"Lichtblick Nepal e.V"

   Unser Verein in Deutschland


Unser Leitungsteam

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation

 // Johannes Börger


" Unzählige Menschen müssen in den Erdbebengebieten unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Wir möchten Ihnen wieder etwas Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben - soweit und solange uns das möglich ist." 


Johannes Börger, Vater von drei Kindern, Sauerländer, Landwirt und ein leidenschaftlicher Organisator von individuellen Kulturreisen, war einst Entwicklungshelfer in Nepal. Dort lernte er seine Ehefrau Alka kennen und lieben. Seit rund 40 Jahren besucht er jährlich dieses wunderbare Land, gemeinsam mit seiner Familie und mit Touristen. Johannes spricht die Sprache perfekt und verfügt über vielfältige, intensive Kontakte zu Freunden, zu Bekannten und zu Menschen in wichtigen Funktionen. Dieses Netzwerk hilft heute, auch unter schwierigsten Bedingungen, direkte Hilfe vor Ort zu realisieren - Hilfe, die bei den Menschen ankommt.


Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation

 // Norbert Grobbel


" Viele Menschen im Sauerland und ganz Deutschland nehmen Anteil am Schicksal der nepalesischen Bevölkerung und unterstützen uns mit ihren Spenden. Wir danken ihnen von ganzem Herzen und garantieren, dass diese Gelder von uns persönlich vor Ort bei den Menschen investiert werden, bei denen die Not am größten ist.


Norbert Grobbel, Agraringenieur, 30 Jahre Erfahrung in der Leitung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft. Vor über 32 Jahren lebte und arbeitete Norbert 2 Jahre als Entwicklungshelfer in Nepal. Er spricht  englisch und nepalesisch. Norbert kennt die Verhältnisse vor Ort und die Schwierigkeiten bei der praktischen und nachhaltigen Umsetzung von Hilfsmaßnahmen aus dem "Effeff". In den Erdbebengebieten ist er fortan regelmäßig unterwegs, um die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren und voranzutreiben. Bei den Nepalesen wird er liebe- und respektvoll als "Jasta-Man" bezeichnet - der Mann, der die Bleche besorgt!


Helfer,Spende,Kirche,Meschede,Bestwig,katholisch

 // Pfarrer Günter Eickelmann


"Die Menschen in den Erdbebengebieten benötigen dringend unsere direkte Hilfe, egal welcher Herkunft und welcher Glaubensrichtung - das ist menschlich und zutiefst christlich. Ihre Nöte drohen bei uns leider schnell in Vergessenheit zu geraten. Wir müssen deshalb auch dafür Sorge tragen, dass wir sie nicht vergessen."


Pfarrer Eickelmann reagierte sofort nach dem schweren Beben und sagte für die Initiativen von Johannes Börger und Norbert Grobbel die umfassende Unterstützung des kirchlichen Pastoralverbundes Meschede Bestwig zu. Nur Dank dieser unbürokratischen Bemühungen und des Werbens um Unterstützung konnten Spendengelder in beträchtlichem Umfang eingenommen und unseren Helfern in Nepal zur Verfügung gestellt werden. Pfarrer Günter Eickelmann bereiste vor ca. 20 Jahren  Nepal und ist seitdem mit einer Familie in Kathmandu eng befreundet.



Unsere Helferinnen und Helfer

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Medizin,Krankenschwester

Sonam Sherpa

 

Viele Unterstützer und Mitglieder von Lichtblick Nepal e.V. in Deutschland kennen Sonam bereits. Der Familienvater, der bereits seit 30 Jahren in Kathmandu lebt, leitet in Thamel eine zuverlässige Trekkingagentur. Seine Heimat, die Gegend um Sailung, ungefähr 8 Autostunden östlich von Kathmandu gelegen, hat er nie vergessen. Noch heute betreiben seine Eltern dort eine kleine Landwirtschaft. Wie so viele Menschen in der Region haben auch sie ihr Haus durch die schweren Erdbeben verloren. Gemeinsam mit Sonam, der sehr gutes Englisch spricht, möchten wir den Menschen dort gerne helfen.

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Medizin,Krankenschwester

Marianne a Nijeholt

 

Marianne lebte an der Seite ihres Ehemannes, einem Entwicklungshelfer, selbst 2 Jahre in Nepal. Sie spricht perfekt nepalesisch und unterstützt für uns als praktizierende Krankenschwester medizinische Projekte in Nepal. Marianne genießt durch ihre freundliche und hilfsbereite Art volles Vertrauen bei den Einheimischen.

