn in den Trümmern ihrer Existenz vor. Zunächst errichteten wir notdürftige Shelter, um die ersten Monate zu überstehen. Wir versprachen, ihnen beim Bau neuer, erdbebensicherer und solider Häuser zu helfen. Leider verhinderte die politische Lage in Nepal den sofortigen Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials. Amrit Malli und seine Freunde von Uyjalo Nepal nutzen jedoch die Wintermonate, um in Kathmandu einfache Stahlkonstruktionen für unsere Projekthäuser vorzufertigen. Nun konnten die Versprechen eingelöst werden. Beide Familien haben unsere Projekthäuser mittlerweile bezogen – der Anfang für ein neues und vielleicht auch hoffungsvolleres Leben. Amrit und seine Freunde dürfen stolz auf ihre Arbeit sein…unser Projekthaus

 

Ein Jahr nach den Beben - kurzer Bericht im WDR

Wiederaufbau in Shikharpur

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© Norbert Grobbel spricht mit Dorfbewohnern

Hand in Hand mit den Menschen in Shikarpur geht es nun deutlich voran. Norbert Grobbel bespricht mit Frauen des Dorfes, wie das neue Gemeinschaftshaus gebaut und gestaltet werden soll. Die Dorfbewohner, vorwiegend die Frauen, benötigen das Gebäude. Dort möchten sie sich zukünftig in gesundheitlichen Fragen beraten lassen und gemeinsam lernen. Das Dorfhaus wird ihnen auch zum Verhandeln und für Auszahlungen der sogenannten „Mikokredite“ dienen, mit denen sie ihre Lebensgrundlagen verbessern möchten und müssen. 3.000,- € der Kosten übernimmt Uyjalo Nepal, die restlichen 1.000,- € bringen die Menschen dort selbst auf. Mit dieser Unterstützung verbinden wir auch die Hoffnung, das Gemeinschaftsgefühl der Dorfbewohner langfristig stärken zu können. Und weitere Hilfsmaßnahmen sind nötig, die Schule beispielsweise ist erheblich zerstört…Bilder

Lebenssituation weiter verschlechtert

Armut, Kinder, Wiederaufbau, Hilfe, Spenden, Bildung, Nachhaltigkeit
© ms

Vier Wochen war Norbert Grobbel mit einem kleinen Helferteam gemeinsam mit unseren Freunden von Ujyalo Nepal in den Erdbebengebieten Nepals unterwegs. Vier Wochen zwischen Armut und Zerstörung, zwischen Genügsamkeit und vorsichtiger Zuversicht, zwischen Versorgungskrisen und dem Willen vieler Opfer zur Selbsthilfe. Trotz so mancher Unwägbarkeiten und bürokratischer Hürden: Wesentliche Hilfsmaßnahmen konnten initiiert und in Gang gesetzt werden, Maßnahmen, die den Ärmsten der Armen zu Gute kommen und Nachhaltigkeit garantieren. Vor seiner Heimreise nach Deutschland beschreibt Norbert die aktuelle Situation in Nepal und die Aktivitäten im Projekt - einerseits ernüchternd, andererseits auch Hoffnung machend…Besuchsbericht von Norbert Grobbel lesen.

Trinkwasser Mangelware!

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© ng

Unser Team und unsere Freunde von Ujyalo Nepal sind bereits mit der konkreten Vorbereitung von weiteren Hilfsmaßnahmen befasst. Wir möchten gern an zwei Schulen die beschädigten Erdtanks, welches für die Gewinnung von Trinkwasser dienten, wieder instand setzen und beschädigte Dachrinnen reparieren lassen. Für uns Europäer kaum zu glauben: Trinkwasser ist in vielen Gebieten Nepals derzeit absolute Mangelware. In den Dörfern im Distrikt Kavre-Panchok beispielsweise steht einer fünfköpfigen Familie durchschnittlich nur rund 30 Liter Wasser am Tag (!) zum Leben und Überleben zur Verfügung. Wir möchten, dass die Kinder zukünftig auch an ihren Schulen wieder auf sauberes Wasser zurückgreifen können.

