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Erdbeben, Verein, Hilfe, Nepal, Lichtblick, Kinder, Vergessen, Not

Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Wir vergessen Euch nicht !!

Trümmer, Hilfe, Spenden, Wiederaufbau, Unterstützung
(© as)

"Tausende Menschen starben bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg. Doch wir machen weiter."



"Ihre Hilfe für die Erdbebenopfer kommt an!"

Liebe Nepal-Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

 

Die Situation in Nepal ist auch mehr als zwei Jahre nach den Erdbeben schwierig, die Armut ist weiterhin groß. Aber wir freuen uns, und sind auch ein wenig stolz, dass es trotz der teils widriger Bedingungen in dem Himalayastaat auch 2017 gelungen ist, erhebliche Fortschritte zu erzielen – dank Ihrer Spenden!  Schulen konnten wieder aufgebaut, Kinder mit gesundem Schulessen versorgt werden. Gemeinsam mit Dorfbewohnern bauten und bauen wir Tanks und legen Leitungen, damit die Menschen endlich wieder über sauberes, lebensnotwendiges Wasser verfügen. Die Dorffrauen in Shikharpur freuen sich über ein Gemeinschaftshaus, das sie für Gesundheitsberatungen,  Zusammenkünfte, Feierlichkeiten usw. nutzen können. Sie selbst sitzen nun erstmalig in ihrem Leben auch auf einer Schulbank, erstmalig erhalten sie Zugang zu Bildung. Die Menschen in den von den Erdbeben betroffenen Dörfern  nehmen unsere Arbeit wahr und tragen stetig neue Wünschen und Ideen an uns heran. Das ist Ansporn für uns alle, auch in Zukunft tatkräftig weiter zu machen – dank Ihrer Hilfe!

 

Ganz besonderer Dank gilt unseren nepalesischen Mitarbeitern und Freunden von UYALO NEPAL, mit denen wir auch 2017 gemeinsam vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Ohne sie, wären die Erfolge kaum möglich gewesen.

 

Nun wünschen wir allen ein friedvolles Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im Jahr 2018 weiterhin mit Spenden unterstützen!

 

 

VIELEN DANK – DHANJEBAD !!

 

Johannes Börger          Norbert Grobbel        Franz-Josef Pape

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Informieren Sie sich hier über Details unserer Projektarbeit 2017.
Ihr Hilfe für die Erdbebenopfer_2017.pdf
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Amrit Malli - 24 Stunden am Tag für uns im Einsatz
Amrit Malli - 24 Stunden am Tag für uns im Einsatz
Dank an Heinrich Strohmeyer
Dank an Heinrich Strohmeyer
Johannes Börger vor Ort
Johannes Börger vor Ort

Weihnachten `17 - Bilder aus Nepal

(Fotos: am) Golmedevi Primary School
(Fotos: am) Golmedevi Primary School


HIER HELFEN WIR

Hoffnung in Bakultar

Während unsere Teams im Herbst 2017 unsere einzelnen Projekte inspizierte, stießen sie eher zufällig in der kleinen Ortschaft Bakultar auf einen jungen Mann, der nach mehreren misslungen Operationen schwer gehbehindert und an sein Bett gefesselt ist. Er ist der jüngste von sechs Brüdern, die gemeinsam mit ihren Eltern auch heute noch in einer einfachen Blechhütte leben müssen. Das bedeutet 40 Grad im Sommer und bittere Kälte im Winter. Das Erdbeben hatte ihr Elternhaus zerstört und die Familie ihrer Existenzgrundlage beraubt. Nun dürfen sie auf Hilfe hoffen. Unser Projekt möchte ihnen von den Spendengeldern aus Deutschland ein neues Haus finanzieren und bauen. Sobald die Grundstücksfrage geklärt ist, werden Amrit und unsere nepalesischen Freunde mit der Arbeit beginnen. Da das Haus direkt an einer recht gut befahrenen Straße liegen wird, bauen wird auch einen kleiner Laden in das Gebäude. So kann die Familie in Zukunft versuchen, mit Vorbeikommenden etwas Handel zu treiben (Fotos: jb)



