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     Herzlich Willkommen !!     Welcome !!     Namaste !!



Erdbeben, Verein, Hilfe, Nepal, Lichtblick, Kinder, Vergessen, Not

Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Wir vergessen Euch nicht !!

Trümmer, Hilfe, Spenden, Wiederaufbau, Unterstützung
(© jb) Freude über die Hilfe !!

"Tausende Menschen starben vor zwei Jahren bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg. Doch wir machen weiter."



HIER HELFEN WIR

Menschen aus Wormbach und Umgebung unterstützen weiterhin

© www.hawerland.de
© www.hawerland.de

Am ersten Wochenende im Juli war es wieder so weit, die Bewohner des sauerländischen Dorfes Wormbach feierten auch in diesem Jahr wieder mit vielen Gästen aus den umliegenden Ortschaften ihr Dorffest. Zwei Tage lang ließen es sich die vielen Gäste und Familien bei schönstem Wetter, einem bunten Unterhaltungsprogramm und einem kühlen Bierchen richtig gut gehen. Und auch an die Ärmsten der Armen wurde wieder einmal gedacht: Der Verein `Dorfgemeinschaft Wormbach e.V.` überreichte Norbert Grobbel anlässlich der Eröffnung des „Spirituellen Sommers 2017“ einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Das ist nicht die erste Spende an Lichtblick Nepal, mit der die Sauerländer den Menschen in den nepalesischen Krisengebieten helfen. Die Wormbacher, der Schützenverein und viele Menschen aus den umliegenden Dörfern haben bereits seit Jahren die notleidende Bevölkerung in Nepal im Blick. Mittlerweile sind einige tausend Euro an Spendengelder zusammen gekommen, Hilfe, die man in Nepal sehr zu schätzen weiß. An dieser Stelle allen Spenderinnen und Spendern nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle und wertvolle Unterstützung!!!

Schmeckt oder schmeckt nicht?

Qualitätskontrolle an der Shree Golmadevi Grundschule

 

Amrit Malli und unser Sozialarbeiter Herr Pawan, der zwischenzeitlich zur Unterstützung der vielfältigen Hilfsmaßnahmen von Ujyalo Nepal in der Region um Shikharpur gewonnen werden konnte, besuchten in den vergangenen Tagen spontan die Shree Golmadevi Grundschule, um sich ein persönliches Bild über die Qualität des Schulessen zu machen. Ihr Fazit: Die Speisen sind – für nepalesischen Verhältnisse – ausgewogen und gesund. Es gibt wechselnd verschiedene leckere Reis- und Linsengerichte, Reispudding und Obstsalat. Doch die schärfsten Kritiker sind die Kinder selbst. Was sagen sie? Wir denken – ein Blick in Ihre Gesichter reicht…  


Unterricht kann beginnen

© Fotos am  - Amrit "inspiziert" den Klassenraum
© Fotos am - Amrit "inspiziert" den Klassenraum

 Letzte Woche erreichte uns diese schöne E-Mail von Amrit Malli:

 

"Letzten Samstag fuhr ich gemeinsam mit einigen Vertretern von Ujyalo Nepal nach Shikharpur. Mit im Gepäck hatten wir Bildungsmaterialien, wie Bücher, Übungshefte, Bleistifte, ein Whiteboard usw. Damit richteten wird das Klassenzimmer im Frauenhaus in Shikharpur ein. Für rund 40 erwachsene Frauen, die allesamt Analphabetinnen einer niedrigen Kaste sind, kann jetzt der Unterricht beginnen. Zudem strichen meine vier Freunde ich das Gebäude an und verlegten die elektrischen Installationen im Gebäude.

 

Mit freundlichen Grüßen

Amrit Prasad Malli

Ujyalo Nepal"


Schule in Zero Kilometer fast fertig

Mit großen Schritten dem Ende entgegen: Der Wiederaufbau der Schule in Zero Kilometer ist nahezu abgeschlossen. Die Kinder lernen bereits fleißig in ihren neuen Gebäuden. Das freut auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Schmallenberg - nur durch ihre Spenden war diese Hilfsmaßnahme möglich.

Noch vor wenigen Monaten: Johannes Börger und Team inspizieren die Schule in Zero Kilometer. Die provisorische Wellblechhütte auf der rechten Seite beispielsweise, die als Klassenzimmer diente, wurde mittlerweile durch ein stabiles Gebäude ersetzt.

© Video jb, Fotos links: am


"Zwei Jahre nach den Erdbeben"

Presseveröffentlichung von Lichtblick Nepal e.V.:

 

Nepal – zwei Jahre nach den Erdbeben - Hilfe aus dem Sauerland weiterhin aktiv

 

Selbst zwei Jahre nach dem Erdbeben in Nepal (26.04. und 12.05.2015) lebt die Mehrzahl der über 4 Mio. betroffenen Opfer weiterhin in einfachen Blechhütten. Diese sind beengt, im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Die nach dem ins Leben gerufene sauerländische Hilfsorganisation „Lichtblick Nepal e.V.“ hat in den vergangenen zwei Jahren in 11 Dörfern im Erdbebengebiet mehr

als 1000 Familien mit einer ersten Maßnahme ein Dach über dem Kopf beschafft. Der Wiederaufbau der mehr als 800.000 beschädigten Häuser gestaltet sich jedoch schwierig, denn einerseits ist eine erdbebensichere Bauweise notwendig, anderseits

verfügen nur wenige Familien über das erforderliche Kapital für einen derartigen stabileren Hausbau. Ein kleines Haus kostet ca. 8.000,- €, aus Mitteln der Weltbank, UN und weiterer großer Förderbudgets bewilligt die nepalesische Regierung jeder betroffenen Familie 2.700,- €. Die Lücke von 5.000,- € können nur die Wohlhabenden schließen, Kredite bekommt nur jemand mit gesichertem Einkommen, wie Bedienstete des Staates. Das Arbeitseinkommen der Familie wird für den täglichen Lebensunterhalt der Familie benötigt, ansparen für den Hausbau ist kaum möglich. Eine Förderung bekommt zudem nur, wer nachweislich im Besitz eines Baugrundstücks ist. Viele der gerade armen Bevölkerungsschicht hatten ihre einfachen Häuser auf fremden Grund und Boden errichtet. Neben der Zerstörung ihrer Häuser entgeht ihnen zusätzlich die staatliche Unterstützung beim Neubau.

