+++ Termin +++ Mittwoch, 23.11.2016, 18 Uhr, VHS Olpe - Vortrag von Johannes Börger und Norbert Grobbel +++ Termin +++

Erdbeben, Verein, Hilfe, Nepal, Lichtblick, Kinder, Vergessen, Not

"Tausende Menschen starben im vergangenen Jahr bei den schweren Erdbeben in Nepal.  Es traf die Ärmsten der Armen. Staatliche Hilfe - Fehlanzeige.  Die Welt schaut heute auf andere Dinge - Nepal ist wieder weit weg. Doch wir machen weiter, wir werden die Menschen nicht vergessen."

Video:  Johannes Franz Voß  (Visuelle Kommunikation, Kassel)

Titel:    Emao mit freundlicher Genehmigung von Sattva Music

Wir werden Euch nicht vergessen !!

(© ms) junges Mädchen vor ihrem zerstörten Haus
(© ms) junges Mädchen vor ihrem zerstörten Haus



Bildung ist die Bank der Armen

Volkshochschule, Olpe, Voß, Bildung, Schulen, Zukunft
© mari

 „Bildung verdampft nie – sie ist zukunftsbeständig und sie wird sich auszahlen.“ Jochen Voss, Leiter der VHS Olpe brachte es im Rahmen einer Info-Veranstaltung unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V.“ auf den Punkt. Viel ist im vergangenen Jahr mithilfe der Spendengelder bereits in den Erdbebengebieten erreicht worden: Rund 1000Notbehausungen für Familien konnten errichtet werden, warme Decken und Vliesjacken für ältere Menschen und Schüler wurden ausgegeben, Wasserfilter wurden aufgebaut. Einer der nächsten Schritte sei nun u.a. die Schaffung einer Struktur, die auf Bildung setzt. Konkret auch an diesem Ziel arbeiten Norbert Grobbel und Johannes Börger zusammen mit ihren Teams in Deutschland und Nepal bereits seit rund 12 Monaten, Tag für Tag. Mittlerweile konnten trotz vieler bürokratischer Hürden und politisch bedingter Erschwernissen Nepal in den Dörfern 15 Räume in 5 Schulen repariert werden. Jetzt findet dort wieder regelmäßig Unterricht statt. Das Eis scheint gebrochen, die Spendengelder können zunehmend besser, dank des funktionierenden Zusammenspiels der beiden Vereine, 1:1 direkt bei den Menschen investiert werden. Neben der fortwährenden Hilfe für alleinerziehende Frauen und Witwen sowie älteren Menschen wird der Verein zukünftig weiter ganz besonders auf Nachhaltigkeit setzen: Frauenhäuser werden repariert oder neu gebaut, nepalesische Selbsthilfegruppen sollen unterstützt werden und den Menschen in den Dörfern sollen technische Hilfestellungen sowie Baumaterial und einfache, händisch zu bedienende Werkzeuge und Maschinen zum Wiederaufbau ihrer Häuser zur Verfügung gestellt werden. Ganz wichtig dabei ist, da sind sich Norbert Grobbel und Johannes Börger einig, dass die Menschen in den Dörfern selbst aktiv mitwirken und ihr Schicksal und ihre Zukunft so selbst „in die Hand nehmen“. Darauf legen Norbert Grobbel und Johannes Börger besonders wert. Das ist auch notwendig, denn bis heute hat sie die Situation der Opfer – nach rund einem Jahr - kaum spürbar verbessert.

Artikel: Sauerlandkurier vom 20.6.2016

Schulbetrieb in Deupur aufgenommen

Schule, Aufbau, Unterricht, Spende, Bildung
© jb

Dicht gedrängt sitzen rund 30 Kinder auf den engen Bänken und lauschen den beherzten Worten und Gesten ihres Lehrers. In dieser Schule in Deupur hat der Unterricht wieder begonnen und damit auch ein Stück Normalität für die Kinder nach den schweren Beben. Unserem Team in Nepal sowie Johannes Börger und Norbert Grobbel ist es gelungen, in kürzester Zeit den Wiederaufbau des stark beschädigten Schulgebäudes zu realisieren. Eine lohnende Kraftanstrengung und ein schöner Erfolg. Für die Kinder heißt es nun wieder - lernen. Für sie gibt es langfristig nur eine Chance, um aus der Spirale der Armut auszubrechen - Bildung.