Frisches Wasser für Anaikot

© Fotos jb, am
© Fotos jb, am

Anaikot ist eine kleine Ortschaft in der Region Panchkal. Auch hier hatte das Erdbeben gewütet und heftige Zerstörungen hinterlassen. Ein besonderes Problem für die Familien: Die Quelle, die sich oberhalb des Dorfes befand, war verschüttet und damit versiegt.  Sie hatte die Menschen über viele Jahrzehnte hinweg mit sauberem Wasser versorgt. Sogar mitten im Himalaya stellt die Wasserversorgung oft ein großes Problem dar. So war auch in Anaikot dringend Hilfe geboten. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort konnten bis heute wichtige Fortschritte erzielt werden. Zunächst wurde die Quelle an einer neuen Stelle frei gelegt – nun jedoch rund 200 Meter unterhalb des Dorfes. Mit Hilfe der Spendengelder konnten dort ein 25.000 Liter-Tank errichtet und das Wasser mittels Elektropumpen hoch ins Dorf gepumpt werden. Jeweils morgens und abends standen die Dorfbewohner Schlange, um so frisches Wasser entgegen zu nehmen. Ein wichtige Hilfe, jedoch keine  gute Lösung für die Zukunft. Das soll sich nun ändern. Der Plan: Oberhalb des Dorfes soll ein weiterer, 80.000 Liter fassender Behälter aufgebaut werden, welcher über die Pumpen gefüllt werden soll. Von dort soll das Wasser über neu zu verlegende Leitungen dann  zu jeder Tageszeit  direkt zu den Häusern fließen. Das Fundament für den neuen Behälter ist mittlerweile geschaffen worden. Ein Schlüssel für den Erfolg ist dabei, dass sich die Dorfbewohner selbst motiviert zeigen und beteiligen. So stellte jeder Familie des Dorfes einen Monat lang jeweils eine Arbeitskraft, um die teils schweren und mühsamen Arbeiten zu bewerkstelligen.  

Ganesh School

Fotos am - Schule vor dem Baubeginn
Fotos am - Schule vor dem Baubeginn

Teams leisten ganze Arbeit

Mit großen Schritten geht es voran. Ob Schulen, Wasserprojekte oder auch (weiter) die Hilfe in akuten Notfällen. Die Teams von Lichtblick Nepal e.V. und Ujyalo Nepal arbeiten Hand in Hand zusammen. Regelmäßig sind Johannes Börger, Norbert Grobbel und Heinrich Strohmeyer in Nepal, um gemeinsam mit unseren Freunden von Ujyalo Nepal die einzelnen Projekte weiter voran zu treiben. Die engen Zeitfenster zwischen dem Monsun und den kalten Wintermonaten müssen effektiv genutzt werden. Ganesh School, Golma Devi School, Anikot Water Projekt oder, oder, oder.... Mittlerweile sind in allen Bereichen die deutlichen Fortschritte sichtbar. Und immer wieder erreichen unser Team Hilferufe aus den verschiedensten Regionen Nepals. Es hat sich herum gesprochen, dass da Menschen mit Herzblut am Werk sind. Danke an das ganze Team und vor allem an Amrit, für seine Dienste rund um die Uhr !!!


Menschen aus Wormbach und Umgebung unterstützen weiterhin

© www.hawerland.de
© www.hawerland.de

Am ersten Wochenende im Juli war es wieder so weit, die Bewohner des sauerländischen Dorfes Wormbach feierten auch in diesem Jahr wieder mit vielen Gästen aus den umliegenden Ortschaften ihr Dorffest. Zwei Tage lang ließen es sich die vielen Gäste und Familien bei schönstem Wetter, einem bunten Unterhaltungsprogramm und einem kühlen Bierchen richtig gut gehen. Und auch an die Ärmsten der Armen wurde wieder einmal gedacht: Der Verein `Dorfgemeinschaft Wormbach e.V.` überreichte Norbert Grobbel anlässlich der Eröffnung des „Spirituellen Sommers 2017“ einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Das ist nicht die erste Spende an Lichtblick Nepal, mit der die Sauerländer den Menschen in den nepalesischen Krisengebieten helfen. Die Wormbacher, der Schützenverein und viele Menschen aus den umliegenden Dörfern haben bereits seit Jahren die notleidende Bevölkerung in Nepal im Blick. Mittlerweile sind einige tausend Euro an Spendengelder zusammen gekommen, Hilfe, die man in Nepal sehr zu schätzen weiß. An dieser Stelle allen Spenderinnen und Spendern nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle und wertvolle Unterstützung!!!

Schmeckt oder schmeckt nicht?