© Fotos am, jb, ng, hs
© Fotos am, jb, ng, hs

Auf Grund dieser schwer durchschaubaren Situation haben wir uns zunächst für den Wiederaufbau von Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen im Kavre Distrikt (40 km nordöstlich von Kathmandu) entschieden. Vier Schulen für den Unterricht von insgesamt über 800 Schüler sind mittlerweile mit aus dem Sauerland gespendeten Geldern in Höhe von 75.000,- € errichtet worden. Die fünfte Schule im Ort „Zerokilometer“ , welche mit der Spende des Städtischen Gymnasiums Schmallenberg in Höhe von 15.000,- € finanziert wird, befindet sich in der Fertigstellung. Hier wurden vier Klassenräume für insgesamt 120 Schüler neu errichtet.

Maurer Rai mit seinen Kollegen beim Bau der Schule in Zerokilometer
Maurer Rai mit seinen Kollegen beim Bau der Schule in Zerokilometer

Von den etwa 4.000 durch das Erdbeben beschädigten Schulen in Nepal sind bisher nur ca. 500 repariert worden. Weitere 1.500 sind zur Reparatur/Neubau in Planung oder unter Vertrag, für die übrigen 2.000 Schulen gibt es bislang noch keine klaren Informationen über die Instandsetzung. Die Verwaltung und Regierung Nepals ist offensichtlich mit der Organisation und Steuerung eines geordneten Wiederaufbaues der Schulen derzeit überfordert. Hier gehen den betroffenen Kindern wertvolle Schuljahre verloren, der Schulunterricht ist in den provisorischen Blechhütten nur mit Einschränkungen möglich. Daher freuen sich die Schüler(innen), Eltern und Lehrer über die zügige und unkomplizierte Hilfe von Lichtblick Nepal und weiteren tätigen Hilfsorganisationen. Die mit Spendengeldern der Spendengruppe Heid wieder errichtete Schule in Shikharpur ist kürzlich mit kindgerechten Möbeln für die Kindergartengruppe ausgestattet worden. Die Kinder fühlen sich sichtlich wohl in den Räumen und kommen gern zum Kindergarten. Das ebenfalls mit den Spenden wieder

errichtete Dorfhaus in Shikharpur dient gerade den Frauen des Dorfes als

Versammlungs- und Schulungsraum. Damit dieser noch intensiver genutzt werden

kann, wird die Beleuchtung installiert und eine Tafel (Whiteboard) für die Schulungen wird angebracht. Das benachbarte Dorf Aneikot hat in Eigenleistung und mit Unterstützung der nepalesischen Regierung den Bau einer Trinkwasserversorgung begonnen. Durch die Verteuerung der Baustoffe im zurückliegenden Jahr fehlt jetzt das Kapital zu dessen Fertigstellung. Hier wird Lichtblick Nepal mit einem Zuschuss von ca. 12.000,- € den Bau von 600 m Leitung, einem 50 m³ Hochbehälter und die Anschaffung einer Pumpe finanzieren. Dadurch erhalten weitere 600 Bewohner ausreichendes und frisches Trinkwasser. Dieses Projekt ist nachhaltig, von den Dorfbewohnern selbst betrieben. Diese unsere Unterstützung ist die klassische Hilfe zur Selbsthilfe. Die Betreuung der Projekte erfolgt durch Mitglieder des Vereins Lichtblick Nepal ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit dem Partnerverein Ujyalo Nepal in Nepal. Wir arbeiten in den Strukturen der nepalesischen Gesellschaft und verhelfen bestehenden Initiativen durch unsere zusätzliche Unterstützung zu dessen Verwirklichung.

 

Ausblick

Dem Vorschlag und Wunsch des Partnervereins Ujyalo Nepal folgend werden wir in der Region Panchcal, Kavre District eine(n) Sozialarbeiter(in) zur Betreuung einzelner Dörfer mit vorrangig niedrigkastigen Dorfbewohnern (wie Shikharpur) einsetzen. Die Aufgabe dieser Sozialarbeiterin ist die organisatorische Unterstützung der Dorfbewohner bei den Fragen des Alltags, wie z.B. die Antragsbearbeitung für den Hausbau. Zudem sollen die vorrangig zu deckenden Bedürfnisse im gesamten Dorf (z.B. Wasserversorgung oder Hausbautraining) definiert und nach möglichen Lösungen gesucht werden. Die Rolle der Sozialarbeiterin sehen wir auch in der Vernetzung der bestehenden Programme und ggf. in Ergänzung dazu aus dem Budget von Lichtblick Nepal kofinanzierte Projekte. Durch den dann geschaffenen engen Kontakt zur Bevölkerung erwarten wir positive nachhaltige Entwicklungen in den Dörfern, mit verbesserter Bildung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und damit nachhaltiger Wirtschaftsförderung.

 

Allen unseren Spendern, die unsere Arbeit ermöglicht haben und ermöglichen, sagen wir Danke !


