Herzlich Willkommen

bei

 

Lichtblick Nepal e.V.

"Tausende Menschen starben bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg.

Wir machen weiter."

 

"Wir vergessen Euch nicht!"




Johannes Börger und Team in den Bergen unterwegs

Wasserprojekte und mehr im Bezirk Kavre

Tag 1 der Inspektion:

Zunächst besuchten  Johannes Boerger, Sanjay Tamang, Merina Chitrakar und Sunita Younjan das Bela Trinkwasser-Projekt Wada Nr. 10.

 

Die Rohrleitungsarbeiten sind in diesem Projektabschnitt nahezu abgeschlossen. Johannes Boerger war mit den Fortschritten, die er bei seiner Inspektion sehen konnte, mehr als zufrieden. 75 Wasserhähne für 75 Haushalte konnten in der Zwischenzeit an die Dalit-Gemeinschaft verteilt werden. Herr Nil Prasad Parajuli, Vorsitzender des Trinkwasserkomitees von Bela, versicherte, dass innerhalb von 3 Tagen alle Häuser angeschlossen sein werden und  so jeder Haushalt erstmalig über eigenes Wasser verfüge.  Er hob hervor, dass die Gemeinde die Unterstützung von Ujyalo Nepal nie vergessen werde.

 

Nächstes Ziel, das SeraBeshi Trinkwasser-Projekt - Wada No-12:

Lange Zeit musste die Gemeinde warten, bis sie das nötige Material erhielt. Nun konnten die Arbeiten in 275 Haushalten fast abgeschlossen werden. Die letzten Montagearbeiten sollen in  5 Tagen  erfolgen. Dieses Projekt wurde finanziell gemeinsam durch die Stadtverwaltung und Ujyalo Nepal unterstützt. Die Inbetriebnahme wolle man dann mit einer gesonderten Veranstaltung feierlich begehen. Alle freuen sich auf den Startschuss.

Weiter ging es zum Chulde Danda Gemeinschaftshaus.

 

Dieses Gemeinschaftshaus befindet sich in Jyamdi-9, in der ländlich gelegenen Gemeinde Bhumlu. Rund 75 Haushalte nutzen dieses Haus für verschiedene Gemeindeaktivitäten, z. B. für Gesundheitsuntersuchungen für über 50-Jährige Bürgerinnen und Bürger, Schwangerschaftsuntersuchungen oder Impfungen.  50 % des Budgets  konnten dank der großzügigen Spenden aus Deutschland  durch Ujyalo Nepal übernommen werden. Der Wada-Vorsitzende sagte, dass wir auch in den kommenden Tagen die Unterstützung von Ujyalo Nepal für alle Aktivitäten unserer Gemeinde erhoffen. Johannes  Boerger betonte in seiner Ansprache vor den Gemeindemitgliedern, dass er sehr glücklich und stolz darüber sei, dass man den Menschen in dieser ärmlichen Gemeinde helfen konnte.

 

Fotos: Sunita Younjan

Das letzte Projekt, dass das Team von Ujyalo Nepal an diesem Tag inspizierte, war  das KhokBeshi und Dhana Laxmi Trinkwasser Wada No-02.

Die Gemeinde dort hat zwischenzeitlich einen Brunnen in Betrieb nehmen können, durch den wesentlichen Wasserprobleme behoben werden konnten. Aber nicht nur in den Haushalten wird dringend Wasser benötigt. Fast alle Haushalte in dieser Gemeinde verfügen über eine kleine Gemüsefarm, die zum Lebensunterhalt der Familien beiträgt. Sichtlich zufrieden verlies unser Team zum späten Abend dieses Projekt und machte sich zurück auf den Weg nach Kathmandu.

 

Tag 2 – Wieder tief in den Bergen Nepals unterwegs

 

Am 8. Juni besuchten Johannes Börger und Sunita Younjan die ländliche Gemeinde Bethanchowk, um den neu gewählten Gemeindevorsitzenden kennen zu lernen und verschiedene Projekte zu koordinieren. Der Vorsitzende der Gemeinde wurde zunächst vom deutschen Präsidenten von Ujyalo Nepal Johannes Börger begrüßt. Anschließend erörterte man in vertrauter Runde, wie das bestehende Programm erweitert werden kann, welche Anträge in den kommenden Monaten berücksichtigt werden sollten und wie sich diese Projektinitiativen optimal koordinieren lassen. Dabei ging es auch um die Frage, wie zukünftig Hygiene-, Gesundheits- und Bildungsaspekte verstärkt berücksichtigt werden können. Aktuell wird geprüft, ob durch Ujyalo Nepal die Hälfte des Gesamtbudgets übernommen werden kann. Erste Entscheidungen sollen auf einer Sitzung des Exekutivkomitees in den kommenden Wochen fallen.

Schließlich reiste unser Inspektionsteam weiter zur Tawari Buddha Adardha Grundschule. Die Leiterin Frau Karishma Tamang erklärte, dass aktuell 70 Schülerinnen und Schüler aus der Kaste der Tamang, die in Nepal zu den niedrigen und damit ärmlicheren zählt, sehr gerne sie Schule besuchen. Leider sei das Schulgebäude sehr alt und in Teilen baufällig. In der Regenzeit tropfe es von der Decke und die Schulräume sind auch in den Wintermonaten eigentlich zu kalt für den Unterricht. Johannes Börger und Sunita Younjan werden nun prüfen, wie der Schule schnell geholfen werden kann. Die Schulleiterin und die anwesenden Kinder bedankten sich ganz herzlich bei Johannes und Sunita.