Neu neben alt

Haus, Hütte, Bleche, Armut, Freude, Spende,Hilfe
© jb

Rechts steht noch die Wellblechhütte, die einigen älteren Damen nach dem Beben als provisorische Unterkunft dienten. Doch der Winter war kalt und feucht. Direkt daneben haben Amrit und seine Freunde nun ein neues, erdbebensicheres und menschenwürdiges Haus gebaut. Hier haben sie nun ein neues Zuhause gefunden...Bilder

Schulgebäude in Shikharpur wird repariert

Wiederaufbau, Hilfe, Baumaßnahmen, Spenden
© am Außenfasse der Schule ist repariert
© ng Schule nach dem Beben
© ng Schule nach dem Beben

Frohe Kunde aus Shikharpur. Noch vor wenigen Wochen war Norbert Grobbel an der zerstörten Shree Narayansthan Lower Secondary School und organisierte mit unseren nepalesischen Freunden die Reparatur. Heute erreichen uns von Amrit diese Fotos(links). Die Außenfassade ist wieder hergestellt und das Gebäude kann ringsum verschlossen werden...Bilder

Fortschritte auch in Deupur

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Nicht immer kann sofort mit den Reparaturmaßnahmen an den Schulen begonnen werden. Die Shree Tapeshwor Higher Secondary School im Distrukt Deupur beispielsweise drohte durch einen Erdrutsch völlig zerstört zu werden. Als Norbert Grobbel mit seinem Team im Frühjahr eine Bestandsaufnahme machte wurde schnell  klar: Zunächst muß "der Berg in seine Schranken gewiesen werden". Dies ist nun geschehen. Amrit Malli schickt uns dazu die Fotos. Der Berghang wurde mit Gabionen dauerhaft abgestützt. Jetzt kann es an die Reparatur der Schule gehen...Bilder

Bestandsaufnahme erdbeben-beschädigter Schulen in Deupur

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© ng

Die Region Deupur wurde massiv von den Erdbeben getroffen, die Schäden sind immens. Hilfe ist bis heute nur sporadisch angekommen. Diese Schule in Bohore wird von rund 400 Kindern besucht. 12 Klassenzimmer sind derzeit noch wegen Einsturzgefahr gesperrt. Norbert Grobbel ist mit dem Baufachmann Dayaram in der Region unterwegs, um die beschädigten Schulgebäude zu inspizieren. Gemeinsam mit der Schulleitung suchen sie nach Wegen, möglich schnell zu helfen. Zumeist bietet es sich an, die beschädigten Schulen zu reparieren. Neubauten, wie sie staatlicherseits schon mal versprochen werden, sind wesentlich teuer, die Errichtung deutlich zeitintensiver. Die Menschen selbst haben wenig Hoffnung, dass sie irgendwann vom Staat neue Schulgebäude erhalten werden….Bilder

Verträge unterzeichnet: Baubeginn an Schulen

Schule, Wiederaufbau, Spende, Unterricht, Hilfe
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Viele Schulkinder in Deupur, Shikharpur und Kaapur-Bohohre dürfen sich freuen, ihre Schulen werden nun repariert. Ganz aktuell wurden die erforderlichen Verträge mit den Schulen und den Bauunternehmern abgeschlossen, so dass sofort mit der Arbeit begonnen werden kann. Zügige, erdbebensichere Reparaturen machen Sinn, da niemand ernsthaft daran glaubt,  dass der Staat  in den nächsten Jahren neue Schulen errichtet.. In Shikharpur werden  wir beispielsweise für rund 17.000,- € zwei große Schulgebäude reparieren. Und das Geld soll den Menschen doppelt zugute kommen: Wir achten darauf, dass die Baustoffe vor Ort gekauft und Arbeitskräfte aus der näheren Umgebung von örtlichen Bauunternehmern beschäftigt werden. Unsere Freunde von Ujyalo Nepal sowie Vertreter des Bildungsministeriums überwachen die Bauausführung und begleiten eng die einzelnen Baumaßnahmen. Dadurch wird sichergestellt, dass die soliden Planungen auch in die Tat umgesetzt werden und keine Gelder „im Nirgendwo“ verschwinden...weiter lesen

"Blankets" in Hoksey VDC

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In den vergangenen Tagen konnten Bishnu und Amrit Malli von unserem Ujyalo Nepal Team, unterstützt von einigen Freunden, über 300 warme Decken an hilfsbedürftige Menschen verteilen. Sie warteten sehnsüchtig auf den LKW. Als er endlich vorfuhr, war die Freude groß. Die Menschen bildeten eine lange Schlange und nahmen voller Stolz und Dankbarkeit die „blankets“ entgegen. Mittlerweile sind hier die Nächte bitterkalt und die Häuser der Dorfbewohner völlig unzureichend isoliert. Dass diese Maßnahme trotz der schwierigen Versorgungslage in Nepal realisiert werden konnte, ist ganz besonders dem tollen Engagement unserer Freunde und Partner von Ujyalo Nepal zu verdanken… Bildergalerie

Warme Decken für die Ärmsten

© am, Dankbar!
© am, Dankbar!