Schulkindergarten in Shikhapur eingerichtet

Schulkindergarten, Spende, Wiederaufbau, Shikharpur, Lernen, Bildung
© Fotos hs

15 Mädchen und 11 Jungen warteten am 28. Februar 2017 in Lower Shikharpur schon sehnsüchtig auf den Kleintransporter. Als Bishnu, Amrit und Heinrich Strohmeyer endlich eintrafen, war die Freude bei den Kindern groß, denn der Transporter hatte wertvolle Fracht an Bord. Auf der Ladefläche lagen all die Materialien (Auslegeteppich, Sitzkissen und Bezüge und Tische), die für die Einrichtung des Klassenzimmers des Schulkindergartens an der Narayansthan Elementary School bestimmt waren. Amrit und sein Vater Bishnu richteten schnell den Raum ein, dann war der große Moment gekommen. Mit leuchtenden Augen bezogen die 4 bis 5jährigen - und mit Ihnen ihre beiden Lehrerinnen Frau Ambika Devi Gautam und Frau Laxmi Duial - endlich „ihren“ Schulraum.

 

Für unser Projekt ist damit der letzte Schritt zur Unterstützung dieser Schule getan. Nach dem Bau zweier neuer Schulgebäude plus Dachrinnen, Wasserleitungen und einem Wassertank, der Einrichtung von acht Klassen mit 30 Sitzbänken/Tischen zeigten sich Direktor Tikha Bahadur Khafle und sein Bruder Dhauda Praad Khaple (Vors. des Schulkomitees) sehr zufrieden und glücklich. Sie bedankten sich nochmal ganz herzlichen Dank bei Ujyalo Nepal für die vielfältige Unterstützung. Ujyalo Nepal wünscht den Kindern und Lehrern viel Glück und Freude für die Zukunft!!!

 





Meeting in Kathmandu - neue Mitglieder herzlich aufgenommen

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© Fotos hs

Es gab viel zu besprechen, als sich die Verantwortlichen von Ujyalo Nepal mit Heinrich Strohmeyer von Lichtblick Nepal e.V. am 4. März 2017 zu einem Meeting in Kathmandu trafen. Wie ist der Stand in den jeweiligen Projekten, wo gibt es Probleme, welche Lösungen sind möglich? Die (erfreuliche) Vielzahl der Hilfsmaßnahmen, die mittlerweile umgesetzt werden, erfordern von den Verantwortlichen von Ujyalo Nepal und Lichtblick Nepal e.V. zunehmend ein höheres Maß an Organisation, Struktur und Koordinierung. Die Entscheidungs- und Arbeitsabläufe müssen eng aufeinander abgestimmt werden, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und die Maßnahmen zur Steuerung und Überwachung der Projekte müssen ständig auf die spezifischen Anforderungen ausgerichtet werden. Ganz wichtig dabei ist die zeitnahe Kommunikation und Dokumentation.  Aus diesem Grunde standen konkrete Fragestellungen rund um das Themen “Projektmanagement“ im Mittelpunkt dieses Meetings.

Darüber hinaus besonders erfreulich: Der 1. Vorsitzende von Ujyalo Nepal, Dr. Rabindra, konnte vier neue Mitglieder bei Ujyalo Nepal begrüßen, die sich in Zukunft mit viel Engagement in die Projekte einbringen möchten. Sonam Sherpa, Leiter einer Trekkingagentur, wird eine wichtige, sehr enge Verbindung zu den Menschen in das Erdbebengebiet um Sailung herstellen. Sanyay Tamang, seit vielen Jahren bereits in Nepal sozial und politisch aktiv, wird insbesondere bei Projekten in der Gegend um Panchkhal wichtige Unterstützung geben können. Die junge Rakshya Karki hat gerade ihre Schulausbildung beendet und möchte praktische Erfahrungen in der Sozialarbeit sammeln. Und auch Vishnu Gyanwalli ist nun Mitglied bei Ujyalo Nepal. Der langjährige Reiseleiter und Spezialist für buddhistische und hinduistische Sehenswürdigkeiten, der fließend Englisch und auch Deutsch spricht, kennt die nepalesische Administration sehr gut und wird mit seinen Kontakten und Erfahrungen wertvolle Hilfe leisten. Allen neuen Mitgliedern: Herzlich Willkommen und viel Freude und Erfolg bei der Arbeit !! Hier geht's zum Team.....

Baubeginn in Zero Km

Schule, Wiederaufbau, Schüler, Chance, Bildung, Spende, Patenschaft
© Fotos Heinrich Strohmeyer

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg hatten viel Geld aufgebracht, um die Reparatur der Shree Chandenee Secondary School in Jaishithok, Zero Km zu ermöglichen. Nun gibt es frohe Kunde von Heinrich Strohmeyer: Seit 14 Tagen arbeitet dort Bauunternehmer Sagar Rai täglich 12 Stunden mit seiner Crew – 5 Männer und eine Frau. Die Fortschritte sind nach den wenigen Tagen schon beachtlich, bereits in 2 Monaten sollen die beiden Gebäudeteile für den Unterricht genutzt werden können. Der Schulbetrieb geht für die 139 Schülerinnen und 91 Schüler im Alter von 5 bis 18 Jahren trotz der baulichen Einschränkungen weiter. Die Kinder kommen allesamt aus der näheren Umgebung, ihre Eltern sind einfache Bauern, arbeiten in der Backsteinproduktion oder sind selbst am Bau tätig. Durch die neuen Schulgebäude bieten sich jetzt jedoch weitere Möglichkeiten: Der Schulleiter, Herr Adhikari und der Präsident des Schulmanage-ment Komitees, Herr Neupane richten bereits den Blick in die Zukunft. Sie möchten gerne eine 11. Klasse einrichten, in der schwerpunktmäßig das Thema „Management“ unterrichtet werden soll. Das würde vielen Schülerinnen und Schülern den Einstieg in den Beruf oder auch in ein Studium deutlich erleichtern. Wir möchten sie dabei auch zukünftig begleiten und unterstützen.

