Deutsch

     English

 

Herzlich Willkommen bei Lichtblick Nepal e.V.

 


"Wir vergessen Euch nicht!"



"Tausende Menschen starben bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg.

Wir machen weiter."


Den Ärmsten der Armen die Hand reichen

Hilfe am Wegesrand

Es hat sich in der Region Panchkal herum gesprochen, dass die Mitarbeiter von Ujyalo und Lichtblick Nepal persönlich vor Ort helfen, wo sie nur können. So verwundert es nicht, dass Norbert Grobbel  bei seiner Projektvisite im Oktober von einem älteren Ehepaar freudig empfangen und um Hilfe gebeten wurde. Der Gesundheitszustand des 82jährigen lässt es nicht mehr zu, dass er sich selbstständig fortbewegt. Sein Wunsch ist, dass er einen funktionsfähigen Rollstuhl erhält, um sein Haus wieder – zumindest einige Meter - verlassen zu können. Die Bleibe des Ehepaares weist immer noch Spuren der Verwüstungen auf, die durch das schwere Erdbeben entstanden sind. Bereits damals hatten wir ihnen ein neues, bescheidenes Häuschen errichtet, um die kalten Wintermonate zu überstehen und ein festes Dach über dem Kopf zu haben.  Aber auch der Wunsch nach einem Rollstuhl wird in Erfüllung gehen.


Neues Team von Ujyalo Nepal

Netzwerk und Nachhaltigkeit

Von links nach rechts: Sunita Younjan, Project Coordinator, Merina Chitrakar, EC Member, Vishnu Prashad Sharma Gyawali, Secretary, Prabharkar Mahajan, Chairman, Sonam Sherpa, Tresurer, Sanjay Tamang, Vice-Chairman, Ram Kumar Shrestha, EC Member, Ram Prasad Khanal, Legal Advisor, nicht im Bild: Dr. Rabindra Ghole EC Member

Im Oktober 2019 fanden die Neuwahl des Vorstandes von Ujyalo Nepal in Kathmandu statt. Mittlerweile liegen 4 Jahre erfolgreiche Arbeit hinter dem Verein, viel Hilfe konnte geleistet, viele Ideen eingebracht und viele neue Initiativen gestartet werden. Der Verein verfügt mittlerweile über eine gutes, intensives Netzwerk, insbesondere in den Regionen Panchkal und Bethanchowk, die ganz besonders von den schweren Erdbeben im Jahr 2015 betroffen waren. Die kleinen Dörfer liegen zumeist fernab der großen Verkehrsstraßen Nepals und außerhalb der populären Trekkinggebiete – auf Hilfe warten viele der dort leben Menschen, die überwiegend den unteren Kasten zuzuordnen sind, weiterhin vergebens. Dank der fleißigen Arbeit unserer Freunde in Nepal hat sich Ujyalo Nepal gerade in diesen, teils schwer zu erreichenden Krisengebieten mittlerweile einen guten Namen erarbeitet – unsere Freunde haben jederzeit ein offenes Ohr für die Menschen und versuchen zu helfen, wo es nur geht. Die Vereinsmitglieder können sich dabei auch auf die Hilfe und Unterstützung der örtlichen Gemeinden und politisch Verantwortlichen verlassen – ein unschätzbarer Vorteil, damit die Aktivitäten des Vereins in den Dörfern effektiv und nachhaltig wirken.

 

Ein runderneuertes, engagiertes Team von Ujyalo Nepal steht nun in den Startlöchern, um die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahr fortzuführen. Unser aller Dank gilt den Mitgliedern, die in den letzten Jahren zum Gelingen der Arbeit beigetragen haben. Wir wünschen dem neuen Team viel Erfolg und ein gutes Händchen für die bevorstehenden Aufgaben!!

Frisches Wasser für Khash Kumary Adhikari

Wasserprojekt in Lamdi

Details werden besprochen.
Details werden besprochen.

Khash Kumary Adhikari ist 72 Jahre alt. Sie lebt in der Gemeinde Panchkhal, im Ort Lamdi. Noch vor einem Jahr gab es in dem Dorf erhebliche Probleme mit der Wassergewinnung.  Die Bewohner mussten am frühen Morgen zu einer Quelle laufen und es mühsam in Behältern zu ihren Häusern schleppen. Sie verbrachten jeden Tag allein mehr als 2 Stunden mit dieser wichtigen Tätigkeit. Ein alter, sehr kleiner Wassertank war nach vielen Jahren versandet und gebrauchsunfähig. 