"Ein Haus - ein Wasserhahn"

Team von Ujyalo Nepal auf Inspektionstour

In Begleitung von Norbert Grobbel inspizierten Vertreter von Ujyalo Nepal verschiedene Projekte in den Bezirken Panchkhal Mu. und Bethanchowk Ru. Stadtbezirke.Sunita Younjan berichtet:

 

“Am ersten Tag besuchten wir verschiedene Projekte in der Gemeinde Panchkhal, die bereits abgeschlossen sind. Ziel war es festzustellen, ob sie sich auch langfristig bewähren oder ob hier und da noch Nachbesserungsbedarf besteht. Hierbei handelte es sich um die Wasserprojekte “Take Drinking water” und “Padula Drinking water ward No. 8”. Die Bewohner dort begrüßten unser Komitee mit dem traditionellen nepalesischen Musikinstrument Panche Baja. Danach führten wir gemeinsam mit Vertretern des Trinkwasserbezirks und der Stadtverwaltung gemeinsam das Eröffnungsprogramm durch. Mahesh Kharel (Leiter der Stadtverwaltung) hob dabei hervor, dass Ujyalo Nepal in der Vergangenheit in jeder Notlage im Gebiet der Stadt Panchkhal geholfen hat und dieses auch in Zukunft tun werde. Als Zeichen ihrer besonderen Dankbarkeit überreichten sie den Vertretern von Ujyalo Nepal einen Ehrenbrief. 

Sollten die Probleme fortwährend bestehen, empfehle man ihnen, die Medikamente zu erwerben. Hier wird das CDP-Verfahren bereits erfolgreich eingesetzt. Während der Hochphase der COVID-Pandemie habe man selbst chronische Patienten in ihren Wohnhäusern versorgen können. Durch das Finanzmanagement habe man  bereits einen guten Vorrat an Medikamenten aufbauen und zudem noch einen Überschuss von 40.000 Nrs erzielen können, das nun für Notfälle zur Verfügung steht.  Überwacht wird der HP  durch das Health Post Committee.

Anschließend folgten wir einer Einladung zur Dhan laxmi Trinkwasser Station Nr. 2. Auch hier kamen wir gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde, dem Trinkwasserkomitee des Bezirks und zusammen. Das Besondere: Zu dem Termin versammelten sich auch alle Gemeindemitglieder und die Zeremonie startete mit einem schönen Picknick. Mit der Unterstützung des Gemeindebudgets und des Budgets von Ujyalo Nepal konnte dieses Programm innerhalb von nur einem Monat (!) abgeschlossen werden. Zuvor dauerten die Verhandlungen fast 5 Jahre.

Herr Om Hari, der Bezirksbeauftragte für Trinkwasser erklärte, dass man beabsichtige, nach diesem großen Erfolg  zukünftig nun an vielen Orten mit dem Team von Ujyalo Nepal zusammenarbeiten möchte. Im der Panchkalregion beabsichtige man das Projekt  "Ein Haus - ein Wasserhahn" zu realisieren. Ein ambitioniertes Ziel, aber auch ein machbares. Dazu gehöre, dass man auch ein eintägiges Orientierungsprogramm (“Follow-up”) für alle Mitglieder des Trinkwasserkomitees in Bezug auf das Wassermanagement und damit verbundene Prozessschritte zur Lösung kleiner Probleme in der eigenen Gemeinde initiiere. Die Dorfbewohner waren sehr glücklich, nachdem sie sahen, dass Wasser aus ihren eigenen Wasserhähnen floss. Auch sie überreichten Ujyalo Nepal einen Ehrenbrief mit dem Symbol des Zeichens der Liebe.

 

 

Der Tag endete schließlich noch mit dem Besuch  der Khampur-Trinkwasserstation Nr. 12 in Baluwa. Die ganze Gemeinde dort verfügt mittlerweile über Wasserentnahmestellen in ihren eigenen Häusern.

 

Tag 2 der Inspektion:

Am 20. März ging es weiter nach Bethanchowk Ru. Gemeinsam mit dem Gemeindevorsitzenden besichtigten wir den Health Post im Bezirk Nr. 1, Chamrangbeshi. Der Gesundheitsposten wird sehr gut verwaltet und beide Gebäude werden ordnungsgemäß genutzt. Nach der Einführungszeremonie  diskutierten wir über das Community Drug Program (CDP), um zu prüfen, ob dieses Programm auch hier eingeführt werden sollte. Das Community Drug Programme (CDP) ist ein wichtiger alternativer Mechanismus zur Finanzierung des Gesundheitswesens und basiert auf der Zusammenarbeit der Gemeinschaft, der Selbstverantwortung und der Kontrolle und Verwaltung durch die Gemeinschaft. Das Konzept des Community Drug Program (CDP) stammt aus afrikanischen Ländern, die aufgrund massiver Kürzungen der Gesundheitshilfe mit dem Problem des Medikamentenmangels in den Gesundheitseinrichtungen konfrontiert waren. Hierzu wird Fonds eingerichtet, um zunächst Medikamente zu kaufen, die dann mit einem geringen Gewinn weiter verkauft werden. Das Geld wird dann für den erneuten Kauf von Medikamenten verwendet.

 

 

Danach besuchten das Team von Ujaylo Nepal die Tawari Buddha Primary School, die regelmäßig vom Verein unterstützt wird. Die von der Gemeinschaft gegründete Schule wächst langsam, aber stetig. 70 Schülerinnen und Schüler  besuchen mittlerweile die Schule.

 

Als nächsten ging es dann zum Gesundheitsposten (HP) Pangu Bhukdeu, an dem mittlerweile nachhaltige und erfolgreiche Arbeit geleistet wird. Herr Kiran (Leiter von HP) sagte, dass den Patienten nach der Behandlung zunächst kostenlose Medikamente zur Verfügung gestellt und sie gebeten werden, nach ein paar Tagen erneut zur Kontrolle zu kommen. 