Qualitätskontrolle an der Shree Golmadevi Grundschule

 

Amrit Malli und unser Sozialarbeiter Herr Pawan, der zwischenzeitlich zur Unterstützung der vielfältigen Hilfsmaßnahmen von Ujyalo Nepal in der Region um Shikharpur gewonnen werden konnte, besuchten in den vergangenen Tagen spontan die Shree Golmadevi Grundschule, um sich ein persönliches Bild über die Qualität des Schulessen zu machen. Ihr Fazit: Die Speisen sind – für nepalesischen Verhältnisse – ausgewogen und gesund. Es gibt wechselnd verschiedene leckere Reis- und Linsengerichte, Reispudding und Obstsalat. Doch die schärfsten Kritiker sind die Kinder selbst. Was sagen sie? Wir denken – ein Blick in Ihre Gesichter reicht…  


Unterricht kann beginnen

© Fotos am  - Amrit "inspiziert" den Klassenraum
© Fotos am - Amrit "inspiziert" den Klassenraum

 Letzte Woche erreichte uns diese schöne E-Mail von Amrit Malli:

 

"Letzten Samstag fuhr ich gemeinsam mit einigen Vertretern von Ujyalo Nepal nach Shikharpur. Mit im Gepäck hatten wir Bildungsmaterialien, wie Bücher, Übungshefte, Bleistifte, ein Whiteboard usw. Damit richteten wird das Klassenzimmer im Frauenhaus in Shikharpur ein. Für rund 40 erwachsene Frauen, die allesamt Analphabetinnen einer niedrigen Kaste sind, kann jetzt der Unterricht beginnen. Zudem strichen meine vier Freunde ich das Gebäude an und verlegten die elektrischen Installationen im Gebäude.

 

Mit freundlichen Grüßen

Amrit Prasad Malli

Ujyalo Nepal"


Schule in Zero Kilometer fast fertig

Mit großen Schritten dem Ende entgegen: Der Wiederaufbau der Schule in Zero Kilometer ist nahezu abgeschlossen. Die Kinder lernen bereits fleißig in ihren neuen Gebäuden. Das freut auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Schmallenberg - nur durch ihre Spenden war diese Hilfsmaßnahme möglich.

Noch vor wenigen Monaten: Johannes Börger und Team inspizieren die Schule in Zero Kilometer. Die provisorische Wellblechhütte auf der rechten Seite beispielsweise, die als Klassenzimmer diente, wurde mittlerweile durch ein stabiles Gebäude ersetzt.

© Video jb, Fotos links: am


"Zwei Jahre nach den Erdbeben"

Presseveröffentlichung von Lichtblick Nepal e.V.:

 

Nepal – zwei Jahre nach den Erdbeben - Hilfe aus dem Sauerland weiterhin aktiv

 

Selbst zwei Jahre nach dem Erdbeben in Nepal (26.04. und 12.05.2015) lebt die Mehrzahl der über 4 Mio. betroffenen Opfer weiterhin in einfachen Blechhütten. Diese sind beengt, im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Die nach dem ins Leben gerufene sauerländische Hilfsorganisation „Lichtblick Nepal e.V.“ hat in den vergangenen zwei Jahren in 11 Dörfern im Erdbebengebiet mehr

als 1000 Familien mit einer ersten Maßnahme ein Dach über dem Kopf beschafft. Der Wiederaufbau der mehr als 800.000 beschädigten Häuser gestaltet sich jedoch schwierig, denn einerseits ist eine erdbebensichere Bauweise notwendig, anderseits

verfügen nur wenige Familien über das erforderliche Kapital für einen derartigen stabileren Hausbau. Ein kleines Haus kostet ca. 8.000,- €, aus Mitteln der Weltbank, UN und weiterer großer Förderbudgets bewilligt die nepalesische Regierung jeder betroffenen Familie 2.700,- €. Die Lücke von 5.000,- € können nur die Wohlhabenden schließen, Kredite bekommt nur jemand mit gesichertem Einkommen, wie Bedienstete des Staates. Das Arbeitseinkommen der Familie wird für den täglichen Lebensunterhalt der Familie benötigt, ansparen für den Hausbau ist kaum möglich. Eine Förderung bekommt zudem nur, wer nachweislich im Besitz eines Baugrundstücks ist. Viele der gerade armen Bevölkerungsschicht hatten ihre einfachen Häuser auf fremden Grund und Boden errichtet. Neben der Zerstörung ihrer Häuser entgeht ihnen zusätzlich die staatliche Unterstützung beim Neubau.

© Fotos am, jb, ng, hs
© Fotos am, jb, ng, hs

Auf Grund dieser schwer durchschaubaren Situation haben wir uns zunächst für den Wiederaufbau von Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen im Kavre Distrikt (40 km nordöstlich von Kathmandu) entschieden. Vier Schulen für den Unterricht von insgesamt über 800 Schüler sind mittlerweile mit aus dem Sauerland gespendeten Geldern in Höhe von 75.000,- € errichtet worden. Die fünfte Schule im Ort „Zerokilometer“ , welche mit der Spende des Städtischen Gymnasiums Schmallenberg in Höhe von 15.000,- € finanziert wird, befindet sich in der Fertigstellung. Hier wurden vier Klassenräume für insgesamt 120 Schüler neu errichtet.