Leuchtende Kinderaugen in Lamatar


"Das Ujyalo Team und die Schule sagen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Denken Sie weiter an uns!"

Neues Jahr, neue Ziele

Hilfe, Projekt, Spenden, Hausbau
© ng "Lagebesprechung - Norbert, Johannes, Heinrich

Das neue Jahr hat begonnen, Zeit, um die Pläne für 2017 zu schmieden. Manche Dinge sollen neu angestoßen werden, bei anderen gilt es die kleinen Stellschrauben zu finden oder noch zu justieren. Die Schule in Zero Kilometer beispielweise, für die die Verträge mittlerweile gezeichnet wurden oder das Hausbauprojekt mit Training durch "Build up Nepal" in Shikharpur. Mit dabei schon seit Herbst letzten Jahres: Heinrich Strohmeyer, selbst seit Jahrzehnten ein "Nepalese", der Menschen und das Land so gut kennt, wie Johannes und Norbert. Alte Freunde finde so wieder zusammen. Danke für die Unterstützung!!! Und im Februar geht es für Heinrich gleich wieder los...

Erste Schulbänke geliefert

© am
© am

Freude bei unseren Freunden von Ujyalo Nepal. Amrit Malli und sein Vater Bishnu dürfen die ersten 30 Schulbänke der Shree Narayansthan School in Shikapur überreichen. Frisch zusammen geschweißt und im typischen nepalesischen blau angepinselt. Ob den Kindern nun das Lernen gleich mehr Freude bereitet?  Bishnu jedenfalls scheint sich an seine Kindheitstage zurück zu erinnern, in denen er gern solche stabilen Schulmöbel gehabt hätte.

Kinder - Bildung ist ihre einzige Chanche

© Video: Johannes Börger, Musik: mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Hilfe für querschnittsgelähmten Jungen

Es ist Herbst 2016, rund 1 1/2 Jahre nach den schweren Erdbeben. Nepal ringt weiter um ein Stück Normalität. Johannes Börger ist mit 17 Freunden und Reiselustigen wieder in Nepal unterwegs, um die Schönheit des Landes und die Freundlichkeit der Menschen kennen zu lernen - trotz der Zerstörungen und der fortwährend fehlenden Unterstützung durch den Staat. "Trekking ist wieder sicher möglich." Allein durch ihre Anwesenheit leisten diese Touristen, vorwiegend aus dem Sauerland, einen ganz wesentlichen Beitrag für das Land und die Menschen. Doch damit nicht genug: Heute können und Johannes und Co. dem 9jährigen Roman Dhakal, der teilweise querschnittsgelähmt ist, eine freudige Botschaft überbringen. Für eine Grundversorgung ist durch eine private Initiative Gott sei Dank gesorgt, doch eine normale  Entwicklung ist allein dadurch für den Jungen unter den schwierigen Bedingungen in Nepal kaum möglich. Heute kann Johannes Roman und seiner Familie mitteilen, dass LICHTBLICK NEPAL e.V. die zusätzlichen Kosten für dessen  Pflege und Schulbildung übernehmen wird. Die Freude ist groß. Tourismus und humanitäre Hilfe gehören in Nepal zusammen - heute noch mehr, als früher.

Bildung ist die Bank der Armen

Volkshochschule, Olpe, Voß, Bildung, Schulen, Zukunft
© mari

 „Bildung verdampft nie – sie ist zukunftsbeständig und sie wird sich auszahlen.“ Jochen Voss, Leiter der VHS Olpe brachte es im Rahmen einer Info-Veranstaltung unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V.“ auf den Punkt. Viel ist im vergangenen Jahr mithilfe der Spendengelder bereits in den Erdbebengebieten erreicht worden: Rund 1000 Notbehausungen für Familien konnten errichtet werden, warme Decken und Vliesjacken für ältere Menschen und Schüler wurden ausgegeben, Wasserfilter wurden aufgebaut. Einer der nächsten Schritte sei nun u.a. die Schaffung einer Struktur, die auf Bildung setzt. Konkret auch an diesem Ziel arbeiten Norbert Grobbel und Johannes Börger zusammen mit ihren Teams in Deutschland und Nepal bereits seit rund 12 Monaten, Tag für Tag. Mittlerweile konnten trotz vieler bürokratischer Hürden und politisch bedingter Erschwernissen Nepal in den Dörfern 15 Räume in 5 Schulen repariert werden. Jetzt findet dort wieder regelmäßig Unterricht statt. Das Eis scheint gebrochen, die Spendengelder können zunehmend besser, dank des funktionierenden Zusammenspiels der beiden Vereine, 1:1 direkt bei den Menschen investiert werden. Neben der fortwährenden Hilfe für alleinerziehende Frauen und Witwen sowie älteren Menschen wird der Verein zukünftig weiter ganz besonders auf Nachhaltigkeit setzen: Frauenhäuser werden repariert oder neu gebaut, nepalesische Selbsthilfegruppen sollen unterstützt werden und den Menschen in den Dörfern sollen technische Hilfestellungen sowie Baumaterial und einfache, händisch zu bedienende Werkzeuge und Maschinen zum Wiederaufbau ihrer Häuser zur Verfügung gestellt werden. Ganz wichtig dabei ist, da sind sich Norbert Grobbel und Johannes Börger einig, dass die Menschen in den Dörfern selbst aktiv mitwirken und ihr Schicksal und ihre Zukunft so selbst „in die Hand nehmen“. Darauf legen Norbert Grobbel und Johannes Börger besonders wert. Das ist auch notwendig, denn bis heute hat sie die Situation der Opfer – nach rund einem Jahr - kaum spürbar verbessert.