 

Wir beendeten unsere Inspektionstour mit vielen schönen Eindrücken und dem tiefen Gefühl der Zufriedenheit, dass sich unsere Projekte Tat für Tag immer besser entwickeln und von der Bevölkerung angenommen wird.

 

Namaste, Dankeschön und viele Grüße nach Deutschland !

Ihre Sunita”

        

 

(Fotos: Sunita Younjan)    

 

 


Wieder ein kleiner Schritt für bessere Bildung

ECD in Sailung abgeschlossen

Am 18. Februar erreichte uns erneut eine schöne Nachricht aus Nepal: Schon wieder konnte eine weitere Schulung von Lehrpersonal erfolgreich abgeschlossen. Diesmal im Distriuk Sailung, einer wunderschönen, jedoch armen Gegend an den südlichen Ausläufern des Himalaya, zwischen den Distrikten Dolakha und Ramechap gelegen.

Am dem 7tägigen Early Child Development (ECD) Training nahmen dort insgesamt 38 Lehrerinnen und Lehrer teil, die ihre Teilnahmezertifikate stolz entgegen nahmen. Das Abschlussprogramm endete, wie bereits in Umakunda, mit einer schönen und feierlichen Zeremonie, an der auch Vertreter aus Politik und Verwaltung teilnahmen. Viel Lob, Herzlichkeit und Dankbarkeit erhielten unsere Vertreter von Ujyalo Nepal von den Verantwortlichen, von den Lehrerinnen und Lehrern.

 

Wieder ein kleiner Schritt…..Dhanyabad!


Das Leben durch Bildung verbessern

Viel Elan und Eigeninitiative der lokalen Bevölkerung

Ganz aktuell konnte eine weitere, wichtige Schulung von Lehrerinnen und Lehrern zur frühkindlichen Entwicklung, die im Rahmen des Early Child Development-Programms (ECD) durchgeführt wurde, abgeschlossen werden. Diese fand im nördlichen Ramechap District statt. Ujyalo Nepal unterstützt in dieser Region verschiedene Initiativen, bei denen es vorrangig um Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung geht.

 

Insgesamt nahmen 45 ECD-Lehrer der Schulen in Umakunda an dieser Schulung teil. Bei der Abschlussveranstaltung am 18. Januar 2022 waren schließlich auch verantwortliche Mitglieder der örtlichen Stadtverwaltung zugegen. Hauptthemenfelder der 7-tägigen Schulung waren die Konzeptionierung der ECD-Schulungen und deren Ziele sowie die Konzeptionierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Bildung von Kindern, die bereits in frühen Jahren ansetzen muss. Darüber hinaus ging es um didaktische und pädagogische Konzepte, das Management von Klassenzimmern und die Gestaltung von Unterrichtsmaterialen, die den Anforderungen  der jeweiligen Schule entsprechen muss.

 

Gerade die Vertreter der Stadtverwaltung bedankten sich ausdrücklich bei Uyjalo Nepal für die tolle und wertvolle Unterstützung. Frau Urmila Karki kündigte an, dass das Bildungsbudget in diesem Sektor zwischenzeitlich erhöht werden konnte. Frau Binita Said, Leiterin des Bildungswesens verkündigte, in Kürze  für die dortigen Schulen einen Masterplan entwickeln zu wollen, um die Ausstattung und nachhaltige Entwicklung von Unterrichtsmaterialien besser sicherzustellen zu können. Herr Sunuwar betonte, dass Verantwortung, Ehrlichkeit und der Umgang mit sich selbst tragende Säulen von Bildung sein müssen. In solche Schulungen müsste perspektivisch kulturelles, geographisches, einkommens- und ausgabenbezogenes Wissen noch deutlicher thematisiert werden. Dann werde das Leben - für den Einzelnen, wie auch in der Gemeinschaft - durch Bildung Schritt für Schritt besser werden.

 

Fotos: Sunita

Abschließend wurde den Vertretern von Ujyalo als Zeichen der Dankbarkeit ein Anerkennungsschreiben und kleine Tagebücher überreicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ECD-Schulung freuten sich über die Zertifikate, die ihnen feierlich überreicht wurden.

 

Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Elan, Energie und Eigeninitiative die Menschen in den Dörfern - trotz aller widrigen Umstände - tagtäglich daran arbeiten, ihre Lebenssituation zu verbessern!!







Sunita berichtet über ihren "Field Visit"

Wasserprojekte und mehr...

Timpiple Yaktabasti Trinkwasser Projekt

 

Wir trafen uns mit der Vorsitzenden Frau Kalpana Dungana und Jagal Raj Bahak und besprachen die aktuelle Situation. Man berichtete uns seinerzeit, dass die dortigen alten Rohre zwar Wasser aus den Gemeinden Tinpiple, Paudelthok und Yaktabasti lieferten, aber die Wassermengen leider sehr knapp seien. Deshalb habe man Ujyalo Nepal und der Stadtverwaltung Hilfe gebeten. Aus dem zustande gekommenen Budget sei schließlich ein 100.000-Liter-Tank gebaut, 90 Gehrungsrohre verlegt und den benötigten  Stromanschluss hergestellt worden. Die verbleibenden Rohre, Abzweigrohre für den Hausanschluss und die benötigten Wasserhähne seien derzeit in der Beschaffung.

 

Bhangeri Trinkwasser Projekt

Laut Herrn Dhan Bahadur Tamang wurde im letzten Jahr aus dem Gemeindehaushalt ein Tank gebaut und eine Leitung gekauft. In diesem Jahr konnte die Gemeinde im Zusammenwirken mit Ujyalo Nepal ein Haus fertig gestellt und ein Wasserinstallation vorgenommen werden.