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Medizin,Krankenschwester

Rakshyi Karki

 

Nun auch im Team ist Rakshya. Sie ist 20 Jahre alt und wohnt gemeinsam mit ihren Eltern in der Nähe von Bhaktapur. Nach dem Abschluss ihrer Schulbildung möchte sie praktische Erfahrung im sozialen Bereich sammeln und im Projekt mithelfen. Ihre guten Englischkenntnisse werden Ihr und uns dabei sicher gut helfen.

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Kathmandu,Haus,Aufbau

Amrit Malli

 

Nähen, kochen, Computer reparieren, schweißen, Material organisieren, Hauskonstruktionen konzipieren und umsetzen. Amrit ist Alleskönner und mittlerweile ein wesentliche Stütze im Team. In Kathmandu zu Hause ist er 24 Stunden am Tag unser Ansprechpartner vor Ort. Er spricht perfekt englisch und verliert auch unter hohen Belastung nie seine gute Laune.

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Kathmandu,Haus,Aufbau

Sanjay Tamang

 

Der Vater von zwei Kindern lebt gemeinsam mit seiner Familie in Kathmandu. Beruflich ist Sanjay mit finanzwirtschaftlichen Fragestellungen befasst und engagiert sich darüber hinaus seit Jahren im Distrikt Kabre politisch wie auch sozial. Aus eigenen Erfahrungen kennt Sanjay Problemstellungen und Lösungswege bei der Realisierung sozialer Projekte in Nepal. Er wird uns für die verschiedenen Maßnahmen um Panchkhal sicherlich wertvolle Dienste leisten.

Helfer,Team,Kultur,Organisation,Installater,Kinder,Licht,Mann

Thomas Bette

 

Sauerländer, Frohnatur und handwerkliches Multitalent. Sein Engagement als Techniker und Entertainer in Nepal machten ihn bei den Einheimischen, vor allen bei den Kindern, zum großen Vorbild. Seit es ihm gelang, auch die Ärmsten mit elektrischem Licht zu versorgen, trägt er dort den Namen "Lightman" - eine hohe Wertschätzung.


Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Maurer

Sanjiv Shrestra

 

Waschechter Nepalese, der vor 25 Jahren bei einem Besuch im Sauerland "hängen blieb". Seine Erfahrungen und sein Wissen als Maurer hilft dabei, auch unter schwierigsten Bedingungen Notleidenden in Nepal menschenwürdiges Wohnen zu ermöglichen. Dabei helfen ihm seine Sprachfähigkeiten und seine sehr gute Vernetzung in Nepal.

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Dhulikhel,Hotel

Christina Makaju

 

Die studierte Hotelfachfrau aus Dulikhel brach direkt nach dem Erdbeben ihre "einmalige Ausbildungschance" in Deutschland ab und ging nach Nepal zurück. Sie spricht neben ihrer Heimatsprache fließend englisch und gutes deutsch. Mit ihren besonderen sozialen Kompetenzen betreut sie in der ihr verbleibenden Freizeit Kinder aus erdbebengeschädigten Dörfern und steht dem Projekt 24 Stunden am Tag mit Rat und Tat zur Seite.   

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Dhulikhel,Hotel,Liebe

Michael Spindeler

 

Vor den Erdbeben war Michael mehrfach in Begleitung eines Sherpas auf den schönsten Trekkingtouren Nepals unterwegs. Seit den Beben unterstützt er Lichtblick Nepal e.V. und betreut zusammen mit seinem Sohn Alexander diese Webseite. Gemeinsam mit Nepalesen durchwanderte er im Herbst 2015 das Epizentrum des Bebens im Sindhupalchok. Ihr Fazit: "Trekking ist dort wieder sicher möglich. Die Menschen warten sehnsüchtig auf Gäste und benötigen ihre Unterstützung."

 

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Dhulikhel,Hotel,Liebe

Alka Boerger

 

Die gute Seele des Projektes agiert stets im Hintergrund. Seit über 40 Jahren mit Johannes Börger verheiratet, behält die "Sauerländerin" auch die Ruhe, wenn sich Dinge überschlagen. Mit ihrem stetigen Blick für das Wesentliche und ihren weitreichenden Beziehungen zu betroffenen Menschen im Krisengebiet ist Alka durch ihre bedingungslos menschliche und heimatverbundene Art für das Projekt von unschätzbarem Wert. 

 

Helfer,Team,Sprache,Kultur,Organisation,Dhulikhel,Hotel

Prem Kantha Makaju Shrestra

 

Hotelbesitzer in Dhulikhel, anerkannte Persönlichkeit bei den Einheimischen, bei Geschäftsleuten, bei Verantwortlichen bis in die Spitzen von Politik und Verwaltung. Prem übernimmt mit seinen Kontakten und mit seinen immensen Erfahrungen die erforderlichen administrativen und bürokratischen Aufgaben, wodurch Teile des Projektes erst realisiert werden können.