Für die Bewohner von Mahankhal Chaur war dieser Samstag ein ganz besonderer Freudentag. Bereits frühzeitig kamen sie zusammen, um auf „den“ Lastkraftwagen zu warten. Seine Ladung: dicke, gepolsterte, warme Decken. 315 Stück, gut in wasserdichten Taschen verpackt. Endlich können unsere Freunde von Ujyalo Nepal die "blankets“ an diejenigen, die infolge der Zerstörungen durch die Erdbeben den winterlichen Temperaturen in besonderem Maße schutzlos ausgesetzt wären, verteilen: Ältere, alleinstehende Menschen, Witwen und Familien aus den niedrigeren Kasten. Sie selbst sind selbst finanziell nicht in der Lage, für den notwendigen Schutz zu sorgen. Eine Isolierung der Häuser noch vor den ersten, kühlen Wintertagen war wegen der Energiekrise in Nepal nicht möglich. Die Blockade nach Indien verhinderte den Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials oder machte ihn unbezahlbar. So hatten unsere Freunde von "Ulyalo Nepal" die Idee, diese wärmenden Decken zukaufen und zu verteilten. Heute sind die Bewohner von Mahankhal Chaur unendlich dankbar für diese Hilfe…Bildergalerie

Auf 2500 Metern: Schulkinder überwintern in Zelten

Lichtblick, Kinder, Winter, Zelte, Hilfe, Spende
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Melamchi Ghyang, auf rund 2500 m Höhe gelegen, befindet sich mitten im Epizentrum des schweren Erdbebens im Sindhupalchok. Als wir im Herbst 2015 auf das Dorf stießen, zeigte sich uns zunächst ein Bild völliger Zerstörung. Doch die Bewohner wirkten etwas optimistischer und agiler als andere. Neben den Trümmern ihrer Häuser hatten sie wetterfeste und ansprechend wirkenden Hütten und Lodgen hergerichtet und boten vorbeiziehenden Wanderern wieder sichere Unterkünfte und eine gute Versorgung. Schlimm hat es jedoch die Schule des Dorfes getroffen, der Wiederaufbau gestaltet sich schwierig. Mindestens 140 Schülerinnen und Schüler müssen dort nun den kalten, langen Winter in einfachen Zelten verbringen. Als wir die Schule besuchen, sind die Kinder bei ihren Eltern….mehr hier

Danke für Ihre Spende!

© ms "Freude auch über kleine Geschenke"
© ms "Freude auch über kleine Geschenke"

Acht Monate sind nun seit den schweren Erdbeben vergangen. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnte wir vielen Erdbebenopfern unbürokratisch helfen und die Leiden der Menschen etwas lindern. Der Verein "Lichtblick Nepal e.V." sagt deshalb ganz herzlich Danke für diese tolle Unterstützung! Johannes Börger, Norbert Grobbel und Franz-Josef Pape wünschen Ihnen allen, stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer des Projektes frohe und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das ausführliche Dankschreiben hier.

Film zum Projekt

"Nepal nach dem Erdbeben". So lautete der Titel einer beeindruckenden Dokumentation von Natascha Kempf, freie Journalistin des WDR, die mit uns vor Ort in Nepal war. Sie stand, genauso wie einige der Protagonisten des Filmes, Interessierten für Fragen, Erläuterungen und Anregungen zum Film zur Verfügung. Ausrichter der Veranstaltung in Winterberg war der Rotary-Club-Schmallenberg-Winterberg-Lennetal. Danke dafür !!!

 


Trekking in Nepal möglich

© ms
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Nein - persönlich haben wird die großen, berühmten Trekkingtouren in der Everestregion und den Annapurna-Circuit in diesem Jahr nicht getestet.  Aber wir haben in Nepal mit Menschen gesprochen, die ein halbes Jahr nach den Erdbeben  diese beiden berühmten Klassiker gegangen sind - vor ihrer Tour und nach ihrer Tour. Ihr eindeutiges Fazit: Traumhaft schön, keine Beeinträchtigungen durch die Erdbeben. Die Menschen in den Bergen hoffen wieder auf die Touristen. In diesem Jahr hatten die Trekker die höchsten Berge der Welt fast für sich allein...Impressionen

Besuch in Kaule

© ms, Bildmitte: Unser Helfer "Amrit"
© ms, Bildmitte: Unser Helfer "Amrit"

Wir wurden auf eine Projekt in der kleinen Ortschaft Kaule, rund 25 km nordwestlich von Kathmandu aufmerksam gemacht. Dort sollte, mit Unterstützung eines deutschen Vereins, ein sogenanntes "Erdsackhaus" errichtet worden sein: einfach zu bauen, erdbebensicher, kostengünstig und mit ähnlichem Komfort, wie die durch die Erdbeben zerstörten Häuser. Wir besuchten Kaule...mehr dazu

Den Familien fehlen die Männer

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Dörfern, die besonders stark vom Erdbeben betroffen ist, springt unseren Helfern ein Umstand immer wieder ins Auge: Den Familien fehlen die Männer. Die meisten von ihnen suchen als Wanderarbeiter in der Golfregion ihr Glück. Damit stehen die zurückgebliebenen Frauen und älteren Menschen oft alleine da, um sich gegen die Folgen des Unglücks und gegen die Armut zu stemmen. Eigentlich ist der Alltag schon hart genug, doch nun müssen auch noch Haus und Felder wieder neu aufgebaut werden. Johannes Börger trifft auf eine solche Familie...weiter lesen

Wieder im Krisengebiet unterwegs

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Es ist Herbst 2015 und unser Team ist  wieder im Erdbebengebiet unterwegs, um den Menschen dort persönlich zu helfen. Die Lebenssituation in der Krisenregion nördlich von Kathmandu hat  sich über den Sommer nicht spürbar verbessert.  Ein älterer Herr aus der Ortschaft Paanchkhal dankt hier Norbert Grobbel. Sein Haus wurde durch das Beben zerstört. Zunächst hat er Zuflucht in einem unserer Shelter aus Wellblechen gefunden. Dort wird er in diesem Jahr den Winter verbringen müssen.