In der Gemeinde Panchkhal  ist Ujyalo Nepal bereits seit einigen Monaten mit verschiedenen Projekten aktiv. Die Tätigkeiten unseres Vereins haben sich dort herumgesprochen. Und so verwunderte es nicht, dass die Dorfbewohner aus Lamdi schließlich den Kontakt zu Ujyalo Nepal fanden und um Unterstützung baten. Selbstverständlich halfen wir: Durch verschiedene Maßnahmen – unter anderem wurden 108 Wasserarmaturen zur Verfügung gestellt – konnte bewirkt werden, dass den Menschen nun täglich 1,5  Stunden frisches, fließendes Wasser zur Verfügung steht. Ujyalo Nepal hat die Maßnahmen mit 4.000,- € unterstützt, die Gesamtkosten des Projektes betrugen rund 40.000,- €. Die  restliche Finanzierung erfolgte über Zuschüsse der Gemeinde und den Eigenanteilen der Dorfbewohner, die gleichsam ihren finanziellen Obolus leisteten und selbst tatkräftig „Hand anlegten“.

© Fotos Sunita
© Fotos Sunita

Insgesamt wurde dort die  Wasserversorgung für über 100 Haushalte verbessert. In der Gemeinde Panchkhal zeigt sich zudem sehr schön, wie sich verschiedene Projekte (Schulausstattung, Bildung, Gesundheit) vernetzen lassen und so gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine größere Effektivität und Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Khash Kumary Adhikari und die anderen Dorfbewohner bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern in Deutschland und natürlich auch bei Sunita mit ihren fleißigen Helfern von Ujyalo Nepal!


Erstmalig im Leben

Training für junge Lehrkräfte

© Fotos yo
© Fotos yo

Freudige Nachrichten erhalten wir aus Bethanchock, Bezirk Kavre. Dort konnten, dank der Initiative und Finanzierung von Uyjalo Nepal, 27 Erzieherinnen und Lehrkräfte, die überwiegend an Grundschulen arbeiten, pädagogisch geschult werden. Für einige von Ihnen war es die erste Schulung in ihrem Leben: In Nepal werden vielfach Lehrkräfte für Kindergärten und Grundschulen aus den Schülerinnen  und Schülerinnen rekrutiert, die gerade die 10. Klasse absolviert haben. Diese verfügen  insofern zumeist über keinerlei pädagogische Ausbildung.

Von den sogenannten "Government Teachers", also den staatlich finanzierten und an Hochschulen ausgebildeten Lehrkräften gibt es leider nicht genügend – auf rund 40 Schülerinnen und Schüler entfällt regelmäßig nur ein staatlicher Lehrer.  Deshalb versuchen die Menschen in den Dörfern die entstehenden Lücken mit nicht oder wenig qualifizierten Lehrern zu schließen, indem sie Schulabsolventen anheuern.  Diese „Laien“, auch das soll erwähnt werden, sind oftmals motivierter als die "Staatsdiener" und sehr dankbar für jedes Training,  dass sie absolvieren dürfen. Genau diesen Eindruck gewannen auch Sonam Sherpa, Sanjaya Tamang und Pravakar Maharjan, die sich für Uyjalo Nepal vor Ort selbst ein Bild von dem Projekt machten. Alle Teilnehmerinnen beschrieben die Trainingstage als lang, anstrengend, jedoch auch als sehr lohnenswert. Und sie waren am Ende glücklich: Alle schlossen mit einem Zertifikat ab. So war es schließlich allzu verständlich, dass  sich auch der Vorsitzende der Gemeinde, Herr Prem Bahadur Timalsinal überaus glücklich über das hohe Engagement  zeigte. Er dankte ganz besonders unsere Mitarbeiterin Sunita für ihren besonders großen Einsatz und ihr hohes Organisationsgeschick. Für Sunita ist die Arbeit jedoch noch nicht getan:

In den kommenden Wochen wird sie die Schule regelmäßig aufsuchen und schauen, ob die Trainingsinhalte durch die Lehrkräfte auch in der Praxis umgesetzt werden oder eventuell weitere Hilfestellungen  notwendig sind. Sollte Unterrichtsmaterial fehlen, wird Uyjalo Nepal selbstverständlich weitere Unterstützung gewähren. Am Ende des Projektes, darüber sind sich alle Beteiligten im Klaren, geht es nur um ein Ziel: den Kindern zu besseren Lernerfolgen zu verhelfen. 