Artikel: Sauerlandkurier vom 20.6.2016

Schulbetrieb in Deupur aufgenommen

Schule, Aufbau, Unterricht, Spende, Bildung
© jb

Dicht gedrängt sitzen rund 30 Kinder auf den engen Bänken und lauschen den beherzten Worten und Gesten ihres Lehrers. In dieser Schule in Deupur hat der Unterricht wieder begonnen und damit auch ein Stück Normalität für die Kinder nach den schweren Beben. Unserem Team in Nepal sowie Johannes Börger und Norbert Grobbel ist es gelungen, in kürzester Zeit den Wiederaufbau des stark beschädigten Schulgebäudes zu realisieren. Eine lohnende Kraftanstrengung und ein schöner Erfolg. Für die Kinder heißt es nun wieder - lernen. Für sie gibt es langfristig nur eine Chance, um aus der Spirale der Armut auszubrechen - Bildung.

"Blankets" in Hoksey VDC

Alte menschen, Decken, Winte, Kälte, Lichtblick, Hilfe, Spende
© am

In den vergangenen Tagen konnten Bishnu und Amrit Malli von unserem Ujyalo Nepal Team, unterstützt von einigen Freunden, über 300 warme Decken an hilfsbedürftige Menschen verteilen. Sie warteten sehnsüchtig auf den LKW. Als er endlich vorfuhr, war die Freude groß. Die Menschen bildeten eine lange Schlange und nahmen voller Stolz und Dankbarkeit die „blankets“ entgegen. Mittlerweile sind hier die Nächte bitterkalt und die Häuser der Dorfbewohner völlig unzureichend isoliert. Dass diese Maßnahme trotz der schwierigen Versorgungslage in Nepal realisiert werden konnte, ist ganz besonders dem tollen Engagement unserer Freunde und Partner von Ujyalo Nepal zu verdanken… Bildergalerie

Warme Decken für die Ärmsten

© am, Dankbar!
© am, Dankbar!

Für die Bewohner von Mahankhal Chaur war dieser Samstag ein ganz besonderer Freudentag. Bereits frühzeitig kamen sie zusammen, um auf „den“ Lastkraftwagen zu warten. Seine Ladung: dicke, gepolsterte, warme Decken. 315 Stück, gut in wasserdichten Taschen verpackt. Endlich können unsere Freunde von Ujyalo Nepal die "blankets“ an diejenigen, die infolge der Zerstörungen durch die Erdbeben den winterlichen Temperaturen in besonderem Maße schutzlos ausgesetzt wären, verteilen: Ältere, alleinstehende Menschen, Witwen und Familien aus den niedrigeren Kasten. Sie selbst sind selbst finanziell nicht in der Lage, für den notwendigen Schutz zu sorgen. Eine Isolierung der Häuser noch vor den ersten, kühlen Wintertagen war wegen der Energiekrise in Nepal nicht möglich. Die Blockade nach Indien verhinderte den Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials oder machte ihn unbezahlbar. So hatten unsere Freunde von "Ulyalo Nepal" die Idee, diese wärmenden Decken zukaufen und zu verteilten. Heute sind die Bewohner von Mahankhal Chaur unendlich dankbar für diese Hilfe…Bildergalerie

Danke für Ihre Spende!

© ms "Freude auch über kleine Geschenke"
© ms "Freude auch über kleine Geschenke"

Acht Monate sind nun seit den schweren Erdbeben vergangen. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnte wir vielen Erdbebenopfern unbürokratisch helfen und die Leiden der Menschen etwas lindern. Der Verein "Lichtblick Nepal e.V." sagt deshalb ganz herzlich Danke für diese tolle Unterstützung! Johannes Börger, Norbert Grobbel und Franz-Josef Pape wünschen Ihnen allen, stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer des Projektes frohe und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das ausführliche Dankschreiben hier.

Den Familien fehlen die Männer

Zerstörung, Wanderarbeiter, Ausbeutung, alleinstehend, Blechhütte
© jb

Dörfern, die besonders stark vom Erdbeben betroffen ist, springt unseren Helfern ein Umstand immer wieder ins Auge: Den Familien fehlen die Männer. Die meisten von ihnen suchen als Wanderarbeiter in der Golfregion ihr Glück. Damit stehen die zurückgebliebenen Frauen und älteren Menschen oft alleine da, um sich gegen die Folgen des Unglücks und gegen die Armut zu stemmen. Eigentlich ist der Alltag schon hart genug, doch nun müssen auch noch Haus und Felder wieder neu aufgebaut werden. Johannes Börger trifft auf eine solche Familie...weiter lesen

 

Fortschritte trotz Hindernissen

© ng
© ng

Die aktuelle Blockade von Versorgungswegen nach Indien  führt in ganz Nepal zu Energieengpässen. Auch die Arbeit unseres Teams wird dadurch erschwert. Trotz aller Schwierigkeiten gibt es dennoch gute Fortschritte, wie hier in Shikarpur...weitere Infos

 

Tragisches Schicksal

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Ihr Mann ist in den Bergen ums Leben gekommen. Aus Planen und Stöcken hat sich die alleinerziehende Mutter  einen provisorischen Verschlag in den Trümmern ihres Hauses gebaut. Den Monsun können die beiden zunächst  in einem Shelter verbringen. Sie sollen jedoch ein neues Haus  bekommen...weiter lesen