 




"Lichtblick Nepal e.V" - Der Start

Eine Brücke nach Nepal geschlagen

Rund 6 Monate sind seit den schweren Erdbeben in Nepal vergangenen. Aus einer spontanen Soforthilfe wenige Tage nach den Beben ist dank unzähliger Spenden und der vielschichtigen Hilfe und Unterstützung vieler Menschen in Deutschland und in Nepal die Möglichkeit erwachsen, sich langfristig zu engagieren. Dafür bedurfte es fester Strukturen, in Deutschland, wie in Nepal. Deshalb haben wir, noch bevor sich unser Team im Herbst 2015 wieder auf den Weg nach Nepal machte, den gemeinnützigen Verein "Lichtblick Nepal e.V." mit Sitz im sauerländischen Schmallenberg gegründet. Zusätzlich konnten wir im Oktober gemeinsam mit unseren nepalesischen Freunden in Kathmandu unseren Partnerverein gründen. Die organisatorische Verzahnung der beiden Vereine wird uns auf lange Sicht helfen, unsere Hilfsmaßnahmen besser zu steuern und zu koordinieren. Die Freunde, die sich fortan in den beiden Vereinen für die gemeinsame Sache engagieren, stellen wir Ihnen hier in Kürze vor. Bereits heute können Sie Mitglied in unserem deutschen Verein "Lichtblick Nepal e.V." werden und mit einem Jahresbeitrag von 30,- € jährlich (oder gern auch mehr) dauerhaft wichtige Hilfe leisten. Beitrittserklärung rechts

Mitglied werden und direkt helfen

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"Ujyalo Nepal"

   Unser Partnerverein in Nepal


© Unser Team in Nepal
© Unser Team in Nepal

Einige Wochen nach der Gründung unseres Vereins

"Lichtblick Nepal" in Deutschland hat sich nun auch in Nepal unser

Partnerverein mit gleichem Namen "Ujyalo Nepal" in Kathmandu gegründet. Der Verein startet mit 11 nepalesischen Mitgliedern, von denen ein Commitee mit sieben Mitgliedern die Geschicke des Vereins leiten wird. Den Vorstand bilden als 1.Vorsitzender Dr. Rabindra Ghole, ein junger Mediziner, der als "Mobile Doktor" zahlreiche Außenstationen des Dulikhel Hospital betreut. Er ist mit der Situation vieler Familien in den Dörfern nach den Erdbeben vertraut. Zur stellvertretenden Vorsitzenden haben die Gründungsmitglieder Alka

Pradhan-Börger gewählt. Sie hat die nepalesische Staatsangehörigkeit und stellt als Ehefrau von Johannes Börger eine enge Verzahnung mit unserem deutschen Verein sicher. Zur Kassiererin wurde Amrita Malli gewählt, eine junge Psychologin, die unserem Helferteam mit Ihrer Familie seit vielen Jahren vertraut ist. Ihr Bruder hat in den letzten Monaten zahlreiche Projekte unserer Hilfsaktion vorangebracht und

betreut.

Zum Schriftführer wurde Prawhakar Maharzan bestellt. Der ehemalige nepalesische Boxchampion wurde als Vertreter der demokratischen Bewegung während der Monarchie in Nepal verfolgt und war einige

Jahre als Asylant in Deutschland. Nach dem Sturz des letzten Königs kehrte er in seine Heimat zurück und engagiert sich heute stark in der Kommunalpolitik für die Bedürfnisse der Menschen in Nepal. Wir freuen uns, dass wir diese sehr vertrauenswürdigen Personen für unser Hilfsprojekt und für den Verein gewinnen konnten. Der Verein "Ujyalo Nepal" wird künftig zusammen mit unserem deutschen Verein "Lichtblick Nepal" konkrete Hilfen entwickeln. "Lichtblick Nepal" wird die Hilfen prüfen, begleiten und finanzieren sowie weiterhin sicherstellen, dass die Spenden in vollem Umfang bedürftigen Menschen in Nepal zugutekommen. "Ujyalo Nepal" wird unsere Hilfen mit Sachverstand und Ortskenntnis umsetzen.