Herzliche Begrüßung für Johannes Börger und Helferteam

 © jb

Frauen helfen Frauen

© ms
© ms

„Thank you and greetings to Norbert and Johannes!“ Als wir im Herbst das Dorf Naya Gaun

aufsuchten, trafen wir die dort lebenden Frauen abends in dem einzig unversehrt gebliebenen Steingebäude, der ehemaligen Grundschule. Sie alle sind Analphabeten. Nach ihrer Arbeit lernen sie sie dort zwei Jahre lang rechnen und schreiben, unterrichtet von einer nepalesischen Lehrerin. Wir überbringen ihnen die besten Grüße von einer katholischen Frauengruppe aus dem Rheinland, die konkret für diesen Zweck gespendet hatte und überreichen ihnen ein kleine Flagge…weiter lesen

Winterjacken für vier Schulen

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Eine schöne Nachricht erreichte uns in den letzten Tagen. Recht kurzfristig ist es unseren Freunden von Ujyalo Nepal gelungen die Kinder von vier Schulen in der Region um Hoksey VDC mit warmen Jacken zu versorgen. Derzeit ist dort tiefer Winter. Nur die wenigsten Häuser werden beheizt, die Schulräume gar nicht. Unser Helferteam um Amrit hatten einige Mühe, dem Drängen der Kleinen stand zu halten. Die Verteilung war gut vorbereitet und organisiert und die Freude war groß, als der LKW endlich vorfuhr. In Nepal tragen die Kinder Schuluniformen. So wurden von unserem Team in Nepal auch die Jacken farblich abgestimmt...Bildergalerie

Umgefallen wie Dominosteine

© ms, Jhictal Lama an seinem Elternhaus
© ms, Jhictal Lama an seinem Elternhaus

Zwei Stunden Staub und Dreck, keine Sicht, Panik, Schreie, laute Gebete. In Tarkyeghyang, drei  Gehstunden von Melamchigaon entfernt, stürzten rund 140 eng aneinander gebaute Häuser um wie Dominosteine. Das ganze Dorf, an einem leichten Hang gelegen, war in wenigen Sekunden zerstört. Eine Frau starb in den Trümmern, die anderen waren auf den Feldern und überlebten. Die meisten Menschen sind ins Tal zu Bekannten und Freunden gezogen. Rückkehr ungewiss. Doch nicht alle resignieren. Auf unserer Trekkingtour durchs Erdbebengebiet treffen den 24jährigen Jhictal Dorji Lama…weiter lesen

Hilfe trotz Hindernissen

Prawhakar Maharzan, Dr. Rabindra  (Ulyalo Nepal) überreichen "blankets" (Fotos: am)
Prawhakar Maharzan, Dr. Rabindra (Ulyalo Nepal) überreichen "blankets" (Fotos: am)

Gerade jetzt, wo durch die Energiekrise in Nepal unsere Hilfsmaßnahmen wesentlich erschwert werden, zeigt sich, dass die Zusammenarbeit mit unserem nepalesischen Partnerverein „Ujyalo Nepal“ vertrauensvoll und reibungslos funktioniert. Die schwierigen Rahmenbedingungen in Nepal bieten derzeit nur wenig Handlungsspielraum für humanitäre Hilfsmaßnahmen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und aller Widrigkeiten freuen wir uns, dass wir dennoch gemeinsam mit unseren Freunden in Nepal Lösungen finden und schnell, flexibel und  unbürokratisch Hilfen realisieren können, die auch direkt bei den  Erdbebenopfern ankommen. Die Versorgung der Bewohner von Mahankhal Chaur mit dringend benötigten Decken war eine dieser Maßnahmen, andere befinden sich in der Vorbereitung und Umsetzung: Ausgabe wärmende Jacken für Schülerinnen und Schüler, Reparatur und Ausstattung von Schulen, Errichtung eines Gemeinschaftshauses, Unterstützung bei einem Wasserprojekt… Danke allen Beteiligten!  Über uns...