Hilfe in höchster Not

Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt

(© ng) Unglück in Bethanchowk
(© ng) Unglück in Bethanchowk

 

Ein Hilferuf ereilte unsere Mitarbeiterin Sunita in den letzten Tagen aus Sanu Dahai. Dieses kleine Dorf liegt in Bethanchowk, der Heimatregion unseres Vorsitzenden von Ujyalo Nepal, Dr. Rabindra Ghole. Bereits seit einigen Monaten ist Sunita  in der Gegend aktiv, sie hat mehrere Projekte angestoßen, die nun nach und nach realisiert werden. Doch nun war sofortige und unbürokratische Hilfe gefragt: Das Haus einer Familie stand plötzlich in Flammen, die Bewohner konnten einige der notwendigsten Sachen gerade noch vor dem Feuer retten. Doch das Haus brannte bis auf die Mauern ab. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklärten sich schnell bereit zu helfen und stellten der Familie für den Wiederaufbau einen Geldbetrag von 50.000 Rupien zu Verfügung. Damit kann die schlimmste Not der Familie gemildert werden. Die Bewohner der Region betrachten diese Unterstützung auch als Zeichen der tiefen Verbundenheit von Ujyalo Nepal mit der Dorfbevölkerung.


Riesige Freude in Anaikot

Schon mit 30 €-Spende Lebensbedingungen erheblich verbessert

© Fotos ng
© Fotos ng

Norbert Grobbel ist aus Nepal zurück gekehrt - mit schönen Nachrichten aus Anaikot:

 

Frisches Trinkwasser für 350 Bewohner von Anaikot!

Große Einweihungsfeier des fertig gestellten Trinkwasserprojektes in Anaikot am 06. März 2019 !

 

 

"Liebe Freunde von Lichtblick Nepal e.V.:

 

Alle Bewohner des Dorfes hatten sich im Schatten des großen Peeple Tree in der Mitte Dorfes zur feierlichen Einweihung der neuen Wasserleitung eingefunden. Zuvor besichtigte das Ujyalo Nepal Team in Begleitung von Norbert Grobbel und Martin Nijeholt die Pumpstation und brachte mit den Dorfbewohnern am Hochbehälter das Schild mit Angaben der Arbeitsgemeinschaft/Finanzierung an. Anschließend wurde beim Peeple Tree die Wasserzapfstelle von dem zweiten Vorsitzenden Bishnu Malli und dem Bürgermeister Mahesh Kharel feierlich mit Beifall geöffnet. Bei den anschließenden, durchaus langen Festreden, gingen die Beteiligten auf die Mühen und immer wieder aufgetretenen Hindernissen im Zuge der Umsetzung ein.  Jetzt ist die Freude über das erreichte Ziel riesengroß. Dank der Unterstützung von Lichtblick Nepal haben in Anaikot, Kavre Distrist in Nepal, jetzt über 70 Haushalte frisches Trinkwasser. Dieses Dorf wird auf einem Höhenrücken in der Nähe von Panchkhal/Dhulikhel wird vorrangig von Menschen aus den niedrigeren Kasten mit allen damit verbundenen Nachteilen in der nepalesischen Gesellschaft bewohnt.

Die unterhalb vom Dorf gelegene Quellfassung mit einem 20 qm großen Tank, einer Pumpe, einer Leitung zu dem 300 m höher gelegenen 80 qm Hochbehälter, und ein Verteilnetz zu jedem Haus wurden mit Gesamtkosten von ca. 35.000,- € im Dorf Anaikot errichtet. Zur Errichtung und zum Betrieb des Wassernetzes wurde im Dorf Anaikot ein Wasserverband mit verbindlichen Strukturen  gegründet. Unser Partnerverein Ujyalo Nepal unterstütze das Projekt mit einem Betrag von 11.000,- €, sowie mit fachlicher Beratung durch unser Mitglied Sanjay Tamang und Mitarbeiter Amrit Malli.  Die übrigen Kosten sind von der Gemeinde in Panchkhal und durch Eigenleistung aller Dorfbewohner erbracht worden. In Managementfragen wird der Wasserverband weiterhin von Sanjay Tamang, auf Grund seiner bisher 10 jährigen Erfahrung im eigenen Dorf, weiterhin ehrenamtlich unterstützt.