 

Sallenigaira Trinkwasser Projekt

Laut Gemeindevorsteher Nir Bahadur Basnet handelt es sich bei dem Sallenigaira Trinkwasserprojekt um eine Dalit und Janajati Gemeinde. Wir haben mit dem Gemeindevorsteher und dem Bezirksvorsitzenden gesprochen. Sie sagten, dass man zwar provisorisch einen alten Tank nutzen könne, zur sicheren Versorgung mit sauberem Wasser einen optimierten benötige. Ujyalo Nepal und die Gemeindeverwaltung setzen den Plan nun in die Tat um: Bereits in einer Woche werden organisatorische Fragen, wie z.B. die Einrichtung eines Komitees, geklärt  sowie wichtige Formalitäten erledigt sein, dann kann es losgehen.

 

Dhana Laxmi Trinkwasser Projekt

 

Laut Prithbhiman Tamang, dem Vorsitzenden des Trinkwasserkomitees, und Kanchaman Tamang, dem Gemeindevorsteher, wird bereist fleißig daran gearbeitet, dass ein 22.000 Liter Wassertank gebaut und mit Strom versorgt wird.  Die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

Fotos: Sunita
Fotos: Sunita

Besuch beim Hokse Health Post (HP)

 

Laut Narayan Shrestha, Leitung des HP, werden dort mittlerweile monatlich 300 Patienten untersucht. Bei den Menschen in der Gemeinde ist das eingerichtete Medikamentenprogramm in dem HP mittlerweile gut bekannt. Die Menschen kommen und kaufen dort die benötigten Medizin. Dank der Subvention von Uyjalo Nepal kann dort auch die Medizin zu erträglichen Preisen bezogen werden. Im Notfall wird sie auch kostenlos zur Verfügung gestellt. “Die Patienten kommen gerne zu uns, weil hier das übliche einfache Sortiment um die subventionierten Medikamente erweitert worden ist.” In diesem HP ist es Ujyalo Nepal gelungen, eine eigene kleine Bezugs- und Vertriebskette für Medikamente aufzubauen, die auch noch Gewinne für den HP abwirft. Mit diesen Überschüssen können wieder andere, dringende Löcher gestopft werden. Die Ärztin Indira Dhamal berichtete, sie habe insgesamt 2 Impfzentren zu versorgen. Zweimal im Monat müsse sie zum Zentrum nach Chisapani zum Impfen fahren und allgemeine Untersuchungen für schwangere Frauen und Kleinkinder durchzuführen. Es sei eine großartige Leistung, die “eigene” HP-Medizin bereitzustellen. Deshalb seien alle Ujyalo Nepal für Ihre Unterstützung sehr dankbar.



“Ujyalo Nepal bringt Licht ins Dunkel der Menschen!”

Trinkwasserprojekt “Khokbeshi” erfolgreich abgeschlossen

© Fotos: Sunita Younjan
© Fotos: Sunita Younjan

Am 27. März 2021 war der große Moment gekommen. Das Wasser sprudelte vor den sichtbar freudigen Augen der anwesenden Gäste aus der Leitung. An diesem Tag wurde das Khokbeshi-Trinkwasserprojekt offiziell abgeschlossen und die Wasserversorgung eröffnet. Zu dem Fest strömten nicht nur Familien aus den 85 Familien, deren Haushalte nun täglich mit frischen Wasser versorgt werden. Anwesend waren neben der 1. Vorsitzenden des örtlichen Wasserprojektes, Frau Renu Tamang – richtig: eine Frau leitete erfolgreich das Projekt (!) – auch Omhari Tamrakar vom Büro der Trinkwasserabteilung, Dipak Lamichane von der Elektrizitätsbehörde, Laxmi Danuwar und viele andere. Besonderer Ehrengast war jedoch der Bürgermeister der Gemeinde Panchkhal, Herr Mahesh Karel, der im Namen der Gemeinde und der rund 500 Menschen, die nun mit Wasser versorgt werden können, den anwesenden Vertretern von Ujyalo Nepal Prabhakar Maharjan, Sanjay Tamang und Sunita Younjan seinen herzlichsten Dank ausrichtete. Bürgermeister Mahesh Karel wörtlich: “Wir danken Ujyalo Nepal sehr für Ihre Unterstützung. Immer, wenn die Bedürftigen hier in der Region Hilfe brauchen, ist der Verein zur Stelle. Ujyalo bringt Licht ins Dunkel der Menschen!”

 

Ein Rückblick: Noch vor wenigen Monaten gab es nur sehr geringe Mengen an Wasservorräten. Nur, wer sich bereits um 3 Uhr in der früh aufmachte, konnte Wasser für seine Familie bekommen. Wer später kam, ging leer aus, die Quelle gab nicht mehr her.

Dieses Leiden hat nun ein Ende. “Wir hätten nie gedacht, dass wir eines Tages fließendes Wasser in unserem eigenen Haus haben werden. Jetzt wird jeden Morgen 2 Stunden lang die Wasserversorgung eingeschaltet. Ab dem nächsten Monat sollen es dann noch zusätzlich 2 Stunden am Abend sein.”

Um dies zu erreichen, bedurfte es vieler fleißiger Hände sowie der finanziellen Unterstützung der Gemeinde, des Büros für Trinkwasserversorgung und von Ujyalo Nepal.