Fortschritte trotz Hindernissen

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Die aktuelle Blockade von Versorgungswegen nach Indien  führt in ganz Nepal zu Energieengpässen. Auch die Arbeit unseres Teams wird dadurch erschwert. Trotz aller Schwierigkeiten gibt es dennoch gute Fortschritte, wie hier in Shikarpur...weitere Infos

Bilder der Zerstörung

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Während weite Teile Kathmandus, entgegen den ersten Medienberichterstattungen, unversehrt geblieben sind, stellt sich die Lage in den Orten nördlich von Dhulikhel völlig anders dar. In größeren Ortschaften ist die Infrastruktur erheblich beeinträchtig, auf den Straßen sitzen Frauen und klopfen aus dem Schutt der Häuser Ziegel sauber. Kleine Dörfer in den Bergen sind völlig zerstört... Momentaufnahmen

 

Tragisches Schicksal

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Ihr Mann ist in den Bergen ums Leben gekommen. Aus Planen und Stöcken hat sich die alleinerziehende Mutter  einen provisorischen Verschlag in den Trümmern ihres Hauses gebaut. Den Monsun können die beiden zunächst  in einem Shelter verbringen. Sie sollen jedoch ein neues Haus  bekommen...weiter lesen


Medizin unter freiem Himmel

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In Lamusangu, zwischen Dhulikhel und Jiri, wurde durch den Malteser Hilfsdienst eine provisorische Krankenstation errichtet. Unsere Helferin Marianne a Nijeholt leistet hier Erste Hilfe und unterstützt bei der Wundversorgung.  Die Menschen schöpfen Hoffnung, es hat sich  im Erdbebengebiet herum gesprochen, dass es Hilfe gibt...weiter lesen

Wandern im Erdbebengebiet?

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Seit den schweren Erdbeben bleiben die Touristen aus. Damit haben auch viele Menschen eine wesentliche Erwerbsgrundlage verloren, die ihnen bislang ein menschenwürdiges Leben und den Kindern ein Stück Zukunft gesichert hat. Wie kann ihnen geholfen werden? Ab wann und wo kann wieder sicher gewandert werden? Was wünschen sich die betroffenen Menschen....weiter lesen

Von silbernen Dächern

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 "Überall schimmern silbern unsere Wellblechdächer", sagt Johannes Boerger zufrieden. Shikarpur, eine kleine Gemeinde am Rande von Dhulikhel wurde völlig zerstört. Zumindest einfache Notunterkünfte aus Bambusstangen und Wellblechdächern schützen vor dem Monsun im Sommer. Doch nach dem Herbst kommt der Winter... weiter lesen

Herzlicher Empfang

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© jb

Über 1000 Schulen dürften in Nepal durch das Beben zerstört worden sein. Ein regulärer Unterricht kann dort nicht mehr stattfinden. Viele Eltern müssen ihre Kinder zu Freunden und Verwandten geben, da sie zu Hause mit dem Wiederaufbau ihrer Häuser und der dringenden Bestellung ihrer teils erheblich beschädigten Felder beschäftigt sind. Als unser Helferteam eine Schule besucht, wird ihnen ein herzlicher Empfang bereitet...Video schauen

Hand in Hand neu beginnen

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© cm

n den Dörfern Naja und Garki Gaun arbeiten wir Hand in Hand mit den Einwohnern und errichten Notunterkünfte. Für ältere  oder alleinstehende  Menschen mit Kindern, die keine Unterstützung haben, beschäftigen wir Arbeiter. Eine 82-jährige Frau hat alles verloren. Ihr konnten wir ein Shelter errichten, damit sie Schutz vor dem drohenden Monsun findet. Hier wird sie von  Natascha Kempf vom WDR interviewt...weiter lesen

Idylle und Zerstörung

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© mn

Marianne a Nijeholt  half 2 Wochen in einer Krankenstation in Lamusangu. In den wenigen freien Stunden, die ihr blieben, richtete sie ihren Blick auf die Natur und Menschen. "Das Beben hat Nepal verändert." Inmitten  atemberaubender Natur versuchen die Menschen  durch harte Arbeit und viel Beharrlichkeit  wieder in den Alltag zurückzukehren. Idylle und Zerstörung, das ist das "neue" Bild Nepals...weiter lesen

Einladung: 23.11.16 - Vortrag VHS Olpe

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© tj Kinder leiden am meisten

Wenige Tage, nachdem Norbert Grobbel und Johannes Börger aus Nepal zurück gekommen sind, berichten sie über die Situation vor Ort. Den Zuhörern wird ein unmittelbarer und offener Blick hinter die Kulissen der Arbeit des Vereins "Lichtblick Nepal e.V." gewährt. Johannes und Norbert sprechen über die Schwierigkeiten vor Ort, die Situation der Kinder, über die Not, aber auch über die Hoffnungen der Menschen. Fragen und Diskussionen erwünscht. Zu diesem Vortrag sind alle herzlich eingeladen!!!