Jeder Haushalt hat jetzt eine eigene Zapfstelle mit Wasseruhr. Das Alltagsleben gerade der Frauen hat sich deutlich positiv verändert. Besonders in den kühleren Morgenstunden musste bisher täglich das benötigte Wasser für den Haushalt und das Vieh mühsam von Frauen, Männern  und Kindern auf dem Rücken von der Quelle zum Haus etwa 250 Höhenmeter hoch heraufgetragen werden. Dazu wurden jeweils 1,5 Stunden benötigt (je Tour 20-30 ltr/Person). Die verfügbare Wassermenge war durch diesen Arbeitsaufwand entsprechend begrenzt. Die Kinder machten dieses häufig vor dem Gang zur Schule mit kleineren Kanistern oder Körben mit Flaschen.

Die Vorteile des jetzt über das Leitungsnetz verfügbaren Wassers liegen auf der Hand:

 

-   Die Eltern können morgens die Kinder auf den Weg zur Schule vorbereiten und ihnen das nötige Lunchpaket mitgeben.

-   Die Männer gehen ihrer Arbeit im Feld und beim Hausbau nach und verdienen mehr Geld in durch die eingesparte Zeit.

-   Die Hygiene wird deutlich verbessert, weil man bei der Körperpflege nicht mehr mit dem Wasser sparen muss.

-  Im Nahbereich der jeweiligen Wasserzapfstelle wird der kleine Gemüsegarten für den Eigenbedarf, oder auch Verkauf von Gemüse, bewässert.

-   Die Viehhaltung wird mit genügend Wasser ausgedehnt. So bietet die Haltung von weiteren Hühnern,  eine zusätzliche Einkommensquelle für die Familie.

 

Die monatlichen Aufwendungen für das Wassergeld (Stromkosten, Ansparungen für Instandhaltung, Entlohnung Wassermeister) werden max. einem Tageseinkommen eines Bauarbeiters (ca. 8,- €)  in Nepal liegen.  Dieses wenden die Familien in Anbetracht der o. a. Vorteile gern auf. Die Dorfbewohner hatten durch unsere Arbeiten in Shikharpur von Ujyalo Nepal gehört und ihr Anliegen an uns herangetragen. Heinrich Strohmeier hat dann in Verbindung mit Ujyalo Nepal maßgeblich das Projekt begleitet, vielen Dank an Heinrich!

 

Ihr Norbert Grobbel"


Herzlich Willkommen Sunita Youjan!!

Ujyalo Nepal begrüßt neue Mitarbeiterin

© Fotos ng
© Fotos ng

Dear Sunita,

 

we look forward to your help and support in our projects and wish you a lot of joy and success in your work!

 

Welcome to Ujyalo Nepal !!

Sehr zur Freude aller greifen unsere Projekte mehr und mehr, immer mehr Anfragen und Bitten um Unterstützung erreichen unsere Freunde von Ujyalo Nepal. Auch aus diesem Grund freuen wir uns, dass wir die sympathische Sunita Youjan zur Unterstützung unserer Arbeit gewinnen konnten. Sunita ist studierte Sozialwissenschaftlerin, 37 Jahre alt und wohnt in Kathmandu. Sie unterstützte und leitete  über 10 Jahre verschiedene Entwicklungsprojekte in den Krisengebieten Nepals. Sunita gehört der Ethnie der Tamang an, ihre einfühlsame und kommunikative Art wird uns so einen besseren und direkten Zugang zu den oft benachteiligten Frauen ermöglichen. Wir wünschen uns, und sind uns dank Sunitas Mithilfe sicher, dass wir in Zukunft diese benachteiligten Frauen noch intensiver in unsere Projekte einbinden können. Sunita bildet für uns die ideale Ergänzung zur Arbeit von Amrit, der sich so stärker den Bauprojekten und damit verbundene, oft mühsame und schwierige Fragen der Logistik kümmern kann. Beiden wird zukünftig ein größeres Büro in Kalanki (Kathmandu) zur Verfügung stehen, um dort notwendige Büroarbeiten erledigen und die Projekte besser koordinieren zu können.



Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Trümmer, Hilfe, Spenden, Wiederaufbau, Unterstützung
(© ms)




Endlich sprudelndes Wasser

WESTFALENPOST berichtet

Ein schöner Bericht über unsere Vereinsarbeit in Nepal ist am 4.12.2018 in der WESTFALENPOST erschienen. Hier geht`s zum Artikel... 

 

Am 8.12.2018 erschien zudem ein Interview mit Johannes (rechts).


Täglich zwei Stunden frisches Wasser

Wasserprojekt Jor Peepal

In Jor Peepal, in den oberen Regionen Shikharpurs gelegen, mussten die Bewohner nach den schweren Erdbeben lange Wegstrecken auf sich nehmen, um sauberes Wasser aus entlegenen Brunnen zu holen. Dieser lieferte in der Trockenzeit zudem noch zu wenig Wasser.  Die Beben hatten “ihre” bisherigen Quellen verschüttet. Viele Familien mussten so mit nur 30 ltr. Wasser/Tag auskommen. Diese schwierige Zeit liegt nun hinter ihnen. Die Dorfbewohner konnten mit Hilfe der Unterstützung von Ujyalo Nepal mittlerweile den vorhandenen Wasserbehälter reparieren , und die Zuleitungen von einem weiteren höheren Tankbehälter zum Tank reparieren. Dann wurde ein Verteilnetz direkt zu ihren Wohnhäusern mit einer Wasseruhr/Haushalt neu verlegt. Ujyalo Nepal unterstütze das Dorf mit einem Betrag von ca. 6.000,- €, das entspricht 80,00 €/Haushalt. Die Dorfbewohner selbst erledigten alle Erdarbeiten und Handwerkerleistungen. Sie gründeten einen Wasserbeschaffungsverein zur Organisation der Maßnahme und zukünftigen Wartung und Instandhaltung der Leitungen. Die Menschen ersparen sich dadurch wertvolle Zeit, die sie nun wieder nutzen können, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Gegenwärtig wird das Wasser für 2 Stunden täglich zu den Häusern gepumpt, und zwar eine Stunde am Morgen und eine Stunde am Abend. Jeder Haushalt erhält zunächst mit der monatlichen Grundgebühr von 1250 Rupien (das sind umgerechnet ungefähr 1,25 €) ca. 3 m³ Wasser im Monat. Weitere Wassermengen müssen äquivalent bezahlt werden. Die Dorfbewohner sind überaus dankbar und glücklich. (© am)


Ausbau der Sanitäranlagen

Unterstützung von Kindern mit Behinderung

© Fotos jb, am
© Fotos jb, am

Kirtipur ist eine kleine Stadt im Kathmandutal, die auf einem kleinen Höhenzug am südwestlichen Stadtrand von Kathmandu liegt. In diesem historischen, einst von Newaris gegründeten Ort, der heute noch über eine gut erhaltene Altstadt mit Tempel- und Teichanlagen verfügt, befindet sich auch die INDIRAYANI BASIC SCHOOL, auf dessen Gelände - dank des vorbildlichen Engagements des  deutschen Vereins "Nepalhilfe Kirtirpur e.V." und ihres Initiators Wilfried Gerfen - das ICP-Therapiezentrum betrieben wird. In dem Zentrum werden derzeit 18, teils schwer behinderte Kinder betreut, denen es auf Grund ihrer Einschränkungen nicht möglich ist, eine reguläre Schule zu besuchen. Hauptverantwortliche Lehrerin ist Prakriti Bhattarai, die selbst körperlich beeinträchtigt ist. Neben ihr gibt es eine weitere fleißige und helfende Mitarbeiterin namens Lanita Thapa. Zudem wird das Zentrum von den Familien der Kinder voll unterstützt, indem jeweils ein Mitglied aus jeder Familie, die abwechselnd als Pflegekräfte teilnehmen, einen Tagesdienst leistet. Täglich kommen Mütter mit ihren Sprösslingen zur Schule und pflegen, schulen und erziehen sie dort gemeinsam. Durch einen zufälligen Kontakt stellten unsere Freunde in Nepal fest, dass die Sanitäranlage in dem Therapiezentrum einer Modernisierung bedurfte. Dies ist nun erfolgt: Dank der großen Unterstützung aus Deutschland, haben wir nun in dem  Therapiezentrum eine behindertengerechte Toilette errichten lassen – sehr zur Freude der Mütter und Kinder!!