 

Die Projektleiterin Frau Renu Tamang erläuterte den anwesenden Gästen, dass tiefe Bohrungen ins Erdreich vorgenommen werden mussten, tiefer als zunächst geplant. Doch Dank der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung der Elektrizitätsbehörde bei der Installation der Steuerung für die Wasserhebemaschine und mit dem zusätzlichen finanziellen Budget konnte schließlich die Wasserhebemaschine, benötigte Bänder und Rohre finanziert und montiert werden. Ein schwieriges Unterfangen, was schließlich nur im Zusammenwirken aller Kräfte umgesetzt werden konnte.

Frau Renu Tamang erklärte weiter, dass die Familien nun für 10 m³ Wasser lediglich 200 NRs (das sind rund 2 €) pro Haushalt im Monat aufbringen müssen, um so die Stromkosten und die Wartung der Anlage zu finanzieren. Derzeit muss der 85.000 l umfassende Lagertank alle 6 bis 7 Tage neu gefüllt werden, was ungefähr 7 Stunden dauert. Der Nutzen für die Familien in dieser armen Gegend ist dabei besonders groß. Die Menschen können einerseits größere Gärten anlegen, den eigenen Boden bestellen und so nun selbst ihr Gemüse ernten. Andererseits steht gerade den Frauen, die vormals viele Stunden aufbringen mussten, um Wasser für die Familie zu besorgen, mehr Zeit zur Verfügung. Diese Zeit können sie nun nutzen, um sich verstärkt um die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu kümmern.

 

 

Keine Frage – ein erfolgreiches Projekt! Herzlichen Glückwunsch dazu auch aus Deutschland!


Hoffnung trotz Corona

Hilfe für Kinder mit Behinderungen

Die Krankheit trägt den Namen “Cerebralparese”. Es handelt sich um Aktivitätseinschränkungen von Kindern, die auf frühkindliche Hirnschädigungen zurückzuführen sind. Die Symptome können unter Umständen auch recht mild ausgeprägt sein, sofern die Kinder früh professionelle Hilfe und Unterstützung erhalten. Aber genau das ist in einem der ärmsten Länder der Erde wie Nepal die große Ausnahme.

 

Anders jedoch ist die Situation an der Indrayani Basic School in Kirtipur. Von dort erreichte uns in den letzten Tagen ein besonderer Dank an die Mitglieder von Ujyalo Nepal und allen Spenderinnen und Spendern. An Schule hatte sich 2015 eine Elterninitiative gegründet, um die Kinder, die teils mehrfach behindert sind, zu therapieren und zu unterrichten. Dank unserer Unterstützung können sie sich nun eine professionelle Therapeutin leisten, die ihre Arbeit gemeinsam mit Eltern unter wirklich schwierigen Bedingungen versieht.

 

Die dortige Kindertagesstätte bietet Physiotherapie, soziale Bildung, Fähigkeiten des täglichen Lebens und Computerkenntnisse, Gesundheitsuntersuchungen von Ärzten usw. an. Ujyalo Nepal unterstützt dieses Zentrum seit 2018 in verschiedenen Bereichen. Mittlerweile umfasst die Gruppe 22 Kinder. Die Coronapandemie führte dazu, dass die Schule 6 Monate geschlossen werden musste. Als sie im September 2020 wieder öffnete, befanden sich einige der Kinder in einem sehr kritischen Zustand, da sie in der Zwischenzeit keine therapeutischen Übungen absolvieren konnten. Mit dem ersten Tag jedoch kam wieder etwas Licht in das Leben der jungen Menschen. Mittlerweile konnte Frau Sunita Ojha als Therapeutin fest engagiert werden, auch weil Uyjalo Nepal das Gehalt aufbrachte. Schon nach wenigen Tagen konnten einige Kinder schon wieder deutliche Fortschritte verzeichnen, was man ihren leuchtenden Augen ansah.

 

 

Übrigens: Dieses Projekt wird maßgeblich durch Spenden von Zahnärzten aus den Kreisen Olpe und Siegen finanziert, die Erlöse aus dem Verkauf von Zahngold nach Nepal spenden. Eine tolle Aktion!!


Liebe Freunde und Förderer von Lichtblck Nepal,

das außergewöhnliche Jahr 2020 liegt nun hinter uns. Einen neuen Termin zur Generalversammlung können wir unter den derzeitigen Bedingungen noch nicht nennen. Die Pandemie hat unser aller Leben verändert. Der jüngste harte Lockdown hat die zuvor gehegte Hoffnung auf eine Lockerung vor Weihnachten zunichte gemacht. Doch in jeder Krise steckt auch eine Chance: Wir machen neue Erfahrungen, die auch unser aller Leben bereichern können. Die Menschen in Nepal allerdings haben allen Grund sich zu sorgen. Die Regierung hat kein Geld zur Verfügung, um sinnvoll zu helfen. Die Einnahmen aus dem Tourismus und die Überweisungen der nepalesischen Arbeitsmigranten fehlen und Nepal ist international wenig kreditwürdig. So sind die Menschen, wie immer, auf sich alleingestellt. Sie haben es gelernt mit Krisen umzugehen und versuchen sich selbst zu helfen. Die Familie hat in solchen Situationen eine ganz wichtige Funktion. Sie gibt den nötigen Zusammenhalt und Schutz. Der Bezug zur Heimat und in diesem Fall zum eigenen Stückchen Land irgendwo in den Bergen hilft zu überleben.