Medizin unter freiem Himmel

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© mn

In Lamusangu, zwischen Dhulikhel und Jiri, wurde durch den Malteser Hilfsdienst eine provisorische Krankenstation errichtet. Unsere Helferin Marianne a Nijeholt leistet hier Erste Hilfe und unterstützt bei der Wundversorgung.  Die Menschen schöpfen Hoffnung, es hat sich  im Erdbebengebiet herum gesprochen, dass es Hilfe gibt...weiter lesen

 

Herzlicher Empfang

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© jb

Über 1000 Schulen dürften in Nepal durch das Beben zerstört worden sein. Ein regulärer Unterricht kann dort nicht mehr stattfinden. Viele Eltern müssen ihre Kinder zu Freunden und Verwandten geben, da sie zu Hause mit dem Wiederaufbau ihrer Häuser und der dringenden Bestellung ihrer teils erheblich beschädigten Felder beschäftigt sind. Als unser Helferteam eine Schule besucht, wird ihnen ein herzlicher Empfang bereitet...Video schauen

Schule im Notbetrieb

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© jb

In einer großen Schule in der Deupur, in der bis zu 500 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Umgebung unterrichtet worden sind, wurden sämtliche Klassenräume durch das Erdbeben zerstört. Bis zum Winter läuft sie im Notbetrieb...weiter lesen

Blinder Mann obdachlos

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Dem puren Zufall war es zu verdanken, dass das Team auf einen älteren blinden Herrn stieß. Seit Wochen lebte er mit seinem Hund bettelnd und ungeschützt in einem Verschlag aus Planen und Stöcken... weiter lesen

Notdürftiger Bretterverschlag

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Immer noch stoßen unsere Helfer nach den Erdbeben in Nepal auf unerträgliche Lebenssituationen. Dieser ältere alleinstehende Mann hat sich notdürftig eine Hütte zusammengebaut. Sie wird den Stürmen der Regenzeit nicht standhalten...weitere Infos

Warten auf Hilfe

Trümmerfrauen, Zerstörung, Winter, alleinstehend
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Das Dach ist ihr über dem Kopf zusammengebrochen, ihre Stallungen liegen in Schutt und Asche, der wochenlange Monsun hat den Boden ihres Hofes aufgeweicht. Die Frau hockt im Türrahmen ihres Hauses, das nur noch einer Ruine gleicht. Geradezu hilfesuchend blickt sie unserem Helferteam entgegen...weiter lesen

Heinrich Strohmeyer berichtet aktuell aus Nepal:

 

"Ein weiteres Mal konnten wir leichte Winterjacken verteilen. Heute waren es die Schüler und Schülerinnen der Shree Gyan Jyoti Lower Secundary School in Lamatar, Lalitpur, die sich freuen konnten. Auch wenn der Winter sich langsam dem Ende zuneigt, ist es morgens und abends noch empfindlich kühl, so dass die Jacken heiß begehrt waren. An dieser Schule werden 43 Schüler/Innen im Alter von 3 bis 12 Jahren unterrichtet. Sie werden von 6 Lehrer/Innen betreut und es stehen 7 Klassenräume zur Verfügung. Leiterin Frau Bishnu Bondari Thapa hat sich mit uns riesig für ihre „Kinder“ gefreut. Diese kommen vorrangig aus Tamang-Familien, die hierher emigriert sind. Es passiert schon mal, dass nicht an jedem Tag alle Schüler und Schülerinnen zum Unterricht erscheinen können. Sie helfen ihren Eltern u.a. bei der Arbeit (Feldarbeit, Hausbau, Straßenbau) oder passen auf ihre kleineren Geschwister auf. Wir sind hier in dieser Schule sicherlich nicht das letzte Mal aktiv. Es fehlt leider, wie bei vielen staatlichen Schulen, auch hier an Schul- und Lernmaterial für die Schüler/Innen. Aber, wir arbeiten dran!"

Warme Jacken für Kinder in Lhubu

Mitten im Winter konnten (endlich) warme Jacken an Kinder in der kleinen Ortschaft Lhubu verteilt werden. Die Familien dort verbringen nun schon den zweiten kalten Winter in ihrem kleinen Heimatdorf. Die Lebensbedingungen sind weiter schlecht, die provisorischen Häuser, in denen die meisten leben müssen, bieten nicht den gewohnten Schutz vor Kälte. Nun helfen wärmende Jacken, die Not ein wenig zu lindern. Unsere Freunde Bishnu, Prabhakar und weitere Helfer von Ujyalo Nepal  freuen sich, "ihre Geschenke" an die mit Spannung wartenden Kinder verteilen zu können. Großes Dankeschön allen Spendern!!   Fotos: Amrita Malli

Patenschaft - Gymnasium Schmallenberg baut zerstörte Schule wieder auf

© Foto: Nina Kownacki (Westfalenpost)
© Foto: Nina Kownacki (Westfalenpost)

Zwei heftige Erdbeben erschütterten im letzten Jahr die „Shree Chandenee Scondary School“ in Nepal, zerstörten die Gebäude und vernichteten wichtiges Inventar. Die Lage in den Erdbebengebieten hat sich bis heute, gerade für die Kinder, nicht verbessert – im Gegenteil, vielfach weiter verschärft. Gerade die jungen Menschen in den Dörfern haben das Trauma kaum überwunden und fürchten um ihre Zukunft. Sie suchen auch über Schule und Bildung den Weg zurück in ihren Alltag. Für die Kinder der „Shree Chandenee Scondary School“ in Zero Kilometer besteht nun aber Hoffnung: Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg möchten ihnen mit einer tollen Aktion helfen…mehr lesen

Trekking vor Traumkulisse

Johannes Börger bewanderte im Herbst 2016 mit Trekkingfreunden aus dem Sauerland die Gegend nahe des Annapurnamassivs. Mit dabei: Sherpas aus dem Erdbebengebieten. Sie wünschen sich, dass die Touristen wieder nach Nepal kommen, ihr Land kennen lernen und ihnen Arbeit geben. Trekking ist wieder sicher möglich. Tolle Impressionen, die Lust auf mehr machen !!