"Das Lächeln nicht verloren"

Fortschritte in Bakultar

Langsam, aber stetig geht es voran. Die Planung, mit dem dem behinderten jungen Menschen und seiner Familie geholfen werden soll, gehen voran.

Zur Erinnerung: Der 27-jährige Niroj Sunuwar lebt derzeit mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern   in Bakultar, Paanchkhal, Niroj ist seit 4 Jahren vom Bauchbereich bis zu seinen Füßen halbseitig gelähmt. Um ihm eine medizinische Behandlung zugute kommen zu lassen, hatten seine Eltern Geld bei einer in  Paanchkhal lebenden Person aufgenommen und dafür als Sicherheit ihr Land verliehen. Bis zum letzten Jahr hatte es die Familie irgendwie geschafft, Raten für den Kredit zurück zu zahlen, doch der Geldgeber behandelte sie ungefähr, so dass die Familie in eine finanziell prekäre Situation geriet. Unsere Vereine beschlossen nach reiflicher Prüfung der Faktenlage die Familie zu unterstützen.  So konnte alsbald mit dem Bau des Hauses begonnen werden. Zudem finanzieren unsere Vereine in Teilen die medizinische Versorgung von Niroj Sunuwar. Niroj und seine Familie sind für die unerwartete und großzügige Hilfe aus Deutschland äußerst dankbar.


Aktuelle Luftaufnahmen

Wasserprojekt Anaikot

Aus Nepal wurden uns faszinierende Luftaufnahmen von unserem Wasserprojekt in Anaikot. gesendet. Das Projekt macht deutliche Fortschritte. Die Bewohner der Siedlung, Männer wie Frauen, scheuen die harte körperliche Arbeit nicht und fassen tatkräftig mit an. Dank an Euch alle !! (© Video und Bilder: am)




Es hat sich rumgesprochen

Schulessen an der Golma Devi Primary School

Mittlerweile hat es sich rumgesprochen. An der Shree Golma Devi Primary School erhalten die Schülerinnen und Schüler bereits seit einigen Monaten gute und vor allem nahrhafte, gesunde Schulspeisen. Das freut die Kleinen, wie die Großen gleichermaßen. Gerade Familien der unteres Kasten aus der näherem Umgehung zeigen zunehmend Interesse daran, ihre Kinder an dieser Schule anzumelden. Dafür nehmen sie gern tagtäglich längere Schulwege in kauf. Als weiterer Baustein des Projekte und als kleines Dankeschön modernisiert Uyjalo Nepal ihnen nun den Spielplatz. Die ersten Geräte sind bereits aufgebaut.

(Fotos: am)






Hoffnung in Bakultar

Während unsere Teams im Herbst 2017 unsere einzelnen Projekte inspizierte, stießen sie eher zufällig in der kleinen Ortschaft Bakultar auf einen jungen Mann, der nach mehreren misslungen Operationen schwer gehbehindert und an sein Bett gefesselt ist. Er ist der jüngste von sechs Brüdern, die gemeinsam mit ihren Eltern auch heute noch in einer einfachen Blechhütte leben müssen. Das bedeutet 40 Grad im Sommer und bittere Kälte im Winter. Das Erdbeben hatte ihr Elternhaus zerstört und die Familie ihrer Existenzgrundlage beraubt. Nun dürfen sie auf Hilfe hoffen. Unser Projekt möchte ihnen von den Spendengeldern aus Deutschland ein neues Haus finanzieren und bauen. Sobald die Grundstücksfrage geklärt ist, werden Amrit und unsere nepalesischen Freunde mit der Arbeit beginnen. Da das Haus direkt an einer recht gut befahrenen Straße liegen wird, bauen wird auch einen kleiner Laden in das Gebäude. So kann die Familie in Zukunft versuchen, mit Vorbeikommenden etwas Handel zu treiben (Fotos: jb)