Verinein, Hilfe, Nachhaltigkeit, Organsiation, Klinik, Spenden
© ge - Vereinsgründung in Kathmandu


Der Start: Die ersten Tage nach den Beben

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© jb

Als uns die ersten schrecklichen Nachrichten bereits wenige Minuten nach dem verheerenden Beben in Ghandruk im Westen Nepals im April 2015 erreichten, war allen die Dramatik sofort bewusst. Schnelle und unbürokratische Hilfe war geboten. Viele Jahre der Entwicklungshilfe in Nepal, unsere häufigen Besuche und Reisen hatten uns eines gelehrt: Wer in Nepal (über-) leben will, muss das `Heft des Handelns` selbst in die Hand nehmen. Das wollten wir tun. Und unsere Bedingungen für eine Soforthilfe waren gut: Einige sind der nepalesischen Sprache mächtig und haben Jahre als Entwicklungshelfer in Nepal gearbeitet. Wir verfügen durch jahrzehntelange, enge Kontakte zu Familienangehörigen und Freunden, zu anderen Hilfsorganisationen, zu Geschäftsleuten und Händlern über ein gut funktionierendes Netzwerk mitten im Herzen Nepals. Unsere Familien, Freunde und Arbeitgeber waren bereit, uns in Deutschland von unseren Alltagsaufgaben zu entlasten. Wir stießen auf Medien, die sich interessierten und fanden sehr viele, die betroffen waren und den Wunsch hatten, uns zu unterstützen. Pfarrer Eickelmann, selbst erfahren in der Nothilfe nach Naturkatastrophen, richtete das Hilfsprojekt „Erdbebenhilfe Nepal“ unter dem Dach der Katholischen Kirche Meschede - Bestwig ein. Und wir bildeten ein Leitungsteam, in welchem kollegial die Entscheidungen getroffen werden konnten.


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© jb

 

Ein Grundprinzip

 

Ganz wesentlich: Wir fanden eine gemeinsame Überzeugung, die unsere Arbeit und unser Handeln bestimmten sollte. Wir wollten, dass jeder gespendete Euro durch uns persönlich vor Ort den Hilfsbedürftigen in den Notgebieten in Nepal zu Gute kommt. Unsere eigenen Aufwendungen wollten wir selber tragen. Das wurde zur Maxime unseres Handelns. Dem fühlen wir uns auch in der Zukunft verpflichtet.

 

Bereits wenige Tage nach dem Beben machte sich unser erstes Team auf den Weg...


Erster Stützpunkt "Dhulikhel"

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Dhulikhel Lodge Resort © jb

Auf Grund unserer langjährigen Erfahrung gerade als Entwicklungshelfer wissen wir: Wir müssen uns mit unseren Hilfen im Krisengebiet konzentrieren, damit unsere Maßnahmen auch langfristig Wirkung entfalten. Als unseren Stützpunkt wählten wir zunächst die Ortschaft Dhulikel, eine Kleinstadt rund 30 km östlich von Kathmandu. In Dhulikhel verfügten wir seit vielen Jahren über ein engmaschiges Netzwerk zu den Bewohnern. Die befreundeten Besitzer des Hotel Dhulikhel Lodge Resorts stellten uns kostenlos eine gute und sichere Unterkunft zur Verfügung. Hier hatten wir einen direkten, persönlichen Zugang zum Dhulikhel Hospital, einer gut ausgestatteten Klinik, welche allein über 14 Außenstationen in den vom Erdbeben stark betroffenen Regionen verfügt. Die Nähe zu Kathmandu sicherte uns den Nachschub an Baumaterial, Medikamenten, Verbandsmaterial und Saatgut. Schon im unmittelbaren Umfeld von Dhulikhel liegen viele Dörfer, die völlig zerstört worden sind. Von hier aus organisierten und koordinierten wir in der akuten Notsituation unsere Projekte in Kutal, Saathigar, Sikarpur, Lamusangu, Naja Gaun, Garki Gaun, Jiri, ...


© nk "Empfang in Dhulikhel"
© nk "Empfang in Dhulikhel"

 

Überraschender Empfang

 

 

Früj. `15;  Endlich ist das zweite Helferteam in Dhulikhel angekommen. Johannes Börger, Thomas Bette und Sanjiv Shrestra werden sehnsüchtig erwartet und herzlich begrüßt.

 

Die WDR Lokalzeit Südwestfalen berichtet...hier anschauen


Weihnachten `15: Wir sagen Danke !