 

Wir erleben sowohl in unserem Projektgebiet in Panchkhal als auch in Bethanchwok die Rückkehr vieler Familienmitglieder, die sich ein arbeitsloses Leben in den Großstädten nicht leisten können. Die Coronapandemie ist in Nepal nicht überwunden. Trotzdem sind die Schulen, die Behörden und die Geschäfte wieder geöffnet. Gerade in den dichter besiedelten Städten des Terai und im Kathmandu-Tal sterben vermutlich Menschen an Covid 19, doch nicht in der Zahl und mit den statistischen Daten, die im Moment bei uns zu sehen sind. 70 % der Menschen in Nepal sind unter 30Jahre alt und das allein ist bereits ein schützendes Moment. Die Intensivstationen sind nicht so voll wie bei uns, denn eine Langzeitbehandlung können sich nur wenige Nepalesen leisten. Die Menschen in Nepal sind sich immer der Endlichkeit des Lebens bewusst und haben damit auch eine andere Einstellung zum Tod als in unserem Kulturkreis. Die Pandemie hat unsere Projektarbeit selbstverständlich beeinträchtigt. Trotzdem ist unser Team in Nepal alles andere als untätig gewesen und hat weiterhin sehr motiviert gearbeitet. Durch den guten Kontakt mittels Internet und Telefon konnten wir von hier aus unterstützend und beratend mitwirken. Zum Beispiel in folgenden Schwerpunkten:


Schöne Infos aus Nepal

Schritt für Schritt kleine Fortschritte

Trotz der Coronasituation, die auch in Nepal mit vielen Einschränkungen verbunden ist und den Menschen in den Städten, wie auch in den Bergen einiges abverlangt, arbeiten unsere Freunde von Ujyalo Nepal emsig weiter – so gut es geht. So waren im Oktober Sanjay Tamang (Vizepräsident), Sonam Sherpa (Schatzmeister), Ang Dorge Sherpa (Mitglied) in unseren Projektgebiete Bethanchowk und Panchkal unterwegs, um verschiedene Aktivitäten und Unterstützungsleistungen des Vereins zu inspizieren. Zunächst führte ihr Weg nach Bethanchowk, um zufriedenstellend die Fortschritte des Chamrangbeshi HP-Baus feststellen zu dürfen.

 

An der Tawari Primary School konnte der Unterricht trotz Corona Gott sei Dank fortgeführt werden. Die Schulleiterin Frau Karishma Thing unterrichtet dort mit ihren Kolleginnen unter hohen persönlichen Entbehrungen seit Wochen rund 65 Schüler. Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren wurde der Unterricht zeitversetzt in verschiedenen Schichten erteilt. Leider konnte die Gemeinde sie aktuell nicht bezahlen, so dass unser Verein einsprang und ihrer bescheidenen Bitte um eine kleine finanzielle Unterstützung nachkam.

 

Darüber hinaus folgten Prabhakar Mahajan (Vorsitzender), Sanjay Tamang  und SunitaYounjan  Einladung des Take Drinking Water Committee. Dort wurden sie herzlich begrüßt und die wichtigsten Fortschritte und damit verbundenen Schwierigkeit intensiv erörtert. 

 

 Anschließend nahmen sie konkrete Projekte persönlich in Augenschein. Zunächst ging es zum Koldanda Trinkwasserprojekt an der Station 12, wo die Menschen gerade mit  Rohrverbindungsarbeiten befasst waren.Im November werden die Montagen dort abgeschlossen sein, so dass dann alle Haushalte über sauberes Wasser verfügen.

 

Die Vorsitzenden dieses Komitees, Frau Renu Tamang informierte unser Team am Khokbeshi Trinkwasserprojekt Station Nr. 2 darüber, dass die Rohrleitungsmontage der Hauptleitung zum Reservetank bereits abgeschlossen werden konnten. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Rohrverbindungen vom Tank zu den Haushalten angeschlossen. Insgesamt rechnet das Komitee damit, dass hierfür rund 1 Monat an Zeit benötigt wird.

 

So kehrten unsere “Inspektoren” wieder nach Kathmandu zurück. Insgesamt sind alle zufrieden, dass trotz der erheblichen Pandemieeinschränkungen auch weiterhin einige Projekte Schritt für Schritt vorangetrieben werden können.

 

Vielen Dank und viele Grüße nach Nepal und passt auf Euch auf!


Unermüdliche Hilfe läuft

Masken, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer

© Fotos: Sunita Younjan
© Fotos: Sunita Younjan

Aus den verschiedensten Gemeinden Nepals erreichen unsere Freunde von Uyjalo Nepal immer wieder Hilferufe. Covis 19 stellt gerade in den abgelegenen Gebieten die Bewohner vor große Herausforderungen. Es mangelt an vielen Dingen, vor allem aber an Mitteln, damit sich die Familien und Kinder selbst vor der Ausbreitung des Virus schützen können. Dank der Spenden aus Deutschland können Uyjalo Nepal und Lichtblick Nepal e. V. viel wertvolle Hilfe leisten. Rechts sehen Sie eine kleine Übersicht, welches Material in welche Gemeinde geliefert werden konnte. Die Menschen bedanken sich herzlich mit Briefen für die tolle Unterstützung aus Deutschland!!

Danke an alle Helferinnen und Helfer

sowie Spenderinnen und Spender !!!

 

Bitte achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund!!!