 

Wo:        VHS Olpe, Weiterbildungszentrum

Wann:    Mittwoch, 23.11.2016, 18 - 19.30 Uhr (entgeltfrei)

Fertig ! Schule in Shikharpur repariert

Frohe Kunde aus Shikharpur. Das Schulgebäude ist repariert, der Schulbetrieb kann wieder, wie in der Zeit vor den schweren Erdbeben, stattfinden. Einige Lehrer und Schüler haben sich vor dem in blau strahlenden Gebäude für ein Foto aufgestellt. Das Gebäude ist voll funktionsfähig und erdbebensicher. Dankenswerterweise hatte die Spendengruppe Heid die Kosten für die Wiederherstellung  des Gebäudes und der Anlagen übernommen. Hier kehrt nun endlich wieder ein Stück Normalität, ein Stück Alltag für die Menschen des Dorfes ein.

Spendengruppe Heid übernimmt Kosten für Schulreparatur

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© Foto privat

Als Jochen Voß, Leiter der VHS Olpe, die Info-Veranstaltung zur aktuellen Lage in

den Erdbebengebieten Nepals und der geleisteten Hilfe unseres Vereins „Lichtblick Nepal e.V" beendete, richtete er den Fokus seines Resümees nochmals ganz speziell auf die aktuelle, schwierige Bildungssituation. „Bildung ist die Bank der Armen“, so sein Fazit und zugleich sein Appell an die Zuhörer. Die „Spendengruppe Heid“, die seit über 25 Jahren weltweit Menschen in Not, vor allem Kinder, finanziell unterstützt, nahm sich diese Botschaft zu Herzen. Sie übernahm die Kosten von 20.000 € für die Instandsetzung der Schule in Shikharpur. Die jungen Schülerinnen und Schüler dort haben so wieder ein schulisches Zuhause gefunden…weiter lesen

Als hätte gestern die Erde gebebt

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© Aufnahme von Johannes Börger im Frühjahr 2016
Erdbeben, Zerstörung, keine Hilfe vom Staat, Resignation
© jb

Gut ein Jahr später an gleicher Stätte. Johannes Börger in engem Austausch mit Opfern der Erdbeben. Die Situation - ernüchternd. Als hätte die Erde gestern gebebt. Die Menschen müssen weiter in provisorischen Hütten und Verschlägen hausen. Von staatlicher Hilfe keine Spur. Das einzige, was scheinbar funktioniert, sind kleine, private Initiativen und Hilfsmaßnahmen. Gemeinsam mit Mitgliedern von Uyjalo Nepal inspiziert Johannes den Fortschritt unserer Maßnahmen. Neue Hilfen, die direkt den Menschen vor Ort zukommen werden, sind in Vorbereitung...Bilder

Den Versprechen Taten folgen lassen

Shelter, Alleinerziehend, Spenden, Hütte, Obdachlos
© am Junge und Großmutter in unserem Projekthaus

Wenige Wochen nach den verheerenden Erdbeben stießen wird auf zwei Familien, die dringender als andere Hilfe benötigten. Ein Junge hatte seine Eltern verloren und wurde allein von der Großmutter erzogen. Eine junge Frau fanden wir ebenfalls allein mit ihrem Sohn in den Trümmern ihrer Existenz vor. Zunächst errichteten wir notdürftige Shelter, um die ersten Monate zu überstehen. Wir versprachen, ihnen beim Bau neuer, erdbebensicherer und solider Häuser zu helfen. Leider verhinderte die politische Lage in Nepal den sofortigen Einkauf und Transport des notwendigen Baumaterials. Amrit Malli und seine Freunde von Uyjalo Nepal nutzen jedoch die Wintermonate, um in Kathmandu einfache Stahlkonstruktionen für unsere Projekthäuser vorzufertigen. Nun konnten die Versprechen eingelöst werden. Beide Familien haben unsere Projekthäuser mittlerweile bezogen – der Anfang für ein neues und vielleicht auch hoffungsvolleres Leben. Amrit und seine Freunde dürfen stolz auf ihre Arbeit sein…unser Projekthaus

 

Ein Jahr nach den Beben - kurzer Bericht im WDR

Wiederaufbau in Shikharpur

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© Norbert Grobbel spricht mit Dorfbewohnern