Seit die Erde in diesem Jahr in Nepal am 25.04.15 und 12.05.15 gebebt hat, ist ein halbes Jahr vergangen. Diese beiden Erdbeben und zahlreiche Nachbeben haben verheerende Zerstörung verursacht. 9000 Menschen starben an den Folgen des Erdbebens unter den Trümmern der Häuser, 20.000 Verletzte wurden geschätzt, in einem der ärmsten Länder der Welt. Die Schäden sind vor allem in den Gebirgsdörfern zu beklagen. Die einfache Bauweise Bruchsteinmauern mit Lehm befestigt) hat den Erschütterungen der Beben nicht standgehalten. Diese Bauweise hat sich über Generationen entwickelt und die Menschen vor Hitze, Kälte und Regen geschützt, ebenso konnten sie Ihre Vorräte und Tiere dort unterbringen. Sie war finanzierbar, da viele der dazu benötigten Materialien direkt vor Ort verfügbar und günstig waren. Sie haben mit Ihren großzügigen Spenden diesen Menschen aus der ersten Not geholfen. Wir konnten vor der Regenzeit (Juli /August) etwa 1000 Familien in elf Dörfern die notwendigen Dachbleche finanzieren und aushändigen, den Dorfbewohnern mit unseren nepalesischen Freunden beratend zur Seite stehen und einige Hütten für besonders bedürftige Dorfbewohner (Witwen, kranke Menschen) errichten. Dem Krankenhaus in Jiri konnten wir u.a. mit unserer finanziellen Unterstützung aus

der ersten Not helfen. Die Patienten konnten anschließend wieder in den reparierten Gebäuden untergebracht werden, die Medikamentenausgabe findet wieder in einem Gebäude statt und nicht notdürftig geschützt unter einer Plane. Zum Wiederaufbau einer Grundschule in Deupur (etwa 50 km nordöstlich von Kathmandu) haben wir die Baustoffe für zwei Klassenräume finanziert und geliefert, sowie mit einem lokalen Architekten die Beratung durchgeführt. Im Sommer haben wir die Notwendigkeit einer festen Struktur unserer zukünftigen Arbeit erkannt und im September unseren Verein „Lichtblick Nepal e.V.“ mit Sitz in Schmallenberg gegründet.

© jb Leben in Trümmern
© jb Leben in Trümmern
© Gemeinsam mit den Dorfbewohnener errichten wir Shelter
© Gemeinsam mit den Dorfbewohnener errichten wir Shelter

Bei unserem Nepal- Aufenthalt im Oktober konnten wir mit unseren nepalesischen Freunden den Partnerverein unter gleichem Namen in Nepal gründen. Somit sind wir in der Lage auch langfristig angelegte Projekte des Wiederaufbaues und einer positiven Entwicklung (wie Schulpartnerschaften, Stipendien, berufliche Bildung) ins Leben zu rufen und zu begleiten. Die nepalesische Regierung hat es nach langen Jahren in diesem Sommer geschafft, eine neue Verfassung zu verabschieden. Dabei fühlt sich ein Teil der indisch stämmigen Bevölkerung aus dem Teraigebiet (Grenzgebiet zu Indien) benachteiligt und hat nach blutigen Unruhen seit drei Monaten die Einfuhr von Brenn- und Kraftstoffen, Baustoffen, Medikamenten etc. nach Nepal durch Grenzblockaden behindert. Die Menschen in den erdbebengeschädigten Regionen Nepals sind durch diese Erschwernisse ein zweites Mal in diesem Jahr hart getroffen. Wir stehen im engen Kontakt zu unseren Freunden in Nepal und hoffen täglich auf die Lösung dieses Konfliktes und der Fortsetzung unserer Arbeiten in den Dörfern. Schulen müssen repariert oder neu errichtet werden.

© Vereinsgründung in Nepal
© Vereinsgründung in Nepal

Isolierungen für die Blechhütten (zumeist aus Holzplatten) müssen in die Dörfer transportiert werden. In den nächsten Wochen werden an Bedürftige Familien in den betroffenen Bergdörfern der Erdbebenregion Wolldecken zum Schutz vor der Kälte angeschafft und verteilt. Die Unterstützung gilt vor allem Kindern und alten Menschen, denen vielfach das Geld für warme Kleidung und Decken fehlt. Insgesamt haben wir bis Ende Oktober einen Betrag von 85.093,- € für die Erdbebenopfer eingesetzt und planen den Einsatz der weiteren Spendengelder für die langfristigen Projekte. Wir freuen uns über weitere Mitglieder in unserem Verein; werden auch Sie Mitglied – die Beitrittserklärung finden Sie auf dieser Seite ("Brücke nach Nepal").

 

Dank Ihrer Unterstützung können wir vielen betroffenen Erdbebenopfern unbürokratisch helfen !! Helfen wir weiterhin den Menschen, die nach wie vor unter den Folgen der beiden Erdbeben in Nepal leiden.


Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachtstage und ein gesegnetes neues Jahr.

 

Johannes Börger, Norbert Grobbel, Franz-Josef Pape

 

Unser Spendenkonto hier...