Menschen aus Wormbach und Umgebung unterstützen weiterhin

© www.hawerland.de
© www.hawerland.de

Am ersten Wochenende im Juli war es wieder so weit, die Bewohner des sauerländischen Dorfes Wormbach feierten auch in diesem Jahr wieder mit vielen Gästen aus den umliegenden Ortschaften ihr Dorffest. Zwei Tage lang ließen es sich die vielen Gäste und Familien bei schönstem Wetter, einem bunten Unterhaltungsprogramm und einem kühlen Bierchen richtig gut gehen. Und auch an die Ärmsten der Armen wurde wieder einmal gedacht: Der Verein `Dorfgemeinschaft Wormbach e.V.` überreichte Norbert Grobbel anlässlich der Eröffnung des „Spirituellen Sommers 2017“ einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Das ist nicht die erste Spende an Lichtblick Nepal, mit der die Sauerländer den Menschen in den nepalesischen Krisengebieten helfen. Die Wormbacher, der Schützenverein und viele Menschen aus den umliegenden Dörfern haben bereits seit Jahren die notleidende Bevölkerung in Nepal im Blick. Mittlerweile sind einige tausend Euro an Spendengelder zusammen gekommen, Hilfe, die man in Nepal sehr zu schätzen weiß. An dieser Stelle allen Spenderinnen und Spendern nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle und wertvolle Unterstützung!!!

Schmeckt oder schmeckt nicht?

Qualitätskontrolle an der Shree Golmadevi Grundschule

 

Amrit Malli und unser Sozialarbeiter Herr Pawan, der zwischenzeitlich zur Unterstützung der vielfältigen Hilfsmaßnahmen von Ujyalo Nepal in der Region um Shikharpur gewonnen werden konnte, besuchten in den vergangenen Tagen spontan die Shree Golmadevi Grundschule, um sich ein persönliches Bild über die Qualität des Schulessen zu machen. Ihr Fazit: Die Speisen sind – für nepalesischen Verhältnisse – ausgewogen und gesund. Es gibt wechselnd verschiedene leckere Reis- und Linsengerichte, Reispudding und Obstsalat. Doch die schärfsten Kritiker sind die Kinder selbst. Was sagen sie? Wir denken – ein Blick in Ihre Gesichter reicht…  





Schulkindergarten in Shikhapur eingerichtet

Schulkindergarten, Spende, Wiederaufbau, Shikharpur, Lernen, Bildung
© Fotos hs

15 Mädchen und 11 Jungen warteten am 28. Februar 2017 in Lower Shikharpur schon sehnsüchtig auf den Kleintransporter. Als Bishnu, Amrit und Heinrich Strohmeyer endlich eintrafen, war die Freude bei den Kindern groß, denn der Transporter hatte wertvolle Fracht an Bord. Auf der Ladefläche lagen all die Materialien (Auslegeteppich, Sitzkissen und Bezüge und Tische), die für die Einrichtung des Klassenzimmers des Schulkindergartens an der Narayansthan Elementary School bestimmt waren. Amrit und sein Vater Bishnu richteten schnell den Raum ein, dann war der große Moment gekommen. Mit leuchtenden Augen bezogen die 4 bis 5jährigen - und mit Ihnen ihre beiden Lehrerinnen Frau Ambika Devi Gautam und Frau Laxmi Duial - endlich „ihren“ Schulraum.

 

Für unser Projekt ist damit der letzte Schritt zur Unterstützung dieser Schule getan. Nach dem Bau zweier neuer Schulgebäude plus Dachrinnen, Wasserleitungen und einem Wassertank, der Einrichtung von acht Klassen mit 30 Sitzbänken/Tischen zeigten sich Direktor Tikha Bahadur Khafle und sein Bruder Dhauda Praad Khaple (Vors. des Schulkomitees) sehr zufrieden und glücklich. Sie bedankten sich nochmal ganz herzlichen Dank bei Ujyalo Nepal für die vielfältige Unterstützung. Ujyalo Nepal wünscht den Kindern und Lehrern viel Glück und Freude für die Zukunft!!!

 






Warme Decken für die Ärmsten

© am, Dankbar!
© am, Dankbar!

Für die Bewohner von Mahankhal Chaur war dieser Samstag ein ganz besonderer Freudentag. Bereits frühzeitig kamen sie zusammen, um auf „den“ Lastkraftwagen zu warten. Seine Ladung: dicke, gepolsterte, warme Decken. 315 Stück, gut in wasserdichten Taschen verpackt. Endlich können unsere Freunde von Ujyalo Nepal die "blankets“ an diejenigen, die infolge der Zerstörungen durch die Erdbeben den winterlichen Temperaturen in besonderem Maße schutzlos ausgesetzt wären, verteilen: Ältere, alleinstehende Menschen, Witwen und Familien aus den niedrigeren Kasten. Sie selbst sind selbst finanziell nicht in der Lage, für den notwendigen Schutz zu sorgen. Eine Isolierung der Häuser noch vor den ersten, kühlen Wintertagen war wegen der Energiekrise in Nepal nicht möglich. Die Blockade nach Indien verhinderte den Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials oder machte ihn unbezahlbar. So hatten unsere Freunde von "Ulyalo Nepal" die Idee, diese wärmenden Decken zukaufen und zu verteilten. Heute sind die Bewohner von Mahankhal Chaur unendlich dankbar für diese Hilfe…Bildergalerie