Maurer Rai mit seinen Kollegen beim Bau der Schule in Zerokilometer
Maurer Rai mit seinen Kollegen beim Bau der Schule in Zerokilometer

Von den etwa 4.000 durch das Erdbeben beschädigten Schulen in Nepal sind bisher nur ca. 500 repariert worden. Weitere 1.500 sind zur Reparatur/Neubau in Planung oder unter Vertrag, für die übrigen 2.000 Schulen gibt es bislang noch keine klaren Informationen über die Instandsetzung. Die Verwaltung und Regierung Nepals ist offensichtlich mit der Organisation und Steuerung eines geordneten Wiederaufbaues der Schulen derzeit überfordert. Hier gehen den betroffenen Kindern wertvolle Schuljahre verloren, der Schulunterricht ist in den provisorischen Blechhütten nur mit Einschränkungen möglich. Daher freuen sich die Schüler(innen), Eltern und Lehrer über die zügige und unkomplizierte Hilfe von Lichtblick Nepal und weiteren tätigen Hilfsorganisationen. Die mit Spendengeldern der Spendengruppe Heid wieder errichtete Schule in Shikharpur ist kürzlich mit kindgerechten Möbeln für die Kindergartengruppe ausgestattet worden. Die Kinder fühlen sich sichtlich wohl in den Räumen und kommen gern zum Kindergarten. Das ebenfalls mit den Spenden wieder

errichtete Dorfhaus in Shikharpur dient gerade den Frauen des Dorfes als

Versammlungs- und Schulungsraum. Damit dieser noch intensiver genutzt werden

kann, wird die Beleuchtung installiert und eine Tafel (Whiteboard) für die Schulungen wird angebracht. Das benachbarte Dorf Aneikot hat in Eigenleistung und mit Unterstützung der nepalesischen Regierung den Bau einer Trinkwasserversorgung begonnen. Durch die Verteuerung der Baustoffe im zurückliegenden Jahr fehlt jetzt das Kapital zu dessen Fertigstellung. Hier wird Lichtblick Nepal mit einem Zuschuss von ca. 12.000,- € den Bau von 600 m Leitung, einem 50 m³ Hochbehälter und die Anschaffung einer Pumpe finanzieren. Dadurch erhalten weitere 600 Bewohner ausreichendes und frisches Trinkwasser. Dieses Projekt ist nachhaltig, von den Dorfbewohnern selbst betrieben. Diese unsere Unterstützung ist die klassische Hilfe zur Selbsthilfe. Die Betreuung der Projekte erfolgt durch Mitglieder des Vereins Lichtblick Nepal ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit dem Partnerverein Ujyalo Nepal in Nepal. Wir arbeiten in den Strukturen der nepalesischen Gesellschaft und verhelfen bestehenden Initiativen durch unsere zusätzliche Unterstützung zu dessen Verwirklichung.

 

Ausblick

Dem Vorschlag und Wunsch des Partnervereins Ujyalo Nepal folgend werden wir in der Region Panchcal, Kavre District eine(n) Sozialarbeiter(in) zur Betreuung einzelner Dörfer mit vorrangig niedrigkastigen Dorfbewohnern (wie Shikharpur) einsetzen. Die Aufgabe dieser Sozialarbeiterin ist die organisatorische Unterstützung der Dorfbewohner bei den Fragen des Alltags, wie z.B. die Antragsbearbeitung für den Hausbau. Zudem sollen die vorrangig zu deckenden Bedürfnisse im gesamten Dorf (z.B. Wasserversorgung oder Hausbautraining) definiert und nach möglichen Lösungen gesucht werden. Die Rolle der Sozialarbeiterin sehen wir auch in der Vernetzung der bestehenden Programme und ggf. in Ergänzung dazu aus dem Budget von Lichtblick Nepal kofinanzierte Projekte. Durch den dann geschaffenen engen Kontakt zur Bevölkerung erwarten wir positive nachhaltige Entwicklungen in den Dörfern, mit verbesserter Bildung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und damit nachhaltiger Wirtschaftsförderung.

 

Allen unseren Spendern, die unsere Arbeit ermöglicht haben und ermöglichen, sagen wir Danke !