 

Steine am Wegesrand

Helambu, Trekking, Mantra, Bhuddist, Tibetisch, Om mani padme hum
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„Om mani padme hum“. Eine junge tibetische Buddhistin beschriftet liebevoll  Steine an einem Weg im Helambu, der vor den Erdbeben von vielen Trekkern genutzt wurde, um von Sermathang talabwärts in Richtung Melamchi zu wandern. Bereits jetzt sind die klassischen Routen im Helambu wieder gefahrlos zu begehen. Die dort lebenden Menschen möchten, dass die Trekkingtouristen wiederkommen. Dabei hilft, ihrem Glauben nach, auch dieses populäre Mantra „Juwel und Lotos“, dass sie in Sanskrit auf die Steine malen. Für die tibetischen Buddhisten drückt das Mantra eine grundlegenden Haltung des Mitgefühls und den Wunsch aus, dass alle Lebewesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten befreit werden...Trekking im Helambu

Auf Sand gebaut

© ms
© ms

Wer von Kathmandu aus in das Helambu wandern möchte, passiert auf der Normalroute zunächst den Shivapuri Nagarjun Nationalpark. 

Zwei Stunden leichter Fußweg, stets bergauf, durch einen mit riesigen Rhododendrongewächsen gespickten Dschungel. Der Park ist bekannt für seine Ruhe und Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Viele Menschen aus Kathmandu und Umgebung zieht es mit Freunden und Familien an den freien Tagen in den Park, um dort zu feiern oder ein paar erholsame Stunden zu verbringen. Am Ende dieses äußerst beliebten Parks gelangt man in die Ortschaft Chisapani, auf 2251 m gelegen. Seit den Beben erwartet einen dort ein geradezu unglaubliches Bild…weiter lesen

Den Menschen ihre Energie entzogen

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Kathmandu heute: Geradezu ohnmächtig stehen, liegen und

schlafen die Bewohner in teils kilometerlangen Schlagen am Straßenrand bei ihren Kanistern, Gasfalschen, Motorräder und Autos, stets in der Hoffnung, in den nächsten Stunden und Tagen wenigstens ein paar Liter Treibstoff – wenn auch zu völlig überhöhten Preisen – kaufen zu können. Die Blocken im Süden lähmen mittlerweile die Hauptstadt, die meisten Garküchen auf den Straßen und Restaurants haben geschlossen. Dadurch werden auch die Transportwege in die abgelegenen Gebiete gelähmt. Die Erdbebenopfer sind in weite Ferne gerückt, die „Städter“ haben andere Sorgen….mehr Infos und Bilder

Schicksal eines Lodgebetreibers

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Kasi Lama war Betreiber einer gutgehenden Lodge in Gengul, mitten im Trekkinggebiet Helambu gelegen. Dann kamen die Erdbeben und zerstörten seine Existenz. Er verlor alles, was ihm wichtig war und was er sich über viele Jahre mühsam aufgebaut hatte. 6 Monate nach dem Unglück trafen wir ihn. Kasi erzählte uns von seinem neuem Leben, dem Leben nach den schweren Beben, die einen unerwarteten Wendepunkt in seinem Leben darstellten…weiter lesen

Warten auf Hilfe

Trümmerfrauen, Zerstörung, Winter, alleinstehend
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Das Dach ist ihr über dem Kopf zusammengebrochen, ihre Stallungen liegen in Schutt und Asche, der wochenlange Monsun hat den Boden ihres Hofes aufgeweicht. Die Frau hockt im Türrahmen ihres Hauses, das nur noch einer Ruine gleicht. Geradezu hilfesuchend blickt sie unserem Helferteam entgegen...weiter lesen

Notdürftiger Bretterverschlag

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Immer noch stoßen unsere Helfer nach den Erdbeben in Nepal auf unerträgliche Lebenssituationen. Dieser ältere alleinstehende Mann hat sich notdürftig eine Hütte zusammengebaut. Sie wird den Stürmen der Regenzeit nicht standhalten...weitere Infos



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