© Video: Johannes Börger, Musik: mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Schutzengel zurück in Lamusangu

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© mn

Marianne a Nijeholt ist wieder zurück in Lamusangu. In dieser Ortschaft, zwischen Dhulikhel und Jiri ,wurde wenige Tage nach den Erdbeben eine provisorische Klinik unter Planen errichtet. Jede fleißige und kompetente Hand wurde benötigt, um unter den schwierigsten Bedingungen die Leiden der Opfer zu lindern. Mit dabei: Marianne. Trotz aller Belastungen scheute sie auch nach ihrer Arbeit in der Klinik die Anstrengungen nicht, einem kleinen Mädchen hoch in den Bergen zu helfen, welches schwere Verbrennungen erlitten hatte. Nun ist Marianne in Begleitung ihres Mannes zurückgekehrt. Das Mädchen und ihre Familien freuen sich riesig, als der `Schutzengel Marianne` plötzlich vor der Hütte steht. Das Mädchen wirkt quicklebendig, die Wunden sind verheilt, nur ein paar Narben sind geblieben. Eine Geschichte, ein wenig, wie im Märchen. Hier geht`s nach Lamusangu...

Unsere Touristen im Erdbebengebiet

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© jb - Abschied in Johannes Haus in Kathmandu, mit dabei Bishnu und Chandra

Unsere Trekkinggruppen im Herbst 2016 kurz vor der Heimreise. Nepal: Nicht nur Krisengebiet, sondern auch Wanderziel? Der bekannt, internationale Reiseführer "Lonely Plant" veröffentlicht in diesen Tage wieder seine Reisetrends für`s nächste Jahr. Auf Platz 5 der "TOP TEN LÄNDER": Nepal. Beim besten Preis-Leistungsverhältnis rangiert Nepal sogar auf Platz 1! Über die Gründe können nun 17 Reiselustige berichten, die gemeinsam mit Johannes Börger in den Bergen des Himalaya unterwegs waren und nah bei den Menschen gelebt und viel mit ihnen gesprochen haben. Traumhaftschöne, überwältigende Natur, äußerst gastfreundliche, höfliche und bescheidene Menschen und dazu faszinierende Kulturen. Das ist ein reise wert. Und? Was ist mit den Erdbebengebieten? Die Gäste konnten sich in Begleitung von Johannes und einigen nepalesischen Freunden selbst vor Ort ein Bild machen, mit den Menschen in den Erdbebengebieten reden und Eindrücke über die Fortschritte unserer Aufbauhilfe sowie den damit verbundenen praktischen Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten gewinnen. Für alle Reisenden war das eine besondere, eine wertvolle Erfahrung. Und auch die Opfer der Beben profitieren sehr von diesen Besuchen. Sie wünschen sich "ihre" Trekkinggäste zurück und freuen sich sehr über das Verständnis und Interesse, das ihnen gegenüber aufgebracht wird. Sie möchten nicht vergessen werden - und wir wollen sie nicht vergessen. Danke allen Reisenden und Gästen für Ihr Interesse !!!

Trekking, Besucher, Hilfe, Spenden, Erdbebengebiet, Sicherheit
© Fotos: jb

Fertig! Schule in Shikharpur repariert

Frohe Kunde aus Shikharpur. Das Schulgebäude ist repariert, der Schulbetrieb kann wieder, wie in der Zeit vor den schweren Erdbeben, stattfinden. Einige Lehrer und Schüler haben sich vor dem in blau strahlenden Gebäude für ein Foto aufgestellt. Das Gebäude ist voll funktionsfähig und erdbebensicher. Dankenswerterweise hatte die Spendengruppe Heid die Kosten für die Wiederherstellung  des Gebäudes und der Anlagen übernommen. Hier kehrt nun endlich wieder ein Stück Normalität, ein Stück Alltag für die Menschen des Dorfes ein.

Spendengruppe Heid übernimmt Kosten für Schulreparatur

Spenden, Kinder, Hilfe, Bildung, Armut, Perspektive
© Foto privat

Als Jochen Voß, Leiter der VHS Olpe, die Info-Veranstaltung zur aktuellen Lage in

den Erdbebengebieten Nepals und der geleisteten Hilfe unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V" beendete, richtete er den Fokus seines Resümees nochmals ganz speziell auf die aktuelle, schwierige Bildungssituation. „Bildung ist die Bank der Armen“, so sein Fazit und zugleich sein Appell an die Zuhörer. Die „Spendengruppe Heid“, die seit über 25 Jahren weltweit Menschen in Not, vor allem Kinder, finanziell unterstützt, nahm sich diese Botschaft zu Herzen. Sie übernahm die Kosten von 20.000 € für die Instandsetzung der Schule in Shikharpur. Die jungen Schülerinnen und Schüler dort haben so wieder ein schulisches Zuhause gefunden…weiter lesen

Als hätte gestern die Erde gebebt

Zerstörung, Hilfe, Wiederaufbau, Not, Spenden
© Aufnahme von Johannes Börger im Frühjahr 2016
Erdbeben, Zerstörung, keine Hilfe vom Staat, Resignation
© jb