Hand in Hand mit den Menschen in Shikarpur geht es nun deutlich voran. Norbert Grobbel bespricht mit Frauen des Dorfes, wie das neue Gemeinschaftshaus gebaut und gestaltet werden soll. Die Dorfbewohner, vorwiegend die Frauen, benötigen das Gebäude. Dort möchten sie sich zukünftig in gesundheitlichen Fragen beraten lassen und gemeinsam lernen. Das Dorfhaus wird ihnen auch zum Verhandeln und für Auszahlungen der sogenannten „Mikokredite“ dienen, mit denen sie ihre Lebensgrundlagen verbessern möchten und müssen. 3.000,- € der Kosten übernimmt Uyjalo Nepal, die restlichen 1.000,- € bringen die Menschen dort selbst auf. Mit dieser Unterstützung verbinden wir auch die Hoffnung, das Gemeinschaftsgefühl der Dorfbewohner langfristig stärken zu können. Und weitere Hilfsmaßnahmen sind nötig, die Schule beispielsweise ist erheblich zerstört…Bilder

Lebenssituation weiter verschlechtert

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© ms

Vier Wochen war Norbert Grobbel mit einem kleinen Helferteam gemeinsam mit unseren Freunden von Ujyalo Nepal in den Erdbebengebieten Nepals unterwegs. Vier Wochen zwischen Armut und Zerstörung, zwischen Genügsamkeit und vorsichtiger Zuversicht, zwischen Versorgungskrisen und dem Willen vieler Opfer zur Selbsthilfe. Trotz so mancher Unwägbarkeiten und bürokratischer Hürden: Wesentliche Hilfsmaßnahmen konnten initiiert und in Gang gesetzt werden, Maßnahmen, die den Ärmsten der Armen zu Gute kommen und Nachhaltigkeit garantieren. Vor seiner Heimreise nach Deutschland beschreibt Norbert die aktuelle Situation in Nepal und die Aktivitäten im Projekt - einerseits ernüchternd, andererseits auch Hoffnung machend…Besuchsbericht von Norbert Grobbel lesen.

Trinkwasser Mangelware!

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© ng

Unser Team und unsere Freunde von Ujyalo Nepal sind bereits mit der konkreten Vorbereitung von weiteren Hilfsmaßnahmen befasst. Wir möchten gern an zwei Schulen die beschädigten Erdtanks, welches für die Gewinnung von Trinkwasser dienten, wieder instand setzen und beschädigte Dachrinnen reparieren lassen. Für uns Europäer kaum zu glauben: Trinkwasser ist in vielen Gebieten Nepals derzeit absolute Mangelware. In den Dörfern im Distrikt Kavre-Panchok beispielsweise steht einer fünfköpfigen Familie durchschnittlich nur rund 30 Liter Wasser am Tag (!) zum Leben und Überleben zur Verfügung. Wir möchten, dass die Kinder zukünftig auch an ihren Schulen wieder auf sauberes Wasser zurückgreifen können.

Herzliche Begrüßung für Johannes Börger und Helferteam

 © jb

Frauen helfen Frauen

© ms
© ms

„Thank you and greetings to Norbert and Johannes!“ Als wir im Herbst das Dorf Naya Gaun

aufsuchten, trafen wir die dort lebenden Frauen abends in dem einzig unversehrt gebliebenen Steingebäude, der ehemaligen Grundschule. Sie alle sind Analphabeten. Nach ihrer Arbeit lernen sie sie dort zwei Jahre lang rechnen und schreiben, unterrichtet von einer nepalesischen Lehrerin. Wir überbringen ihnen die besten Grüße von einer katholischen Frauengruppe aus dem Rheinland, die konkret für diesen Zweck gespendet hatte und überreichen ihnen ein kleine Flagge…weiter lesen

Winterjacken für vier Schulen

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Eine schöne Nachricht erreichte uns in den letzten Tagen. Recht kurzfristig ist es unseren Freunden von Ujyalo Nepal gelungen die Kinder von vier Schulen in der Region um Hoksey VDC mit warmen Jacken zu versorgen. Derzeit ist dort tiefer Winter. Nur die wenigsten Häuser werden beheizt, die Schulräume gar nicht. Unser Helferteam um Amrit hatten einige Mühe, dem Drängen der Kleinen stand zu halten. Die Verteilung war gut vorbereitet und organisiert und die Freude war groß, als der LKW endlich vorfuhr. In Nepal tragen die Kinder Schuluniformen. So wurden von unserem Team in Nepal auch die Jacken farblich abgestimmt...Bildergalerie

Umgefallen wie Dominosteine

© ms, Jhictal Lama an seinem Elternhaus
© ms, Jhictal Lama an seinem Elternhaus

Zwei Stunden Staub und Dreck, keine Sicht, Panik, Schreie, laute Gebete. In Tarkyeghyang, drei  Gehstunden von Melamchigaon entfernt, stürzten rund 140 eng aneinander gebaute Häuser um wie Dominosteine. Das ganze Dorf, an einem leichten Hang gelegen, war in wenigen Sekunden zerstört. Eine Frau starb in den Trümmern, die anderen waren auf den Feldern und überlebten. Die meisten Menschen sind ins Tal zu Bekannten und Freunden gezogen. Rückkehr ungewiss. Doch nicht alle resignieren. Auf unserer Trekkingtour durchs Erdbebengebiet treffen den 24jährigen Jhictal Dorji Lama…weiter lesen

"Krach am Bach"