Schulkindergarten in Shikhapur eingerichtet

Schulkindergarten, Spende, Wiederaufbau, Shikharpur, Lernen, Bildung
© Fotos hs

15 Mädchen und 11 Jungen warteten am 28. Februar 2017 in Lower Shikharpur schon sehnsüchtig auf den Kleintransporter. Als Bishnu, Amrit und Heinrich Strohmeyer endlich eintrafen, war die Freude bei den Kindern groß, denn der Transporter hatte wertvolle Fracht an Bord. Auf der Ladefläche lagen all die Materialien (Auslegeteppich, Sitzkissen und Bezüge und Tische), die für die Einrichtung des Klassenzimmers des Schulkindergartens an der Narayansthan Elementary School bestimmt waren. Amrit und sein Vater Bishnu richteten schnell den Raum ein, dann war der große Moment gekommen. Mit leuchtenden Augen bezogen die 4 bis 5jährigen - und mit Ihnen ihre beiden Lehrerinnen Frau Ambika Devi Gautam und Frau Laxmi Duial - endlich „ihren“ Schulraum.

 

Für unser Projekt ist damit der letzte Schritt zur Unterstützung dieser Schule getan. Nach dem Bau zweier neuer Schulgebäude plus Dachrinnen, Wasserleitungen und einem Wassertank, der Einrichtung von acht Klassen mit 30 Sitzbänken/Tischen zeigten sich Direktor Tikha Bahadur Khafle und sein Bruder Dhauda Praad Khaple (Vors. des Schulkomitees) sehr zufrieden und glücklich. Sie bedankten sich nochmal ganz herzlichen Dank bei Ujyalo Nepal für die vielfältige Unterstützung. Ujyalo Nepal wünscht den Kindern und Lehrern viel Glück und Freude für die Zukunft!!!

 





Leuchtende Kinderaugen in Lamatar


"Das Ujyalo Team und die Schule sagen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Denken Sie weiter an uns!"

Kinder - Bildung ist ihre einzige Chanche

© Video: Johannes Börger, Musik: mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Hilfe für querschnittsgelähmten Jungen

Es ist Herbst 2016, rund 1 1/2 Jahre nach den schweren Erdbeben. Nepal ringt weiter um ein Stück Normalität. Johannes Börger ist mit 17 Freunden und Reiselustigen wieder in Nepal unterwegs, um die Schönheit des Landes und die Freundlichkeit der Menschen kennen zu lernen - trotz der Zerstörungen und der fortwährend fehlenden Unterstützung durch den Staat. "Trekking ist wieder sicher möglich." Allein durch ihre Anwesenheit leisten diese Touristen, vorwiegend aus dem Sauerland, einen ganz wesentlichen Beitrag für das Land und die Menschen. Doch damit nicht genug: Heute können und Johannes und Co. dem 9jährigen Roman Dhakal, der teilweise querschnittsgelähmt ist, eine freudige Botschaft überbringen. Für eine Grundversorgung ist durch eine private Initiative Gott sei Dank gesorgt, doch eine normale  Entwicklung ist allein dadurch für den Jungen unter den schwierigen Bedingungen in Nepal kaum möglich. Heute kann Johannes Roman und seiner Familie mitteilen, dass LICHTBLICK NEPAL e.V. die zusätzlichen Kosten für dessen  Pflege und Schulbildung übernehmen wird. Die Freude ist groß. Tourismus und humanitäre Hilfe gehören in Nepal zusammen - heute noch mehr, als früher.