Mitten im Winter konnten (endlich) warme Jacken an Kinder in der kleinen Ortschaft Lhubu verteilt werden. Die Familien dort verbringen nun schon den zweiten kalten Winter in ihrem kleinen Heimatdorf. Die Lebensbedingungen sind weiter schlecht, die provisorischen Häuser, in denen die meisten leben müssen, bieten nicht den gewohnten Schutz vor Kälte. Nun helfen wärmende Jacken, die Not ein wenig zu lindern. Unsere Freunde Bishnu, Prabhakar und weitere Helfer von Ujyalo Nepal  freuen sich, "ihre Geschenke" an die mit Spannung wartenden Kinder verteilen zu können. Großes Dankeschön allen Spendern!!   Fotos: Amrita Malli

Schutzengel zurück in Lamusangu

Planen, Klinik, provisosrischen, medizinische Hilfe, Wundheilung
© mn

Marianne a Nijeholt ist wieder zurück in Lamusangu. In dieser Ortschaft, zwischen Dhulikhel und Jiri ,wurde wenige Tage nach den Erdbeben eine provisorische Klinik unter Planen errichtet. Jede fleißige und kompetente Hand wurde benötigt, um unter den schwierigsten Bedingungen die Leiden der Opfer zu lindern. Mit dabei: Marianne. Trotz aller Belastungen scheute sie auch nach ihrer Arbeit in der Klinik die Anstrengungen nicht, einem kleinen Mädchen hoch in den Bergen zu helfen, welches schwere Verbrennungen erlitten hatte. Nun ist Marianne in Begleitung ihres Mannes zurückgekehrt. Das Mädchen und ihre Familien freuen sich riesig, als der `Schutzengel Marianne` plötzlich vor der Hütte steht. Das Mädchen wirkt quicklebendig, die Wunden sind verheilt, nur ein paar Narben sind geblieben. Eine Geschichte, ein wenig, wie im Märchen. Hier geht`s nach Lamusangu...

 © jb



Liebe Nepal-Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

 

Die Situation in Nepal ist auch mehr als zwei Jahre nach den Erdbeben schwierig, die Armut ist weiterhin groß. Aber wir freuen uns, und sind auch ein wenig stolz, dass es trotz der teils widriger Bedingungen in dem Himalayastaat auch 2017 gelungen ist, erhebliche Fortschritte zu erzielen – dank Ihrer Spenden!  Schulen konnten wieder aufgebaut, Kinder mit gesundem Schulessen versorgt werden. Gemeinsam mit Dorfbewohnern bauten und bauen wir Tanks und legen Leitungen, damit die Menschen endlich wieder über sauberes, lebensnotwendiges Wasser verfügen. Die Dorffrauen in Shikharpur freuen sich über ein Gemeinschaftshaus, das sie für Gesundheitsberatungen,  Zusammenkünfte, Feierlichkeiten usw. nutzen können. Sie selbst sitzen nun erstmalig in ihrem Leben auch auf einer Schulbank, erstmalig erhalten sie Zugang zu Bildung. Die Menschen in den von den Erdbeben betroffenen Dörfern  nehmen unsere Arbeit wahr und tragen stetig neue Wünschen und Ideen an uns heran. Das ist Ansporn für uns alle, auch in Zukunft tatkräftig weiter zu machen – dank Ihrer Hilfe!

 

Ganz besonderer Dank gilt unseren nepalesischen Mitarbeitern und Freunden von UYALO NEPAL, mit denen wir auch 2017 gemeinsam vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Ohne sie, wären die Erfolge kaum möglich gewesen.

 

Nun wünschen wir allen ein friedvolles Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im Jahr 2018 weiterhin mit Spenden unterstützen!

 

 

VIELEN DANK – DHANJEBAD !!

 

Johannes Börger          Norbert Grobbel        Franz-Josef Pape