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© Gudrun Schulte (derwesten)

Rocken für einen guten Zweck. Einmal im Jahr findet im Kurpark in Eslohe das Open-Air-Konzert „Krach am Bach“ statt – seit Jahren eine feste Größe unter den Freunden und Liebhabern der guten alten Punk- und Rockmusik. Im August 2015 war es wieder soweit, der Kurpark bebte. Drei Bands heizten den Gästen so richtig ein und rund 600 Besucher ließen sich von so manchem alten AC/DC-Songs mitreißen. Unter ihnen waren diesmal auch Johannes Börger und Norbert Grobbel. Der Grund: Die Veranstalter des Konzerts spenden jedes Jahr ihren Gewinn an Esloher Vereine und deren Jugendarbeit. Zu den Mitbegründern des Festivals gehören auch Bernhard Bürger und Burkhard Ross, beide seit vielen Jahren Asien-Abenteurer. Betroffen von den Ereignissen in Nepal spendeten sie in diesem Jahr den Gewinn an unseren Verein. „Wir wissen, dass das Geld bei Johannes und Norbert in guten Händen liegt und jeder Euro wirklich auch bei den Ärmsten in Nepal ankommt.“ Bernhard Bürger und Burkhard Ross wissen wovon sie reden, waren sie doch rund 6 Monaten nach den Beben persönlich noch in Nepal unterwegs. Unsere Spender

Hilfe trotz Hindernissen

Prawhakar Maharzan, Dr. Rabindra  (Ulyalo Nepal) überreichen "blankets" (Fotos: am)
Prawhakar Maharzan, Dr. Rabindra (Ulyalo Nepal) überreichen "blankets" (Fotos: am)

Gerade jetzt, wo durch die Energiekrise in Nepal unsere Hilfsmaßnahmen wesentlich erschwert werden, zeigt sich, dass die Zusammenarbeit mit unserem nepalesischen Partnerverein „Ujyalo Nepal“ vertrauensvoll und reibungslos funktioniert. Die schwierigen Rahmenbedingungen in Nepal bieten derzeit nur wenig Handlungsspielraum für humanitäre Hilfsmaßnahmen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und aller Widrigkeiten freuen wir uns, dass wir dennoch gemeinsam mit unseren Freunden in Nepal Lösungen finden und schnell, flexibel und  unbürokratisch Hilfen realisieren können, die auch direkt bei den  Erdbebenopfern ankommen. Die Versorgung der Bewohner von Mahankhal Chaur mit dringend benötigten Decken war eine dieser Maßnahmen, andere befinden sich in der Vorbereitung und Umsetzung: Ausgabe wärmende Jacken für Schülerinnen und Schüler, Reparatur und Ausstattung von Schulen, Errichtung eines Gemeinschaftshauses, Unterstützung bei einem Wasserprojekt… Danke allen Beteiligten!  Über uns...

 

Steine am Wegesrand

Helambu, Trekking, Mantra, Bhuddist, Tibetisch, Om mani padme hum
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„Om mani padme hum“. Eine junge tibetische Buddhistin beschriftet liebevoll  Steine an einem Weg im Helambu, der vor den Erdbeben von vielen Trekkern genutzt wurde, um von Sermathang talabwärts in Richtung Melamchi zu wandern. Bereits jetzt sind die klassischen Routen im Helambu wieder gefahrlos zu begehen. Die dort lebenden Menschen möchten, dass die Trekkingtouristen wiederkommen. Dabei hilft, ihrem Glauben nach, auch dieses populäre Mantra „Juwel und Lotos“, dass sie in Sanskrit auf die Steine malen. Für die tibetischen Buddhisten drückt das Mantra eine grundlegenden Haltung des Mitgefühls und den Wunsch aus, dass alle Lebewesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten befreit werden...Trekking im Helambu

Auf Sand gebaut

© ms
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Wer von Kathmandu aus in das Helambu wandern möchte, passiert auf der Normalroute zunächst den Shivapuri Nagarjun Nationalpark. 

Zwei Stunden leichter Fußweg, stets bergauf, durch einen mit riesigen Rhododendrongewächsen gespickten Dschungel. Der Park ist bekannt für seine Ruhe und Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Viele Menschen aus Kathmandu und Umgebung zieht es mit Freunden und Familien an den freien Tagen in den Park, um dort zu feiern oder ein paar erholsame Stunden zu verbringen. Am Ende dieses äußerst beliebten Parks gelangt man in die Ortschaft Chisapani, auf 2251 m gelegen. Seit den Beben erwartet einen dort ein geradezu unglaubliches Bild…weiter lesen

Den Menschen ihre Energie entzogen

© ms
© ms

Kathmandu heute: Geradezu ohnmächtig stehen, liegen und

schlafen die Bewohner in teils kilometerlangen Schlagen am Straßenrand bei ihren Kanistern, Gasfalschen, Motorräder und Autos, stets in der Hoffnung, in den nächsten Stunden und Tagen wenigstens ein paar Liter Treibstoff – wenn auch zu völlig überhöhten Preisen – kaufen zu können. Die Blocken im Süden lähmen mittlerweile die Hauptstadt, die meisten Garküchen auf den Straßen und Restaurants haben geschlossen. Dadurch werden auch die Transportwege in die abgelegenen Gebiete gelähmt. Die Erdbebenopfer sind in weite Ferne gerückt, die „Städter“ haben andere Sorgen….mehr Infos und Bilder