Bildung ist die Bank der Armen

Volkshochschule, Olpe, Voß, Bildung, Schulen, Zukunft
© mari

 „Bildung verdampft nie – sie ist zukunftsbeständig und sie wird sich auszahlen.“ Jochen Voss, Leiter der VHS Olpe brachte es im Rahmen einer Info-Veranstaltung unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V.“ auf den Punkt. Viel ist im vergangenen Jahr mithilfe der Spendengelder bereits in den Erdbebengebieten erreicht worden: Rund 1000 Notbehausungen für Familien konnten errichtet werden, warme Decken und Vliesjacken für ältere Menschen und Schüler wurden ausgegeben, Wasserfilter wurden aufgebaut. Einer der nächsten Schritte sei nun u.a. die Schaffung einer Struktur, die auf Bildung setzt. Konkret auch an diesem Ziel arbeiten Norbert Grobbel und Johannes Börger zusammen mit ihren Teams in Deutschland und Nepal bereits seit rund 12 Monaten, Tag für Tag. Mittlerweile konnten trotz vieler bürokratischer Hürden und politisch bedingter Erschwernissen Nepal in den Dörfern 15 Räume in 5 Schulen repariert werden. Jetzt findet dort wieder regelmäßig Unterricht statt. Das Eis scheint gebrochen, die Spendengelder können zunehmend besser, dank des funktionierenden Zusammenspiels der beiden Vereine, 1:1 direkt bei den Menschen investiert werden. Neben der fortwährenden Hilfe für alleinerziehende Frauen und Witwen sowie älteren Menschen wird der Verein zukünftig weiter ganz besonders auf Nachhaltigkeit setzen: Frauenhäuser werden repariert oder neu gebaut, nepalesische Selbsthilfegruppen sollen unterstützt werden und den Menschen in den Dörfern sollen technische Hilfestellungen sowie Baumaterial und einfache, händisch zu bedienende Werkzeuge und Maschinen zum Wiederaufbau ihrer Häuser zur Verfügung gestellt werden. Ganz wichtig dabei ist, da sind sich Norbert Grobbel und Johannes Börger einig, dass die Menschen in den Dörfern selbst aktiv mitwirken und ihr Schicksal und ihre Zukunft so selbst „in die Hand nehmen“. Darauf legen Norbert Grobbel und Johannes Börger besonders wert. Das ist auch notwendig, denn bis heute hat sie die Situation der Opfer – nach rund einem Jahr - kaum spürbar verbessert.

Artikel: Sauerlandkurier vom 20.6.2016

Schulbetrieb in Deupur aufgenommen

Schule, Aufbau, Unterricht, Spende, Bildung
© jb

Dicht gedrängt sitzen rund 30 Kinder auf den engen Bänken und lauschen den beherzten Worten und Gesten ihres Lehrers. In dieser Schule in Deupur hat der Unterricht wieder begonnen und damit auch ein Stück Normalität für die Kinder nach den schweren Beben. Unserem Team in Nepal sowie Johannes Börger und Norbert Grobbel ist es gelungen, in kürzester Zeit den Wiederaufbau des stark beschädigten Schulgebäudes zu realisieren. Eine lohnende Kraftanstrengung und ein schöner Erfolg. Für die Kinder heißt es nun wieder - lernen. Für sie gibt es langfristig nur eine Chance, um aus der Spirale der Armut auszubrechen - Bildung.

"Blankets" in Hoksey VDC

Alte menschen, Decken, Winte, Kälte, Lichtblick, Hilfe, Spende
© am

In den vergangenen Tagen konnten Bishnu und Amrit Malli von unserem Ujyalo Nepal Team, unterstützt von einigen Freunden, über 300 warme Decken an hilfsbedürftige Menschen verteilen. Sie warteten sehnsüchtig auf den LKW. Als er endlich vorfuhr, war die Freude groß. Die Menschen bildeten eine lange Schlange und nahmen voller Stolz und Dankbarkeit die „blankets“ entgegen. Mittlerweile sind hier die Nächte bitterkalt und die Häuser der Dorfbewohner völlig unzureichend isoliert. Dass diese Maßnahme trotz der schwierigen Versorgungslage in Nepal realisiert werden konnte, ist ganz besonders dem tollen Engagement unserer Freunde und Partner von Ujyalo Nepal zu verdanken… Bildergalerie

Warme Decken für die Ärmsten

© am, Dankbar!
© am, Dankbar!

Für die Bewohner von Mahankhal Chaur war dieser Samstag ein ganz besonderer Freudentag. Bereits frühzeitig kamen sie zusammen, um auf „den“ Lastkraftwagen zu warten. Seine Ladung: dicke, gepolsterte, warme Decken. 315 Stück, gut in wasserdichten Taschen verpackt. Endlich können unsere Freunde von Ujyalo Nepal die "blankets“ an diejenigen, die infolge der Zerstörungen durch die Erdbeben den winterlichen Temperaturen in besonderem Maße schutzlos ausgesetzt wären, verteilen: Ältere, alleinstehende Menschen, Witwen und Familien aus den niedrigeren Kasten. Sie selbst sind selbst finanziell nicht in der Lage, für den notwendigen Schutz zu sorgen. Eine Isolierung der Häuser noch vor den ersten, kühlen Wintertagen war wegen der Energiekrise in Nepal nicht möglich. Die Blockade nach Indien verhinderte den Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials oder machte ihn unbezahlbar. So hatten unsere Freunde von "Ulyalo Nepal" die Idee, diese wärmenden Decken zukaufen und zu verteilten. Heute sind die Bewohner von Mahankhal Chaur unendlich dankbar für diese Hilfe…Bildergalerie

Danke für Ihre Spende!