 

- Panchkhal Municipality (Kavre)

Testbestecke (VTM): 300 Stück

Chirugische Masken: 5000 Stück

Handdesinfektionsmittel (500ml): 15 Flaschen

Sprühdesinfektionsmittel: 7 Stück

Gesichtsschutz: 20 Stück

 

- Bhumlu Rural Municipality (Kavre)

Testbestecke (VTM): 200 Stück

Chirugische Masken: 4000 Stück

Handdesinfektionsmittel (500ml): 10 Flaschen

Sprühdesinfektionsmittel: 4 Stück

Gesichtsschutz:15 Stück

 

- Sailung Rural Municipality (Dolakha)

Testbestecke (VTM) : 300 Stück

Chirugische Masken: 5000 Stück

Handdesinfektionsmittel (500ml): 10 Flaschen

Sprühdesinfektionsmittel: 4 Stück

Gesichtsschutz: 15 Stück

Fiebertherometer (Infrarot): 4 Stück

 

- Chauri Deurali Rural Municipality (Kavre)

Testbestecke (VTM) : 200 Stück

Chirugische Masken : 4000 Stück

Handdesinfektionsmittel  (500ml) : 10 Flaschen

Sprühdesinfektionsmittel: 4 Stück

Gesichtsschutz:15 Stück

 

Darüber hinaus sind mittlerweile 5 Flaschen Desinfektionsmittel, 2000 OP-Masken, 6 Flaschen mit Desinfektionsspray, 35 Gesichtsschutzmasken sowie ein Fieberthermometer (Infrarot), an die Mitarbeiter an wichtigen Verkehrskontrollpunkten, wie beispielsweise in Sangabhanjyang, Panchkhal, Bandeu, Mudhe verteilt worden. Diese Knotenpunkte stellen besondere Risikobereiche dar, da sich dort  die Viren ohne entsprechende Schutzvorkehrungen durch die vielfältigen Kontakte sehr leicht verbreiten können. Gerade das dort arbeitende Personal ist besonders dankbar für die Hilfe, da die Stationen durch die örtlichen Gemeinden und Gesundheitsposten grundsätzlich nicht versorgt werden.


Die Natur ruht nie

Akuter Hilferufe aus Bharabise!!

In Barhrabise, einer kleinen verstreuten Region im Distrik Shindhupalchowk berichtet der Vorsitzende der Gemeinde Jambu. Herr Bel Bahadur Roka, dass es dort angesichts der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen und Wochen einen großen Erdrutsch gegeben habe - mit verheerenden Folgen. Die Ortschaft Jambu zählt insgesamt 80 Haushalte, davon sind 55 von dieser Naturkatastrophe betroffen, wobei 25 von ihnen komplett beschädigt und damit nicht mehr bewohnbar sind. Doch was noch schlimmer ist: Insgesamt 19 Menschen werden seit dieser Katastrophe vermisst, 2 Leichen wurden zwischenzeitlich aus dem Fluss Yamlu geborgen! Die Menschen stehen unter Schock und es regnet unaufhörlich. Viele Familien müssen in der Schule oder im Gemeindehaus leben – ihre Zukunft ist ungewiss. Unsere Freunde von Uyjalo Nepal haben natürlich sofortige Hilfe zugesagt. Zunächst muss der verschüttete Weg geräumt werden, ein Fahrzeug wird von Verein gemietet , um danach dringende Lebensmittel zu den Menschen zu bringen. Die Hilfe ist angelaufen…… mittlerweile konnten 55 große Säcke Reis, 110 kg Dal und 110 Liter Öl zu den Notleidenden gebracht werden. Die Menschen sind überglücklich, die Gemeinde hat ein tolles Dankschreiben an unseren Verein gesendet. Es zeigt: Die Naturgewalten in Nepal ruhen nie – die Menschen sind nach wie vor dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Dank an unsere Freunde von Uyjalo Nepal für Euer Engagement – und alles in den schweren Zeiten von Corona!!!!




They are the CHAMPIONS !!!

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg


© ms, jb - Pokal: kisspng.com
© ms, jb - Pokal: kisspng.com

Sie haben es schon wieder getan: Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg haben erneut mit tollen Aktionen an ihrem Gymnasium  Gelder eingesammelt, um ihre Freundinnen und Freunde an der nepalesischen Schule „Shree Chandeni Secondary School“ in Zero Kilometer zu unterstützen. Fußballturniere, Weihnachts- und Nepalbasare…alles Initiativen mit herausragendem sozialen Engagement, um den Ärmensten der Armen auf der anderen Seite der Erde zu helfen und ihren Paten in Nepal ein wenig mehr Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben.

In den vergangenen Jahren haben die Schülerinnen und Schüler damit bereits über 40.000,- € für Nepal gespendet. Damit seid Ihr CHAMPIONS bei Lichtblick Nepal e.V.

 

Zwischenzeitlich wurden auch die Weichen, gestellt, damit sich die Schülerinnen und Schüler in Zukunft besser persönlich kennen lernen und austauschen können. An der Shree Chandeni Secondary School wurden Stromleitungen verlegt, Computer installiert und das Internet aktiviert. Damit können nun die rund 6.500 km zwischen Schmallenberg und Zero Kilometer in wenigen Sekunden überwunden und endlich auch persönliche „digitale Brieffreundschaften“ geschlossen werden. Da werden sicherlich einige Freundschaften entstehen!

 

Ganz herzlichen Dank an die CHAMPIONS des Gymnasiums Schmallenberg für Eure tolle Unterstützung!!!!




Den Ärmsten der Armen die Hand reichen

Glücklich: nagelneuer Rollstuhl und wärmende Jacken

Während seiner Projektvisite im Oktober 2019 wurde Norbert Grobbel am Wegesrand auf ein älteres Ehepaar aufmerksam, welches um Hilfe bat. Der Gesundheitszustand eines 82jährigen ließ es nicht mehr zu, dass er sich selbstständig fortbewegen konnte. Sein Wunsch war, einen funktionsfähigen Rollstuhl zu bekommen, um sein Haus wieder, zumindest einige Meter, verlassen zu können.Dieser Wunsch ging nun in Erfüllung. Freudig überreichen unsere Freunde von Ujyalo Nepal dem älteren Ehepaar einen nagelneuen Rollstuhl. Mit ihrer Hilfe darf der ältere Herr erstmalig Platz nehmen, er kann sein Glück kaum fassen. Zudem wurde dem Paar noch wärmende Daunenjacken für die kalten Wintertage geschenkt. Beide danken ausdrücklich den Spendern aus Deutschland!