Schicksal eines Lodgebetreibers

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Kasi Lama war Betreiber einer gutgehenden Lodge in Gengul, mitten im Trekkinggebiet Helambu gelegen. Dann kamen die Erdbeben und zerstörten seine Existenz. Er verlor alles, was ihm wichtig war und was er sich über viele Jahre mühsam aufgebaut hatte. 6 Monate nach dem Unglück trafen wir ihn. Kasi erzählte uns von seinem neuem Leben, dem Leben nach den schweren Beben, die einen unerwarteten Wendepunkt in seinem Leben darstellten…weiter lesen

Warten auf Hilfe

Trümmerfrauen, Zerstörung, Winter, alleinstehend
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Das Dach ist ihr über dem Kopf zusammengebrochen, ihre Stallungen liegen in Schutt und Asche, der wochenlange Monsun hat den Boden ihres Hofes aufgeweicht. Die Frau hockt im Türrahmen ihres Hauses, das nur noch einer Ruine gleicht. Geradezu hilfesuchend blickt sie unserem Helferteam entgegen...weiter lesen

Verein "Ujyalo Nepal" gegründet

Verein, Hilfe, Organisation, Menschenrechtler,Klinik, Arzt
"Ujyalo Nepal" - Verein Lichtblick in Kathmandu

Brücke geschlagen! Am 10.10.2015 konnte in Kathmandu unser Partnerverein "Ujyalo Nepal"  ("Lichtblick Nepal") gegründet werden. Das ist ein wesentlicher Schritt für die ortsnahe und nachhaltige Umsetzung unserer Hilfsmaßnahmen. Zukünftig werden sich honorige nepalesische Freunde gemeinsam mit uns engagieren. Wir freuen uns drauf....Infos zum Team

Blinder Mann obdachlos

Nepal,Armut,Hilfe,Zerstärung,Tragödie,Wiederaufbau
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Dem puren Zufall war es zu verdanken, dass das Team auf einen älteren blinden Herrn stieß. Seit Wochen lebte er mit seinem Hund bettelnd und ungeschützt in einem Verschlag aus Planen und Stöcken... weiter lesen

Flucht auch in Nepal keine Lösung

Medien, Projekt, Lichtblick Nepal, Spenden,Strukturen,Vertrauen
Norbert Grobbel

Kurz vor der Abreise der "Sauerländer" nach Nepal äußert sich Norbert Grobbel im Interview mit der Westfalenpost. "Wie man sieht, ist Flucht die schlechteste Möglichkeit für alle Beteiligten, Probleme zu lösen." Diese Feststellung gilt nicht nur für die Flüchtlinge, die derzeit nach Deutschland kommen. Sie trifft auch auf viele Nepalesen zu, die nach den schweren Erdbeben ihre Höfe in der Bergen verlassen möchten, um ihr Glück in den Städten zu suchen. "Unsere Maxime ist es, Strukturen wiederherzustellen, die das Leben erleichtern."...hier das ganze Interview

Am Epizentrum

Hilfe,Familie,Spenden,Schule,Medizin
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Die Region Deupur liegt rund 30 km nördlich von Dhulikhel, ganz nah am Epizentrum des Bebens. 90 % der Häuser sind zerstört, es gibt allenfalls eine medizinische Notversorgung, Infektionen können nicht behandelt werden. Unser Team besucht eine betroffene Familie. Das Familienoberhaupt leidet seit 15 Jahren an Elephantitis...weiter lesen

Krankenhaus völlig zerstört

Nepal,Zerstörung,Krankenhaus,Medikamente,Aufbau
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Jiri, eine für nepalesische Verhältnisse größere Ortschaft, rund 190 km östlich von Kathmandu und nah an der tibetischen Grenze gelegen, bietet ein Bild völliger Zerstörung.  Das Krankenhaus wurde  früher von den Menschen, die tief in den Bergen leben,  trotz tagelanger Märsche aufgesucht. Bereits im Herbst `15 konnte ein Gebäudeteil dank unserer Hilfe  wieder genutzt werden...weiter lesen

Schule im Notbetrieb

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In einer großen Schule in der Deupur, in der bis zu 500 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Umgebung unterrichtet worden sind, wurden sämtliche Klassenräume durch das Erdbeben zerstört. Bis zum Winter läuft sie im Notbetrieb...weiter lesen

Notdürftiger Bretterverschlag

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Immer noch stoßen unsere Helfer nach den Erdbeben in Nepal auf unerträgliche Lebenssituationen. Dieser ältere alleinstehende Mann hat sich notdürftig eine Hütte zusammengebaut. Sie wird den Stürmen der Regenzeit nicht standhalten...weitere Infos



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