© ms "Freude auch über kleine Geschenke"
© ms "Freude auch über kleine Geschenke"

Acht Monate sind nun seit den schweren Erdbeben vergangen. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnte wir vielen Erdbebenopfern unbürokratisch helfen und die Leiden der Menschen etwas lindern. Der Verein "Lichtblick Nepal e.V." sagt deshalb ganz herzlich Danke für diese tolle Unterstützung! Johannes Börger, Norbert Grobbel und Franz-Josef Pape wünschen Ihnen allen, stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer des Projektes frohe und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das ausführliche Dankschreiben hier.

Notdürftiger Bretterverschlag

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© cm

Immer noch stoßen unsere Helfer nach den Erdbeben in Nepal auf unerträgliche Lebenssituationen. Dieser ältere alleinstehende Mann hat sich notdürftig eine Hütte zusammengebaut. Sie wird den Stürmen der Regenzeit nicht standhalten...weitere Infos

Heinrich Strohmeyer berichtet aktuell aus Nepal:

 

"Ein weiteres Mal konnten wir leichte Winterjacken verteilen. Heute waren es die Schüler und Schülerinnen der Shree Gyan Jyoti Lower Secundary School in Lamatar, Lalitpur, die sich freuen konnten. Auch wenn der Winter sich langsam dem Ende zuneigt, ist es morgens und abends noch empfindlich kühl, so dass die Jacken heiß begehrt waren. An dieser Schule werden 43 Schüler/Innen im Alter von 3 bis 12 Jahren unterrichtet. Sie werden von 6 Lehrer/Innen betreut und es stehen 7 Klassenräume zur Verfügung. Leiterin Frau Bishnu Bondari Thapa hat sich mit uns riesig für ihre „Kinder“ gefreut. Diese kommen vorrangig aus Tamang-Familien, die hierher emigriert sind. Es passiert schon mal, dass nicht an jedem Tag alle Schüler und Schülerinnen zum Unterricht erscheinen können. Sie helfen ihren Eltern u.a. bei der Arbeit (Feldarbeit, Hausbau, Straßenbau) oder passen auf ihre kleineren Geschwister auf. Wir sind hier in dieser Schule sicherlich nicht das letzte Mal aktiv. Es fehlt leider, wie bei vielen staatlichen Schulen, auch hier an Schul- und Lernmaterial für die Schüler/Innen. Aber, wir arbeiten dran!"

Warme Jacken für Kinder in Lhubu

Mitten im Winter konnten (endlich) warme Jacken an Kinder in der kleinen Ortschaft Lhubu verteilt werden. Die Familien dort verbringen nun schon den zweiten kalten Winter in ihrem kleinen Heimatdorf. Die Lebensbedingungen sind weiter schlecht, die provisorischen Häuser, in denen die meisten leben müssen, bieten nicht den gewohnten Schutz vor Kälte. Nun helfen wärmende Jacken, die Not ein wenig zu lindern. Unsere Freunde Bishnu, Prabhakar und weitere Helfer von Ujyalo Nepal  freuen sich, "ihre Geschenke" an die mit Spannung wartenden Kinder verteilen zu können. Großes Dankeschön allen Spendern!!   Fotos: Amrita Malli

Patenschaft - Gymnasium Schmallenberg baut zerstörte Schule wieder auf

© Foto: Nina Kownacki (Westfalenpost)
© Foto: Nina Kownacki (Westfalenpost)

Zwei heftige Erdbeben erschütterten im letzten Jahr die „Shree Chandenee Scondary School“ in Nepal, zerstörten die Gebäude und vernichteten wichtiges Inventar. Die Lage in den Erdbebengebieten hat sich bis heute, gerade für die Kinder, nicht verbessert – im Gegenteil, vielfach weiter verschärft. Gerade die jungen Menschen in den Dörfern haben das Trauma kaum überwunden und fürchten um ihre Zukunft. Sie suchen auch über Schule und Bildung den Weg zurück in ihren Alltag. Für die Kinder der „Shree Chandenee Scondary School“ in Zero Kilometer besteht nun aber Hoffnung: Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schmallenberg möchten ihnen mit einer tollen Aktion helfen…mehr lesen