Infektionsgefahr und Müllentsorgung

Verbrennungsofen finanziert

Die Müllentsorgung ist in Nepal ein großes Problem. Nicht selten sieht man an den Straßen kleine lodernde Feuer, aus denen schwarzer Rauch aufsteigt. Immer wieder entsorgen die Menschen insbesondere ihren Plastikmüll, in dem sie ihn einfach verbrennen. Das schädigt die Gesundheit der Menschen und geht zu Lasten der Umwelt – doch den meisten Nepalesen sind diese Folgen nicht bewusst.

 

Hier haben wir versucht, gemeinsam mit unseren Freunden von Ujyalo Nepal, einen Anstoß zu geben: In den Krankenstationen (sogenannte „Health Posts“), in denen wir auch aktiv sind,  stellt sich die Frage der Entsorgung noch dringlicher, insbesondere wenn es um die Entsorgung hochinfektiöser Spritzen und von benutztem Wund- und Verbandmaterial geht - INFEKTIONSGEFAHR!

 

In einem Health Post in der Region Panchkal haben wir deshalb einen Ofen bauen lassen, der auf Grund der hohen Temperaturentwicklung allen Anforderung an eine ordnungsgemäße und sichere Entsorgung gewährleistet. Dieser hat 5.000,- € gekostet - Geld, das zweifelsfrei sehr gut angelegt worden ist. Die wenige Asche kann nach dem Verbrennungsvorgang ohne Probleme risikolos auf den Feldern verteilt werden. Bei den letzten Projektvisiten inspizierten Johannes Borger und Norbert Grobbel den Ofen und warben bei dem Hospitalpersonal für die sachgerechte Nutzung.  Das Personal hat mittlerweile den Nutzen erkannt und verbrennt die infektiösen Materialien wie erhofft. Nun soll der nächste Schritt erfolgen: Wir möchten, dass die infektiösen Materialien im Zuge der Verteilung von Medikamenten an weiteren 10 Health Posts in den Bergen in sicheren Taschen gesammelt und schließlich zentral verbrannt wird. Weiter noch: Solche Öfen eignen sich auch zur Verbrennung des restlichen Mülls – die nepalesischen Bürgerinnen und Bürger sollen selbst entscheiden, ob dieses ein förderungswürdiges Projekt in der Zukunft für sie sein kann.





Hilfe in höchster Not

Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt

(© ng) Unglück in Bethanchowk
(© ng) Unglück in Bethanchowk

 

Ein Hilferuf ereilte unsere Mitarbeiterin Sunita in den letzten Tagen aus Sanu Dahai. Dieses kleine Dorf liegt in Bethanchowk, der Heimatregion unseres Vorsitzenden von Ujyalo Nepal, Dr. Rabindra Ghole. Bereits seit einigen Monaten ist Sunita  in der Gegend aktiv, sie hat mehrere Projekte angestoßen, die nun nach und nach realisiert werden. Doch nun war sofortige und unbürokratische Hilfe gefragt: Das Haus einer Familie stand plötzlich in Flammen, die Bewohner konnten einige der notwendigsten Sachen gerade noch vor dem Feuer retten. Doch das Haus brannte bis auf die Mauern ab. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklärten sich schnell bereit zu helfen und stellten der Familie für den Wiederaufbau einen Geldbetrag von 50.000 Rupien zu Verfügung. Damit kann die schlimmste Not der Familie gemildert werden. Die Bewohner der Region betrachten diese Unterstützung auch als Zeichen der tiefen Verbundenheit von Ujyalo Nepal mit der Dorfbevölkerung.





Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Trümmer, Hilfe, Spenden, Wiederaufbau, Unterstützung
(© ms)





Ausbau der Sanitäranlagen

Unterstützung von Kindern mit Behinderung

© Fotos jb, am
© Fotos jb, am

Kirtipur ist eine kleine Stadt im Kathmandutal, die auf einem kleinen Höhenzug am südwestlichen Stadtrand von Kathmandu liegt. In diesem historischen, einst von Newaris gegründeten Ort, der heute noch über eine gut erhaltene Altstadt mit Tempel- und Teichanlagen verfügt, befindet sich auch die INDIRAYANI BASIC SCHOOL, auf dessen Gelände - dank des vorbildlichen Engagements des  deutschen Vereins "Nepalhilfe Kirtirpur e.V." und ihres Initiators Wilfried Gerfen - das ICP-Therapiezentrum betrieben wird. In dem Zentrum werden derzeit 18, teils schwer behinderte Kinder betreut, denen es auf Grund ihrer Einschränkungen nicht möglich ist, eine reguläre Schule zu besuchen. Hauptverantwortliche Lehrerin ist Prakriti Bhattarai, die selbst körperlich beeinträchtigt ist. Neben ihr gibt es eine weitere fleißige und helfende Mitarbeiterin namens Lanita Thapa. Zudem wird das Zentrum von den Familien der Kinder voll unterstützt, indem jeweils ein Mitglied aus jeder Familie, die abwechselnd als Pflegekräfte teilnehmen, einen Tagesdienst leistet. Täglich kommen Mütter mit ihren Sprösslingen zur Schule und pflegen, schulen und erziehen sie dort gemeinsam. Durch einen zufälligen Kontakt stellten unsere Freunde in Nepal fest, dass die Sanitäranlage in dem Therapiezentrum einer Modernisierung bedurfte. Dies ist nun erfolgt: Dank der großen Unterstützung aus Deutschland, haben wir nun in dem  Therapiezentrum eine behindertengerechte Toilette errichten lassen – sehr zur Freude der Mütter und Kinder!!