Gut ein Jahr später an gleicher Stätte. Johannes Börger in engem Austausch mit Opfern der Erdbeben. Die Situation - ernüchternd. Als hätte die Erde gestern gebebt. Die Menschen müssen weiter in provisorischen Hütten und Verschlägen hausen. Von staatlicher Hilfe keine Spur. Das einzige, was scheinbar funktioniert, sind kleine, private Initiativen und Hilfsmaßnahmen. Gemeinsam mit Mitgliedern von Uyjalo Nepal inspiziert Johannes den Fortschritt unserer Maßnahmen. Neue Hilfen, die direkt den Menschen vor Ort zukommen werden, sind in Vorbereitung...Bilder

Ein Jahr nach den Beben - kurzer Bericht im WDR

Wiederaufbau in Shikharpur

Wiederaufbau, Spenden, Gemeinschaft, Dorf, Hilfe, Spenden
© Norbert Grobbel spricht mit Dorfbewohnern

Hand in Hand mit den Menschen in Shikarpur geht es nun deutlich voran. Norbert Grobbel bespricht mit Frauen des Dorfes, wie das neue Gemeinschaftshaus gebaut und gestaltet werden soll. Die Dorfbewohner, vorwiegend die Frauen, benötigen das Gebäude. Dort möchten sie sich zukünftig in gesundheitlichen Fragen beraten lassen und gemeinsam lernen. Das Dorfhaus wird ihnen auch zum Verhandeln und für Auszahlungen der sogenannten „Mikokredite“ dienen, mit denen sie ihre Lebensgrundlagen verbessern möchten und müssen. 3.000,- € der Kosten übernimmt Uyjalo Nepal, die restlichen 1.000,- € bringen die Menschen dort selbst auf. Mit dieser Unterstützung verbinden wir auch die Hoffnung, das Gemeinschaftsgefühl der Dorfbewohner langfristig stärken zu können. Und weitere Hilfsmaßnahmen sind nötig, die Schule beispielsweise ist erheblich zerstört…Bilder

Trinkwasser Mangelware!

Schule, Trinkwasser, Erdtanks, Spenden, Wiederaufbau
© ng

Unser Team und unsere Freunde von Ujyalo Nepal sind bereits mit der konkreten Vorbereitung von weiteren Hilfsmaßnahmen befasst. Wir möchten gern an zwei Schulen die beschädigten Erdtanks, welches für die Gewinnung von Trinkwasser dienten, wieder instand setzen und beschädigte Dachrinnen reparieren lassen. Für uns Europäer kaum zu glauben: Trinkwasser ist in vielen Gebieten Nepals derzeit absolute Mangelware. In den Dörfern im Distrikt Kavre-Panchok beispielsweise steht einer fünfköpfigen Familie durchschnittlich nur rund 30 Liter Wasser am Tag (!) zum Leben und Überleben zur Verfügung. Wir möchten, dass die Kinder zukünftig auch an ihren Schulen wieder auf sauberes Wasser zurückgreifen können.

 

Herzliche Begrüßung für Johannes Börger und Helferteam

 © jb

Frauen helfen Frauen

© ms
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„Thank you and greetings to Norbert and Johannes!“ Als wir im Herbst das Dorf Naya Gaun

aufsuchten, trafen wir die dort lebenden Frauen abends in dem einzig unversehrt gebliebenen Steingebäude, der ehemaligen Grundschule. Sie alle sind Analphabeten. Nach ihrer Arbeit lernen sie sie dort zwei Jahre lang rechnen und schreiben, unterrichtet von einer nepalesischen Lehrerin. Wir überbringen ihnen die besten Grüße von einer katholischen Frauengruppe aus dem Rheinland, die konkret für diesen Zweck gespendet hatte und überreichen ihnen ein kleine Flagge…weiter lesen

 

Winterjacken für vier Schulen

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Eine schöne Nachricht erreichte uns in den letzten Tagen. Recht kurzfristig ist es unseren Freunden von Ujyalo Nepal gelungen die Kinder von vier Schulen in der Region um Hoksey VDC mit warmen Jacken zu versorgen. Derzeit ist dort tiefer Winter. Nur die wenigsten Häuser werden beheizt, die Schulräume gar nicht. Unser Helferteam um Amrit hatten einige Mühe, dem Drängen der Kleinen stand zu halten. Die Verteilung war gut vorbereitet und organisiert und die Freude war groß, als der LKW endlich vorfuhr. In Nepal tragen die Kinder Schuluniformen. So wurden von unserem Team in Nepal auch die Jacken farblich abgestimmt...Bildergalerie

 

Hilfe trotz Hindernissen

Prawhakar Maharzan, Dr. Rabindra  (Ulyalo Nepal) überreichen "blankets" (Fotos: am)
Prawhakar Maharzan, Dr. Rabindra (Ulyalo Nepal) überreichen "blankets" (Fotos: am)

Gerade jetzt, wo durch die Energiekrise in Nepal unsere Hilfsmaßnahmen wesentlich erschwert werden, zeigt sich, dass die Zusammenarbeit mit unserem nepalesischen Partnerverein „Ujyalo Nepal“ vertrauensvoll und reibungslos funktioniert. Die schwierigen Rahmenbedingungen in Nepal bieten derzeit nur wenig Handlungsspielraum für humanitäre Hilfsmaßnahmen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und aller Widrigkeiten freuen wir uns, dass wir dennoch gemeinsam mit unseren Freunden in Nepal Lösungen finden und schnell, flexibel und  unbürokratisch Hilfen realisieren können, die auch direkt bei den  Erdbebenopfern ankommen. Die Versorgung der Bewohner von Mahankhal Chaur mit dringend benötigten Decken war eine dieser Maßnahmen, andere befinden sich in der Vorbereitung und Umsetzung: Ausgabe wärmende Jacken für Schülerinnen und Schüler, Reparatur und Ausstattung von Schulen, Errichtung eines Gemeinschaftshauses, Unterstützung bei einem Wasserprojekt… Danke allen Beteiligten!  Über uns...