Schutzengel zurück in Lamusangu

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© mn

Marianne a Nijeholt ist wieder zurück in Lamusangu. In dieser Ortschaft, zwischen Dhulikhel und Jiri ,wurde wenige Tage nach den Erdbeben eine provisorische Klinik unter Planen errichtet. Jede fleißige und kompetente Hand wurde benötigt, um unter den schwierigsten Bedingungen die Leiden der Opfer zu lindern. Mit dabei: Marianne. Trotz aller Belastungen scheute sie auch nach ihrer Arbeit in der Klinik die Anstrengungen nicht, einem kleinen Mädchen hoch in den Bergen zu helfen, welches schwere Verbrennungen erlitten hatte. Nun ist Marianne in Begleitung ihres Mannes zurückgekehrt. Das Mädchen und ihre Familien freuen sich riesig, als der `Schutzengel Marianne` plötzlich vor der Hütte steht. Das Mädchen wirkt quicklebendig, die Wunden sind verheilt, nur ein paar Narben sind geblieben. Eine Geschichte, ein wenig, wie im Märchen. Hier geht`s nach Lamusangu...

Unsere Touristen im Erdbebengebiet

Spenden, Tourismus, Hilfe, Reisegruppe, Sicherheit
© jb - Abschied in Johannes Haus in Kathmandu, mit dabei Bishnu und Chandra

Spendengruppe Heid übernimmt Kosten für Schulreparatur

Spenden, Kinder, Hilfe, Bildung, Armut, Perspektive
© Foto privat

Als Jochen Voß, Leiter der VHS Olpe, die Info-Veranstaltung zur aktuellen Lage in

den Erdbebengebieten Nepals und der geleisteten Hilfe unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V" beendete, richtete er den Fokus seines Resümees nochmals ganz speziell auf die aktuelle, schwierige Bildungssituation. „Bildung ist die Bank der Armen“, so sein Fazit und zugleich sein Appell an die Zuhörer. Die „Spendengruppe Heid“, die seit über 25 Jahren weltweit Menschen in Not, vor allem Kinder, finanziell unterstützt, nahm sich diese Botschaft zu Herzen. Sie übernahm die Kosten von 20.000 € für die Instandsetzung der Schule in Shikharpur. Die jungen Schülerinnen und Schüler dort haben so wieder ein schulisches Zuhause gefunden…weiter lesen

Herzliche Begrüßung für Johannes Börger und Helferteam

 © jb

Frauen helfen Frauen

© ms
© ms

„Thank you and greetings to Norbert and Johannes!“ Als wir im Herbst das Dorf Naya Gaun

aufsuchten, trafen wir die dort lebenden Frauen abends in dem einzig unversehrt gebliebenen Steingebäude, der ehemaligen Grundschule. Sie alle sind Analphabeten. Nach ihrer Arbeit lernen sie sie dort zwei Jahre lang rechnen und schreiben, unterrichtet von einer nepalesischen Lehrerin. Wir überbringen ihnen die besten Grüße von einer katholischen Frauengruppe aus dem Rheinland, die konkret für diesen Zweck gespendet hatte und überreichen ihnen ein kleine Flagge…weiter lesen

 

Winterjacken für vier Schulen

Kinder, Winter, Jacken, Hilfe, Spenden, Schule, Kälte, Freude
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Eine schöne Nachricht erreichte uns in den letzten Tagen. Recht kurzfristig ist es unseren Freunden von Ujyalo Nepal gelungen die Kinder von vier Schulen in der Region um Hoksey VDC mit warmen Jacken zu versorgen. Derzeit ist dort tiefer Winter. Nur die wenigsten Häuser werden beheizt, die Schulräume gar nicht. Unser Helferteam um Amrit hatten einige Mühe, dem Drängen der Kleinen stand zu halten. Die Verteilung war gut vorbereitet und organisiert und die Freude war groß, als der LKW endlich vorfuhr. In Nepal tragen die Kinder Schuluniformen. So wurden von unserem Team in Nepal auch die Jacken farblich abgestimmt...Bildergalerie

 

Blinder Mann obdachlos

Nepal,Armut,Hilfe,Zerstärung,Tragödie,Wiederaufbau
© jb

Dem puren Zufall war es zu verdanken, dass das Team auf einen älteren blinden Herrn stieß. Seit Wochen lebte er mit seinem Hund bettelnd und ungeschützt in einem Verschlag aus Planen und Stöcken... weiter lesen

Warten auf Hilfe

Trümmerfrauen, Zerstörung, Winter, alleinstehend
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Das Dach ist ihr über dem Kopf zusammengebrochen, ihre Stallungen liegen in Schutt und Asche, der wochenlange Monsun hat den Boden ihres Hofes aufgeweicht. Die Frau hockt im Türrahmen ihres Hauses, das nur noch einer Ruine gleicht. Geradezu hilfesuchend blickt sie unserem Helferteam entgegen...weiter lesen